Pflegezusatzversicherung kommt

In Berlin wird über eine staatlich geförderte Pflegezusatz-Versicherung diskutiert. Experten beraten über die Ausgestaltung und die Abwicklung der möglichen Form dieser Versicherung. Experten beantworten Detailfragen über Zulageverfahren und Pflegestufen.

Ab 01.01 2013 sollen die privaten Krankenversicherer diese Pflegeversicherungsvariante der geförderten Pflegezusatz-Versicherung anbieten. Der sogenannte „Pflege-Bahr“ bedarf noch einiger Klärung. Spitzenbeamte aus Finanz- und Gesundheitsministerium diskutierten über Details auf der Euroform-Konferenz „PKV im Aufbruch“. Zulagenberechtigt sind Pflichtversicherte der SPV und PPV (private Pflegeversicherung und gesetzliche Pflegeversicherung). Jeder Zulagenberechtigte könne ab Januar den Pflege-Bahr abschließen. Die PKV haben ein neues Produkt im Portfolio.
Väter können für zulagenberechtigte Söhne die Beiträge bezahlen. Die Beiträge können allerdings nicht steuerlich geltend gemacht werden. Die staatliche Zulage liegt bei 5 Euro. In einer Gesamtsumme im Folgejahr wird die Förderung zu einem fixen Termin gutgeschrieben. Der monatliche Eigenbeitrag beträgt 10 Euro um die Zulage zu erhalten. Ist es ein Cent weniger, so gibt es keine Zulage. Ein zweiter Zahlungstermin kam auch zur Sprache. Eine Zulagennummer diet zur Kennung eines solchen Vertrages der Pflege-Zusatzversicherung mit Förderfähigkeit. Dies soll die Sozialversicherungs-Nummer sein. Ein gesondertes Zertifizierungs-Verfahren wird es beim Pflege-Bahr nicht geben.

Werbekampagne für neuen Versicherungstarif: Allianz mit ausgeklügelter Werbung

Im Herbst geht es wieder in die heiße Phase der KFZ Versicherungsvergleiche, bzw. der KFZ Versicherungswechsel. Die Allianz möchte gerüstet sein und trumpft mit einem Werbespot zu diesem Thema auf.

Das Unternehmen legt den werbetechnischen Schwerpunkt auf das Fernsehen und das Internet. Kämpferisch ist in der Zeitung von Seiten der Allianz zu lesen: „….nach jahrelanger werblicher Abstinenz wieder als KFZ – Versicherer auf dem deutschen Markt positionieren.“ Der Konzern sieht vor, in der vielseitigen Kampagne hauptsächlich die speziellen Leistungen eines Tarifs in den Fokus des Betrachters zu lenken, nicht so sehr den Preis. Speziell im Privatfernsehen werden die Werbungen ausgestrahlt. Aber auch auf speziellen KFZ Seiten werden die Slogan fortan immer auftauchen. Das Produkt „MeinAuto“ beinhaltet standartmäßig einen Schutz in Haftpflicht, – Teil, – oder Vollkasko und kann durch individuelle Bausteine positiv ergänzt werden. Die Allianz möchte ein starker Partner am enorm umkämpften KFZ Versicherungsmarkt werden. Als Gesicht der Kampagne wurde sogar Christian Danner, – ein ehemaliger Formel 1 Fahrer, gewonnen. Auch die Verkehrssicherheit spielt laut Aussage des Unternehmens in Zukunft eine übergeordnete Rolle und soll mehr zum Thema in der Öffentlichkeit werden.

Studis brauchen auch eine PKV

PKV speziell für Studenten

Vieles ändert sich für Schulabgänger, besonders mit dem Eintritt ins Studium. Generell wird ein Student Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse als Pflichtversicherter. Da sie jedoch den Status eines angehenden Akademikers haben, können sie zwischen der gesetzlichen Krankenkasse und der privaten Krankenversicherung wählen.

Studenten können in der Privaten ihr Leistungsspektrum zusammenstellen wie z.B. gewisse Leistungen bei einem Krankenhausaufenthalt oder beim Zahnersatz. Je mehr Leistungen vom Versicherungsnehmer erwünscht sind, umso teurer wird der monatliche Beitrag für die Versicherung. Darüber hinaus muss der Student für Leistungen, die er beim Arzt in Anspruch nimmt erst einmal zahlen. Später bekommt er dann die Beträge von der Versicherung erstattet. Dies kann für einen Studenten mitunter schwierig sein, wenn das Geld knapp ist.

Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass die Tarife für Studenten durchaus günstig sind, vorausgesetzt der Gesundheitscheck vor Abschluss der Versicherung fällt gut aus. Ansonsten ist mit einem Risikozuschlag zu rechnen und es kann auch durchaus sein, dass eine Versicherung einen Antrag zur privaten Krankenversicherung ganz ablehnt.

Neue brisante Details im Sexskandal der ERGO Versicherung

Ein Jahr nachdem die dubiosen Machenschaften bei der ERGO Versicherung an die Öffentlichkeit gedrungen sind, gibt es nun brisante neue Details.Der Ergo Chef Torsten Oletzky gab sich von Anfang an einsichtig, wenn nicht gar reuevoll. Er bezeichnete die „Veranstaltung als groben Fehler“ und sagte weiter, dass noch Untersuchungen in der Sache am Laufen seien.


Das Handelsblatt hatte damals den wohl größten Skandal der Geschichte aufgedeckt. Die Ergo, eine Tochter der Hamburg Mannheimer, hat 2007 Mitarbeitern mit hervorragenden Verkaufszahlen in eine Therme in Budapest eingeladen. 20 Prostituierte standen sozusagen zur freien Verfügung. Inzwischen wurden hunderte von Daten ausgewertet um die Misere aufzuklären. Unter dem Namen „Party total“ wurden zwei „Check Reisen“ nach Budapest unternommen, bei denen nach „Mädels“ Ausschau gehalten wurde und man dann letzten Endes bis zu 70 Damen „geordert hatte.

In dem Bericht der Ergo ist auf Seite 10 wie folgt zu lesen:


Gegen 18:00 Uhr begann die Veranstaltung mit einem Empfang im Spoon (Schiff auf der Donau). Nach bestätigten Aussagen von sieben Teilnehmern ist an dem Schiff eine Barkasse mit barbusigen Hostessen vorbeigefahren. Diese sollen ein Schild mit der Aufschrift ‚We love HMI‘ hochgehalten haben.“


HMI ist das Kürzel für Hamburg-Mannheimer Inter-Organisation. Den Unterschied zwischen gebuchten Hostessen und Prostituierten kennzeichnete man „praktischerweise“ mithilfe von farbigen Armbändchen. Dieses obzöne Treiben war laut Aussage von Mitarbeitern des Unternehmens keine einmalige Sache. Zur Entlastung von anderen Mitarbeitern muss man fairer Weise sagen, dass nicht alle begeistert waren. Einige sollen aus Budapest abgereist sein, nachdem ihnen klar geworden war, was dort geplant war. Der Imageschaden für das Unternehmen ist immes und die Glaubwürdigkeit doch enorm angekratzt.

Quelle: Handelsblatt und

Bundesgesundheitsminister spendet im Fall der Fälle seine Organe

Daniel Bahr fordert hohe Strafen im Falle eines Organhandels und betont gleichzeitig wie wichtig ein Organspendeausweis ist. Er selbst gibt im Fall eines Unglücks alle seine Organe frei. Bahr möchte mit gutem Beispiel voran gehen, denn die Bereitschaft Organe zu spenden ist in der Bevölkerung nicht sehr verbreitet.

Skandal wegen Organspende

Wegen des Organspendeskandals ist die Spende derzeit wieder in aller Munde und wird heiß diskutiert. Immer noch sterben wöchentlich an die zwanzig Menschen, weil zu wenig Organe zur Verfügung stehen. Die Betroffenen warten oft Jahre und manchmal eben auch vergebens, sie versterben. Daniel Bahr möchte das Vertrauen in das Transplantationssystem in Deutschland weiter stärken und setzt diesbezüglich auf die Freiwilligkeit zur Organspende. Jeder Bürger solle sich Gedanken darüber machen, dass er womöglich mit seinen Organen Leben retten könne.
Bahr appeliert an die Bevölkerung sich mit dem Thema in der Familie und im Bekanntenkreis auseinander zu setzen.

Dies würde dann im Fall, dass sich eine Person für die Freigabe seiner Organe im Unglückfall entschieden hätte, der Familie eine große Entscheidungslast abnehmen. Viele Angehörige hadern nämlich mit dieser Entscheidung wenn das Krankenhaus sie befragt, ob sie Organe des Angehörigen frei geben würden. Sie sind sich nicht sicher, was der Verstorbene gewollt hätte und haben Angst eine falsche Entscheidung bzw. eine Entscheidung zu treffen, die nicht im Sinne des Verstorbenen gewesen wäre.

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärtztlichen Bundesvereinigung warnt vor Sparkurs

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärtztlichen Bundesvereinigung warnt vor Sparkurs in der ambulanten Versorgung

Andreas Köhler, der Vorsitzende des Kassenärztlichen Bundesvereinigung ( KBV ) fürchtet um die ambulante Versorgung, denn laut seiner Prognose werden die Krankenkassen im kommenden Jahr weniger Geld für diesen Zweck zur Verfügung stellen. Derzeit wird in einem Beratungsausschuss mit KBV und Krankenkassen über Änderungen des Gesamthonorars von niedergelassenen Ärzten debattiert.


Zum Beispiel berät man über die maximalen Kosten für Behandlungen und Untersuchungen.Bis Ende August muss ein Orientierungswert gefunden sein, der die Basis für den Preis einer Vertragsärztlichen Leistungen beinhaltet. Der KBV foredert einen 3,5 Milliarden Euro schweren Inflationsausgleich, welcher deren Meinung nach seit 2008 fällig gewesen wäre. Besonders auf dem Land ist eine ärtliche Versorgung enorm gefährdet. Für die meisten jungen Ärzte ist eine Tätigkeit als Landarzt wenig lukrativ, denn die Wege zum Patienten sind Zeit – und Kostenintensiv. Oftmals steht der Aufwand leider nicht im Verhältnis zum Ertrag.Die Patienten werden immer älter und die Versorgung ist im Hinblick auf Diagnosen wie beispielsweise Demenz oder Alzheimer sehr komplex und teuer. Der Krankenkassenverband  hält die Forderungen für überzogen, denn dieser hält 600 Millionen Euro für die absolute Obergrenze.

Krankenversicherer: Zahlen und Fakten

Die Nettorendite bei den meisten privaten Krankenversicherern liegt bei über 3,5 Prozent. 6 Gesellschaften erreichten diese Nettorendite nicht. Der Durchschnittswert ging um 0,32 Prozentpunkte zurück in 2011 im Vergleich zu 2010.

Renditen der PKV

Die Debeka ist Sieger in punkto Nettorendite. Letzter Platz bekam die Mannheimer Krankenversicherung. Die Firma Kvpro hatte 34 Krankenversicherer unter die Lupe genommen. Die Rendite der privaten Krankenversicherer im Jahr 2010 entwickelte sich nicht schlecht. Der Höchstrechnungszins wurde von einigen Anbietern der privaten Krankenversicherung lt. Analyse der Kvpro.de GmbH deutlich übertroffen im Jahr 2010. Außer der Münchener Verein.

Doch 2011 ist dies nicht mehr der Fall. In diesem Geschäftsjahr sahen die Renditen deutlich geringer aus. Weniger als 2,5 Prozent erreichte die Mannheimer. Landeskrankenhilfe (LKH), Münchener Verein, Ergo Direkt, HUK und Württembergische lagen zwischen 3 und 3,48 Prozent. 3,5 Prozent erzielte die Pax-Familienfürsorge in 2011. Rückgänge erzielten Mannheimer, Ergo Direkt, Alte Oldenburger, R+V und LKH.

Die Inter Krankenversicherung erzielte die größten Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr. Allianz, Central, Concordia, DKV und Gothaer verbesserten die Nettorendite. Freie Arzt- und Medizinkasse (FAMK) verbesserte sich um 0,01 Prozentpunkte.

Warum sich eine private Pflegeversicherung lohnt

Warum sich eine private Pflegeversicherung lohnt

Durch den demographischen Wandel und eine bessere medizinische Versorgung, wird es in Zukunft immer mehr ältere Menschen geben. Ende Juni 2012 hat die Bundesregierung daher beschlossen die private Pflegeversicherung staatlich zu fördern. Ab zehn Euro Beitrag im Monat will der Bund fünf Euro beisteuern.

Die Lücke zur gesetzlichen Absicherung schließen

Durch den sogenannten „Pflege-Riester“ oder „Pflege-Bahr“ sollen die Bürger animiert werden eine private Pflegeversicherung abzuschließen. Eine Ideallösung ist dies sicher nicht und eine Reform ebenso wenig, jedoch werden die Beitragszahler ein wenig entlastet. Zumindest können sich diejenigen darüber freuen, die sich überhaupt eine private Absicherung leisten können. Durch den Zuschuss will die schwarz-gelbe Koalition die Lücke zwischen den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und den tatsächlichen entstehenden Kosten schliessen.

Pflege-Riester als Wahlkampfinstrument?

Die Koalition scheint mit dem Zuschuss auf das falsche Pferd zu setzen. Erhebliche Kosten werden entstehen, wenn sich ältere Menschen nicht mehr selbst versorgen können. Um eine Pflegeversicherung abschließen zu können, benötigt man ein hohes Einkommen. Langzeitarbeitslose und Wenigverdiener können sich eine zusätzliche Pflegeversicherung nicht leisten und gehen somit auch bei der staatlichen Förderung leer aus. Wer kaum über die Runden kommt, hat nicht die Möglichkeit jeden Monat 30-40 Euro für eine zusätzliche Pflegeversicherung aufzubringen. Diejenigen die gut verdienen, werden kaum auf eine Förderung des Staates angewiesen sein.

Langfristige Schwächung der gesetzlichen Pflegeversicherung

Wer es sich leisten kann sollte ab jetzt vorsorgen, um sich die staatliche Förderung zu sichern. Offen bleibt jedoch, ob bei einer flächendeckenden privaten Vorsorge der Bundesbürger, nicht der Grundstein für eine Kürzung der gesetzlichen Leistungen gelegt wird.