Private Krankenversicherung prüft zukünftig Qualität von Pflegeeinrichtungen


Die private Krankenversicherung wird sich in Zukunft an Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen beteiligen. Der PKV-Verband hat eine Abteilung gegründet für diese Prüfung. Die Bedingungen werden von der Politik festgesetzt. Qualifiziertes Personal wird mühsam ausgesucht. Bis dato gibt es schon ca. 70 gut qualifizierte Pflegekräfte wurden bereits als Prüfer ausgesucht. Deutschlandweit sollen es bis zum Sommer des Jahres 150 Mitarbeiter sein. Einmal pro Jahr werden Pflegedienste in der Regel überprüft. Bis heute wurde dies immer durch den Medizinischen Dienst der gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Ein Teil der Versicherten ist jedoch in der privaten Krankenversicherung versichert und deshalb werden die Prüfungen zukünftig nicht mehr alleine vom Medizinischen Dienst der gesetzlichen Krankenkassen (MDK) durchgeführt.

  

Pflegeversicherung

In Deutschland gibt es die gesetzliche Pflegeversicherung, die das finanzielle Risiko einer Pflegebedürftigkeit absichert. Der Pflegebedürftige soll dabei sein Leben weiterhin selbst bestimmen können. Es handelt sich dabei allerdings nicht um eine volle Versicherung, das heißt, die gesetzliche Variante der Pflegeversicherung deckt nur eine bestimmte Grundsicherung ab, die um Eigenleistungen oder eine Pflegezusatzversicherung ergänzt werden sollte. Bei einem Anspruch auf die Versicherung wird zunächst geprüft, ob eine Rehabilitation oder eine Minderung der Pflegebedürftigkeit möglich ist. Ist das nicht möglich, erfolgt eine Einteilung in die unterschiedlichen Pflegestufen. Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung sind zum Beispiel finanzielle Hilfestellungen, Pflegekurse für Angehörige, technische Hilfen und Nachtpflege.

Wer sich besser absichern möchte, sollte eine sogenannte Pflegezusatzversicherung abschließen. Diese hat je nach Anbieter der Versicherung im Gegenteil zur gesetzlichen Variante einige Vorteile: Garantie der vertraglichen Leistungen, Kinder werden nicht mehr finanziell herangezogen, wenn die Pflegebedürftigkeit gegeben ist und eine bessere Versorgung während der Pflege ist möglich. Wenn man bedenkt, dass ein Aufenthalt in einem Pflegeheim drei- bis viertausend Euro im Monat kosten kann und die gesetzliche Versicherung weniger als 2000 Euro im Höchstsatz abdeckt, wird es höchste Zeit, z. B. eine Pflegerentenversicherung abzuschließen.

Das kostenlose E-Book auf www.jetzt-vorsorgen.com beschäftigt sich ausführlich mit dieser Thematik und erklärt alles Schritt für Schritt. Man findet dort Informationen bezüglich der Höhe der Zahlungen, der Pflegestufen, dem Antrag auf Pflege und natürlich zur privaten Pflegevorsorge.

Krankenversicherung Wechsel: aus Wahltarif der gesetzlichen Krankenkasse möglich


Bisher wurde vermutet, dass ein Krankenversicherung Wechsel von der gesetzlichen Krankenkasse in die private Krankenversicherung, aus einem Wahltarif der gesetzlichen Krankenkasse, nur unter Einhaltung einer bestimmten Frist möglich sei. Dieser Wechsel darf zukünftig nicht mehr behindert werden, laut einem Urteil des Duisburger Sozialgerichts.


D.h. wenn jemand, der gesetzlich krankenversichert ist und ein Wahltarif abgeschossen hat, in die private Krankenversicherung wechseln möchte, aufgrund eines Statuswechsels, der kann ohne Einhaltung der festgelegten Frist wechseln. In der Vergangenheit mussten die Versicherten hinnehmen, dass der Wechsel erst nach Einhaltung der Bindefrist erfolgen konnte. Dies wurde regelrecht untersagt durch die gesetzlichen Krankenkassen. Das Bonner Bundesversicherungsamt teilte mit, dass dies nicht immer Gültigkeit hat. Die Behörde verwies auf ein Urteil des Sozialgerichtes Duisburg. Mittlerweile müssen die gesetzlichen Krankenkassen mit Widerstand rechnen. Beim Verband der Ersatzkassen werden die Mindestbindungsfristen für gerechtfertigt gehalten.

Rechtsschutzversicherungen – denn unverhofft kommt oft

 

Der Rechtsschutz ist eine Sache, die nicht jeden auf Anhieb trifft sondern vielmehr unverhofft – und das kommt ja bekanntlicherweise oft. Der Fall liegt dann schwer und kompliziert. Spätestens, wenn man die Nachricht vom Amtsgericht, eine Anzeige oder einfach nur ein Schreiben eines Anwalts einem ins Haus flattert. Da geht es dann leider jedem so, der nicht rechtsschutzversichert ist – nämlich, dass man im ersten Augenblick gar nicht weiß wie einem geschieht. Geschweige denn, dass man wüsste was zu tun sei. Doch nicht verzagen, die Rechtsschutzversicherung fragen, wenn, ja wenn man vorher eine solche abgeschlossen hat. Für ad hoc Fälle wird es schwierig – da hilft in der Regel nur noch der Gang zur juristischen Fachberatung wie beispielsweise das Rechtsanwaltsangebot via Internet.

 

Wer aber vorher – bevor irgendetwas passiert abschließt und man aber davon ausgehen kann, zu einer gewissen Risikogruppe zu gehören oder einfach nur befürchtet, in Regress genommen zu werden: so zum Beispiel als Selbstständiger, Unternehmer oder auch schnell juristisch betroffene anderer eines gewissen Personenkreises. Bei diesen Berufsgruppen und Personen kann eine Rechtsschutzversicherung von großem Sinn sein. Für welche Versicherung man sich dabei entscheidet, bleibt natürlich einem Jeden selbst überlassen; den Internetvergleich hierzu kann man natürlich als erstes bemühen – auch die Lektüre von Verbraucherforen oder konkrete Kundenerfahrungen können hilfreich sein.

 

Das Angebot der Rechtsschutzversicherungen ist dabei zahlreich und deutlich unterschiedlich gestaltbar; das heißt: Es ist durchaus möglich, sich die Versicherung so zusammenzustellen als dass diese nur den eigenen Bedürfnissen gerecht wird. Viele Versicherer sind dazu übergegangen den Rechtsschutz im sogenannten Baukasten-Prinzip anzubieten und somit den größtmöglichen Kundenanspruch zu erreichen. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass man deutlichst die genauen Leistungen im Fall der Fälle studieren sollte um nicht dann plötzlich im Regen zu stehen.

Private Krankenversicherung von Stiftung Warentest unter die Lupe genommen

 

Private Krankenversicherung von Stiftung Warentest unter die Lupe genommen: Finanztest prüft Lockangebote der PKV

 

Wie sich die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung weiterhin entwickeln werden ist derzeit noch unklar. Seit Anfang des Jahres haben Angestellte es einfacher in die private Krankenversicherung zu wechseln da die Dreijahresfrist weggefallen ist. Finanztest hat einige Tarife verglichen.


Die Versicherungspflichtgrenze muss nur noch ein Jahr lang überschritten werden um als Gutverdiener im Angestelltenverhältnis in den Genuss der privaten Krankenversicherung zu kommen. Der Versicherungswechsel ist somit vereinfacht worden seit Anfang 2011. Niemand möchte auf gute Leistungen der privaten Krankenkasse verzichten. Dennoch ist Vorsicht geboten bei Billigtarifen. Denn manche Anbieter werben mit Beiträgen ab 89 Euro monatlich. Finanztest aus Stiftung Warentest warnt vor Billigtarifen und einem schnellen Krankenversicherung Wechsel. Lt. Finanztest heißt es in der letzten Ausgabe, dass man besser nicht krank werden soll wenn man einen solchen Billigtarif gewählt hat.


Hohe Selbstbeteiligung anstatt guten Krankenversicherungsleistungen

 

Im Billigtarif wird meistens eine sogenannte Primärarztregelung vereinbart. D.h. wenn der Versicherte versehentlich oder in Eile direkt zum Facharzt geht, zahlt die Krankenversicherung nur einen bestimmten Prozentsatz der Behandlungskosten, welcher in der Regel bei 80% der Aufwendungen liegt. Verheerende Folgen kann ein solcher Tarif haben, wenn die Diagnose, die der Facharzt stellt mit einer chronischen Krankheit verbunden ist. Dann würde der Versicherte sein Leben lang nur 80% erstattet bekommen, wenn es um diese Krankheit geht, welche diagnostiziert wurde. Auch ein Zweitbettzimmer sowie Chefarztbehandlung sind im Billigtarif häufig nicht inbegriffen. Für 89 Euro im Monat ist dies auch gar nicht möglich. Aus diesen Gründen ist vergleichen der Krankenversicherungen angesagt, bevor der Wechsel vollzogen wird.


 

Durch Wahltarif wird der Krankenkassenwechsel schwieriger

 

Seit dem Jahr 2007 kann die gesetzliche Krankenversicherung sogenannte Wahltarife anbieten. Die Gesundheitsreform legte dies fest. Es gibt Wahltarife mit Selbstbeteiligung oder mit Beitragserstattung. Gutverdiener mögen diese Tarife. Jedoch erschweren diese Tarife den Krankenversicherung Wechsel in die private Krankenversicherung.

 

Derzeit befassen sich Krankenkassen mit Kündigungen und Personen, die die gesetzliche Krankenkasse wechseln möchten. Auch Personen die sich für einen Wahltarif entschieden haben und in diesem Jahr über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen streben den Krankenversicherungswechsel in die Private an. Die normale Mitgliedschaft der gesetzlichen Krankenkasse wandelt sich in eine freiwillige Mitgliedschaft um, sobald der Angestellte ein Jahr lang über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient. Die gesetzliche Kasse muss dies auch ihren Mitgliedern in Schriftform mitteilen. Der Versicherte muss innerhalb von 14 Tagen seinen Austritt erklären, wenn er in die private Krankenversicherung wechseln möchte. Dies ist so festgeschrieben im Sozialgesetzbuch im § 190 Absatz 3.

Wahltarife und Kündigung bei der gesetzlichen Krankenkasse: Krankenversicherung Wechsel wird erschwert

Wer als gesetzlich Versicherter einen Wahltarif hat, der muss zwischen 1 und 3 Jahren in der Kasse bleiben, bevor er in die private Krankenversicherung wechseln kann. Ein Sonderkündigungsrecht gibt es nicht in diesem Zeitraum. Auch ein Wechsel in eine andere gesetzliche Krankenversicherung ist nicht machbar.

  

 

 

Krankenkasse:Recht auf Einsicht in die Krankenunterlagen

Die meisten Patienten bekommen beim verlassen des Krankenhauses ein Briefkuvert, den sie ihrem Hausarzt übergeben sollten, aber sollte nicht jeder das Recht haben zu sehen, was der medizinische Befund ist. Daher hat das Gericht entschieden, das es eine Nebenpflicht ist den Patienten die Einsicht zu gewähren. Der Patient soll folgende Punkte zur Einsicht bekommen: Anamnese, Diagnose, Behandlungsverlauf, Behandlungsergebnis und Nachbehandlung, naturwissenschaftlich konkretisierbare Befunde, Medikation und OP-Berichte, Fieberkurven, EKG, EEG, Laborergebnisse, Röntgenaufnahmen und Computeraufzeichnungen. Auszuschließen sind: Wiedergabe persönlicher Eindrücke vom Patienten und deren Familien, sowie unterwürfigen Wertung des Arztes. Der Arzt ist verpflichtet den Patienten die originalen Unterlagen auszuhändigen. Nach dem BGH sollen die Unterlagen in zwei verschieden Formen gestaltet werden,   zu einen in offenbarungspflichtige Unterlagen und zum anderen in nicht zu offenbarungspflichtigen persönlichen Aufzeichnungen. So hat der Patient auch das Recht, das Ihm alle offenbarungspflichtigen Unterlagen in Kopie gestellt werden. Die Einsicht kann nur verwehrt werden, wenn die Offenlegung der Unterlagen, dem Patienten physische Probleme entstehen können.