Privatversicherte: wissenschaftliche Analyse

Das Wissenschaftliche Institut der PKV (WIP) hat erstmalig eine Analyse zur sozioökonomischen Struktur der Privatversicherten durchgeführt. Eine Auswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichproben des statistischen Bundesamtes wurde erstellt. Bei den Versicherten der Privaten Krankenversicherung handelt es sich um eine heterogene Gruppe. Zur Hälfte besteht das Versicherungskollektiv aus erwerbstätigen und nicht erwerbstätigen Personen. Das kommt daher, weil viele ältere Menschen sowie Kinder in der privaten Krankenkasse versichert sind.

Wissenschaft der PKV

Ein Viertel der privat Krankenversicherten sich Beamte. 15,7 Prozent sind Selbständige und 11,6 Prozent sind Arbeitnehmer. Jegliche Schul- und Ausbildungsabschlüsse sind im Kollektiv der privaten Krankenversicherungen vertreten. Zeit Drittel der Versicherten aus der PKV sind verheiratet. Der Krankenversicherungsschutz wird für diverse Einkommens-Gruppen angeboten. Wobei der Beitrag der privaten Krankenversicherungen nicht nach dem Einkommen geregelt ist. Studenten, Rentner, Selbständige, Freiberufler, Angestellte die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze, Ärzte oder Anwälte können sich privat versichern. Nur ein Fünftel der Versicherten aus der PKV liegen über der Versicherungspflichtgrenze. 20 Prozent der privat Versicherten liegen von ihren Einnahmen laut. Der Studie über der Versicherungspflichtgrenze.

 Institut der PKV

Das Wissenschaftliche Institut der PKV (WIP) wurde im Jahr 2005 vom Verband der privaten Krankenversicherung gegründet. Im Mittelpunkt der Forschungstätigkeit stehen Finanzierungsfragen im Gesundheitswesen sowie die Analyse von Leistungsmärkten.

Geschlechtsneutrale Tarife nicht automatisch bei PKV

Die Unisex-Tarife der privaten Krankenversicherung haben nur ihre Gültigkeit, wenn der Vertrag ab dem 21. Dezember in Form eines Neuvertrages abgeschlossen wird. Auch bei einer Umwandlung auf Wunsch des Versicherten kann der bestehende Vertrag in einen Unisex-Tarif umgewandelt werden.

 

Die private Krankenversicherung mit Unisex-Tarifen

Doch wenn man sich nicht meldet bei seiner bestehenden Krankenversicherung, bleibt der Altvertrag nach wie vor bestehen in alter Art und Weise. Wenn ein Vertrag nicht gekündigt wird und sich automatisch verlängert, der vor dem 21.12.2012 geschlossen wurden, bleibt auch der Alttarif bestehen.

Krankenversicherung mit Informationspflicht

Die privaten Krankenversicherer stehen in der Pflicht den Versicherten über die Einführung der Unisex-Tarife zu informieren, wenn der Tarif für den Versicherten günstiger wird.


Krankenkassen Wechsel durch Prämien geködert

Derzeit sind Prämienzahlungen im Gespräch bei den gesetzlichen Krankenkassen. Die Techniker Krankenkasse (TK) hat vorgelegt und die anderen Kassen ziehen nach. D.h. ab 2013 erhalten Mitglieder einiger Kassen bares Geld.

Prämienausschüttung der GKv

Die gesetzlichen Krankenkassen horten Gelder im Gesundheitsfonds. Durch den Anreiz der Techniker Krankenkasse, eine Auszahlung an die Mitglieder zu leisten, konnten 7 Millionen Krankenversicherung Wechsler mobilisiert werden. Dies ergab eine Umfrage von Stern. D.h. für die Krankenkassen im Konkurrenzkampf, dass bei Angebot einer Auszahlung neue Mitglieder hinzukommen können. Wer am meisten auszahlt hat wohl die besten Karten. 14 Prozent aller Befragten würden die GKV wechseln aufgrund einer Auszahlung einer Prämie. Die ergab eine Forsa-Umfrage von Stern. Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen über 52 Millionen Mitglieder. D.h. für 7 Millionen wäre ein Wechsel der Krankenkasse interessant durch die Prämienzahlung. Daniel Bahr sowie das Bundesversicherungsamt wollen die Kassen zur Ausschüttung bringen. Das Finanzpolster von 22 Milliarden Euro lässt den Gesundheitsminister überlegen. Betriebskrankenkassen haben auch schon angekündigt Prämien auszuzahlen. Auch die Hanseatische Krankenkasse ist mit dabei in punkto Prämienzahlung.

Nicht alle großen Krankenkassen planen die Prämienzahlung. Denn eine Umfrage der Wirtschaftswoche bestätigte, dass die Barmer GEK, die AOK und die DAK kein Geld zurückzahlen möchten. Diese setzten eher auf Zusatzleistungen und Boni bei gesundheitsbewusstem Verhalten. Ein kostenloser Krankenkassenvergleich kann sich lohnen.

Mehrere GKVs zahlen Prämien aus

Die Techniker Krankenkasse war die erste, die bekannt gab, dass Sie Prämien an Ihre Mitglieder weiter gibt. Auch die Hanseatische Krankenkasse (HEK) zog nach. Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen derzeit über Milliardenüberschüsse.

Prämienerstattung GKV

Lt. einem Bericht von Focus Online zufolge zahlen von 146 gesetzlichen Krankenkassen 19 Kassen Prämien aus. Zum Beginn 2013 wird die Techniker Kasse nach eigener Ankündigung 100 Euro an jeden einzelnen Beitragszahler erstatten. Eine genaue Summe wurde noch nicht genannt seitens der TK. Die 100 Euro waren nur ein Betrag, der im Raum stand. Es könnte sogar mehr sein als diese 100 Euro. Nach der Bekanntgabe der TK kündigte die HEK ebenfalls eine Prämien Auszahlung an. Der Kassenvorstand der HEK teilte mit, dass im kommenden Mai jedes Mitglied 75 Euro ausgezahlt bekommt. Mindestens 19 weitere gesetzliche Krankenversicherungen sollen mit von der Partie sein. Dem Auszahlungsmodell schließen sich nun mehrere Kassen an. 81 Krankenkassen wurden befragt und 19 stimmten zu. Die Auszahlung soll zwischen 50 und 100 Euro je nach Kasse liegen.

Mehrere Krankenkassen zahlen Prämien

Kleinere Betriebskrankenkassen wie z.B. die G+v BKK oder die BKK Wirtschaft und Finanzen wollen ab 2012 Rückerstattungen bezahlen. Andere wiederum wollen eher Leistungszuschüsse gewähren. Naturheilkunde, Präventiosprogramme oder Zahnreinigungen sind spezielle Leistungen, die in der Regel sonst nicht übernommen werden. Solche möchten die gesetzlichen Krankenversicherungen anbieten anstatt einer Auszahlung. Eine Zahnreinigung kostet auch manchmal 100 Euro. Von daher kann dies sich ähnlich für den Patienten lohnen. Gefordert wird den Beitragssatz zu senken oder zu reformieren lt. Politik. Es könnte sein, dass die Beitragssätze wieder flexibler werden und die Konkurrenz der Kassen wieder belebt wird. Somit würden Zusatzleistungen wieder in den Vergleich der Krankenversicherungen als Hauptaugenmerk mit rein fallen. Der allgemeine Satz wurde erst auf 15,5 Prozent festgeschrieben.

Krankenkassen Terminservice im Test von Stiftung Warentest

Für viele Patienten ist es mühsam einen Facharzttermin zu vereinbaren, denn die Wartezeiten sind oft lang oder Ärzte nehmen generell keine Patienten mehr auf. Genau aus diesem Grund bieten Krankenkassen den sogenannten Terminservice an. Die Stiftung Warentest hat die Hotlines geprüft und ist zu einem durchaus positiven Ergebnis gekommen.

 

Terminservice der GKV im Test

Viele Menschen kennen es aus eigener Erfahrung. Man hat ein gesundheitliches Problem, schildert es seinem Hausarzt und wird nach einer gewissen Zeit der nicht oder nur teilweise eintretenden Besserung an einen Facharzt überwiesen. Ruft man dann dort an kann man unter Umständen die Antwort erhalten ob man denn in vier bis sechs Wochen könne. Je nachdem um welche Krankheit es sich handelt und man nicht einschätzen kann ob “doch etwas schlimmes” dahinter steckt, sind vier bis sechs Wochen einfach zu lang.

Seit einiger Zeit bieten nun viele Krankenkassen einen Terminservice an, der genau dieses Problem beheben soll. Die Stiftung Warentest hat diesen Service umfangreich überprüft. 80 sogenannte Test Patienten haben bei 16 Krankenkassen um Hilfe gebeten. Fünf Patienten vereinbarten einen Termin bei Orthopäden und Neurologen, um dann im Anschluss ihre Erfahrungen in allen Details weiterzugeben. Im Durchschnitt mussten die Patienten ca. zwanzig Tage bis zum tatsächlichen Termin beim Facharzt warten, – ganze vier Tage weniger als bei einer Terminvergabe ohne den Terminservice der Krankenkassen.

Krankenkassen im Test

Zwölf der sechzehn Krankenkassen bieten den Service uneingeschränkt an, d.h. ohne vorherige Diagnosestellung durch den Hausarzt und ohne Überweisung. Im Test haben allerdings nur drei Kassen den o.g. fünf Patienten tatsächlich einen Termin vermittelt. Bei den anderen wurde man vertröstet und verlangte teilweise zunächst eine Überweisung. Zwanzig Anrufer bekamen keinen Termin und zweiundvierzig von sechzig Personen haben letztendlich einen fixen Termin erhalten.

Beitragsgarantien der Privaten Krankenversicherungen für 2013

Verschiedene private Krankenversicherungen geben eine Beitragsgarantie für das Jahr 2013. ARAG, Axa, Barmenia, BBKK, Concordia, Deutscher Ring, DKV, Gothaer, Hanse Merkur, Nürnberger, SDK und die Signal sind als Krankenversicherer mit am Start die auf bestimmte Tarife eine Garantie geben.

Beiträge bleiben zum Teil stabil in der PKV

Einige Gesellschaften der PKV halten ihre Beiträge für das Jahr 2013 stabil und garantieren in verschiedenen Tarifen, dass keine Beitragsanpassung für das Jahr 2013 stattfindet. Die ARAG bietet beispielsweise für Tarife der Zusatzversicherung, Beihilfe oder Vollversicherung bis sogar 2014. Bei den Tarifen ohne zusätzliche Angaben, wie bspw. K0 – K1500, gilt die Beitragsgarantie für alle Personengruppen im Hause ARAG.

Beitragsgarantie: keine Beitragsanpassung in den Hauptverkaufstarifen vor dem 01.01.2014 bietet die AXA wie folgt an:

Für folgende Tarife erfolgt keine Beitragsanpassung vor dem 01.01.2014:

Privatwirtschaft

· EL-Bonus-N

· EL-N

· Vital 300-N (Männer und Frauen)

· Vital 600-N (Männer und Frauen)

· Vital 900-N (Männer und Kinder/Jugendliche)

· Vital Z-N

· ZPro-N (Männer und Frauen)

· 541-N (Männer und Frauen)

Öffentlicher Dienst

· VisionB-N

· BW2-N

· BSN 15-70

· BZN 15-70

Die oben aufgeführte Beitragsstabilität gilt auch für die analogen Tarife der „alten Welt“. Aussagen zu allen anderen Tarifen (inkl. der Ausbildungstarife) – erhalten Sie zu einem späteren Zeitpunkt.

Hanse Merkur

Beitragsstabil bis zum 1. Januar 2014 und damit garantiert ohne Beitragsanpassung für

den Bestand im Jahr 2013 bleiben unser meistverkauftes Vollversicherungsprodukt

Start Fit mit 600 EUR Selbstbehalt (Tarife KVG3 / KVE3), die Tarife KV1 und KV4 aus

unserer Produktreihe KV-Fit sowie die Ein- und Zweibettzimmertarife PS1, PS2, clinic

A, clinic U. Außerdem bleiben alle sonstigen Zusatzversicherungen beitragsstabil, die mit der

Vollversicherung kombinierbar sind (VKE, VKHE, KKE, KKEH), sowie die Tagegelder

T, KH, KUT, PTU.  Welche Tarife der Vollversicherung bleiben im Jahr 2013 beitragsstabil?

Für die nachfolgend genannten verkaufsoffenen Tarife der Vollversicherung wird es garantiert keine Beitragsänderung für den Bestand bis zum 1. Januar 2014 geben:

 

Vollversicherung:

 

o KVG1, KVE1

o KVG3, KVE3

o KV1, KV4

o KV2 (Kinder, Jugendliche, Frauen)

o ASZG (Kinder, Jugendliche, Frauen)

o PS3

o PS1, PS2, clinic A, clinic U

o KKE, KKEH, VKE, VKEH

o T

o KH, KUT

o PTA (Kinder, Jugendliche, Frauen), PTU, PZ

o A20-A50

o ZA20-ZA50

o BET

o P3B, P2EB

o MBZ

Bitte beachten Sie, dass bedingungs- und tarifgemäße Beitragsgruppensprünge (z.B. Kinder/Jugendliche, Jugendliche/Erwachsene, Tarife ohne Alterungsrückstellung) grundsätzlich von der Beitragsgarantie ausgenommen sind. Bisex- und Unisextarife Grundsätzlich gilt die mit dieser Information ausgesprochene Beitragsgarantie für die noch bis einschließlich 20.12.2012 im Verkauf befindlichen Bisextarife, die geschlechtsspezifisch kalkuliert sind.

Aufgrund der branchenweiten und gesetzlich vorgeschriebenen Einführung von geschlechtsunabhängig zu kalkulierenden Unisextarifen zum 21.12.2012 – über die wir Sie selbstverständlich noch zu gegebener Zeit informieren werden – ergeben sich für das Neugeschäft ab diesem Zeitpunkt neue Beiträge. Mit den bisherigen Bisextarifen und der o.g. Beitragsgarantie bieten sich daher insbesondere für Männer noch bis einschließlich 20.12.2012 besonders gute Absatzmöglichkeiten.

Weitere Infos finden Sie in den beiden PDF Dokumenten wie folgt zum Download

2013__-__BAP

2013_-__Garantien

Quelle:

http://www.gewa-comp.de/bap-guide.html

Krankenversicherungswechsel lohnt sich derzeit

Noch in diesem Monat lohnt sich ein Krankenversicherungswechsel aufgrund der Einführung der Unisex-Tarife. Männer werden wahrscheinlich teurer in der PKV. Doch der Wechsel ist mit Vorsicht zu genießen.

Wechsel der PKV

Der Gesundheitszustand spielt eine Große Rolle hinsichtlich de Krankenversicherungswechsel. Eine weitere Lösung des Krankenversicherung Wechsel ist der Wechsel eines Tarifes inner­halb einer Versicherungsgesellschaft Wenn die Leistungen nicht besser werden, bedarf es dann keiner Gesundheitsprüfung. Ab dem 21. Dezember 2012 wird es für den Mann teuer in der privaten Krankenversicherung. Nur noch geschlechtsneutrale Tarife dürfen denn nur noch angeboten werden von den privaten Krankenversicherungsunternehmen. Doch man sollte auf gar keinen Fall übermäßig schnell reagieren und ohne richtige Beratung wechseln. Eine Rückkehr von der privaten in die gesetzliche Krankenkasse ist nach dem 55. Lebensjahr kaum noch möglich. Es gibt wenige Ausnahmefälle. Bedenken ist immer, dass beim Wechsel die Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen.

Private oder Gesetzliche

Erst einmal stellt sich die Frage ob sich der Wechsel der Krankenkasse lohnt. Bei Beamten ist die Angelegenheit einfacher, weil die Beiträge aufgrund der Beihilferegelungen günstiger sind bei der Krankenversicherung als bei Selbst­ständigen oder Freiberuflern. Grundlegende Unterschiede sind zu berücksichtigen wie z.B. die Kündigungsfristen von zwei Monaten zum Monatsende bei der GKV. D.h. ein Wechsel ist immer zum Quartal möglich, jedoch nur wenn eine Mindestlaufzeit des Vertrages eingehalten wurden, die bei mindestens 18 Monaten liegt. Beim Statuswechsel kann auch früher gekündigt werden. Wenn man sich z.B. selbst­ständig macht, ist die Bindefrist nicht unbedingt einzuhalten. Versicherungsvertreter bieten in der Regel nur eine Gesellschaft an. Besser ist der unabhängige Makler-Vergleich.

Krankenkassen wollen ihren Mitgliedern Geld ausbezahlen

Viele Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen können sich dank beträchtlichen Überschüssen über Rückzahlungen freuen, während andere Kassen über den Aufbau von Reserven nachdenken.

Überschüsse der GKV

22 Milliarden Euro könnten den Mitgliedern nun zugute kommen und jede dritte Krankenkasse denkt bereits über eine Auszahlung nach. Pro Versichertem werden vorraussichtlich noch in diesem Jahr 50 bis 100 Euro ausbezahlt. Der Großteil der Krankenkassen tüftelt hingegen an Modellen mit denen man die Leistungen verbessern kann. Es soll präventiv mehr für Mitglieder getan werden und auch im Bereich der Zuzahlung soll es künftig positive Veränderungen geben. Etwas mehr als ein Drittel der gesetzlichen Krankenkassen stellt sich vor, die Beitragssätze trotz enormen Aufwand wieder zu Gunsten der Versicherten zu senken. Die BKK A.T.U. hat seit 2003 kontinuierlich Überschüsse erziehlt und 2012 mehr als 2 Millionen Euro an ihre Mitglieder ausbezahlt.

Pflegereform vom Bundesrat freigegeben

Die Pflegereform wird vom Bundesrat bestätigt. Es sollte eine Anrufung des Vermittlungsausschusses stattfinden, die aber in der Länderkammer keine Mehrheit erzielte. Die Beitragssatzerhöhung sorgt dafür, dass bessere Leistungen für Demenzkranke finanziert werden.

Pflegereform kommt

Der Beitragssatz der Pflegeversicherung steigt von 1,95 auf 2,05 Prozent. Die privaten Zusatzversicherungen werden vom Staat bezuschusst. D.h. wer eine private Pflegezusatzversicherung abschließt, bekommt eine stattfinden Förderung oben drauf gezahlt.5 Euro im Monat zahlt der Vater Statt. Daniel Bahr ist der Initiator der Pflegereform. Der nächste Schritt ist vollzogen. Der Bundesrat bestätigte die Reform. Die Empfehlung des Gesundheitsausschusses wurde nicht berücksichtigt. Es hieß die Neuausrichtung der Pflegeversicherung werde seinem Namen nicht gerecht.

Neufassung der Pflegeversicherung Reform gefordert

Wenn es nach dem Gesundheitsausschuss ginge, müsste eine komplette Neufassung vorgelegt werden. Doch die Mehrheit im Bundesrat berücksichtigte die Forderung überhaupt nicht. Die Reform wurde bereits im Juni dieses Jahres im Bundestag verabschiedet. Demenzkranke erhalten bessere Leistungen. Finanziert werden diese durch die Beitragserhöhung von 1,95 auf 2,05 Prozent. Die privaten Pflegezusatzversicherungen werden vom Staat gefördert. Pro Monat spendiert Vater Staat 5 Euro für die Versicherungspolice.

Deutsche Hospiz Stiftung: Zukunftskonzept?

Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung ist der Meinung, dass die Pflegereform nicht weit genug geht. Die schwarz-gelbe Koalition wird kritisiert. Generationengerecht, zukunftssicher und attraktiv soll die Pflege für die Pflegeberufe gestaltet werden. Die Realität sei ernüchternd. Essen auf Rädern sei nicht mit 4 Euro pro Tag finanzierbar. Es sei nicht das Konzept der Zukunft, meinte Brysch, Vorstand der Deutsche Hospiz Stiftung. Die Abgeordneten der Bundestagswahl würden nach der Bundestagswahl ernst machen. Vor der Abstimmung der Länderkammer kritisierte die die Deutsche Alzheimer Gesellschaft das Pflegeneuausrichtungsgesetz. „Das wird die Probleme in der Pflege von Demenzerkrankten nicht lösen“, teilte Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Gesellschaft am Mittwoch in Berlin mit.

Eine Krankenzusatzversicherung: fast wie Privatpatient

Nicht nur die private Krankenversicherung (PKV) bietet hervorragende Leistungen an, sondern auch die Zusatzversicherung. Wer in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, kann eine private Zusatzversicherung abschließen um den Leistungen einer PKV näher zu kommen.

Krankenzusatzversicherung: Stiftung Warentest

Die privaten Zusatzversicherung wurden durch Stiftung Warentest überprüft. Ein gesetzlich Versicherter kann durch eine Zusatzversicherung einem Privatpatienten fast gleichgestellt werden. Ab 32 Euro im Monat findet man lt. Stiftung Warentest sehr gute Tarife der privaten Zusatzversicherung für den Fall eines Krankenhausaufenthaltes. Komfort und gute Behandlung stehen im Vordergrund bei der privaten Zusatzversicherung. Als Privatpatient hat man viele Vorteile beim Besuch einer Klinik. Chefarztbehandlung oder Zweibettzimmer gehören zu den Versicherungsleistungen. D.h. Der Chefarzt kann Sie höchstpersönlich in Empfang nehmen. Ansonsten ist es nur der diensthabende Arzt. Der Privatversicherte hat den Anspruch, dass der Chefarzt ihn auch betreut. Die private Zusatzversicherung kann Abhilfe schaffen, falls man sich eine PKV nicht leisten kann oder keine Möglichkeit hat dort hinein zu gelangen.

Stiftung Warentest im Krankenversicherungsvergleich

Stiftung Warentest nahm 33 Tarife für Zweibettzimmer und Einbettzimmer unter die Lupe. Die Grundlage war ohne Selbstbeteiligung. Auch Tarife mit Altersrückstellungen wurden berechnet. Dadurch bleiben die Beiträge im alter stabil. Dies kann man sich so ähnlich vorstellen, wie eine Ansparung eines Beitrages über eine Lebens- oder Rentenversicherung. Das Geld wird verzinst und später für die Minderung des Beitrages verwendet. Mit einer Zusatzversicherung ist es ebenfalls möglich, dass Ärzte zum 3,5-fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte abrechnen können. Ein- oder Zweibettzimmer ist kein Problem mehr. Auch die freie Krankenhausauswahl kann im Tarif integriert werden. Die Huk-Coburg ist Testsieger im Bereich Chefarztbehandlung und Einbettzimmer. Der Tarif der Huk-Coburg heißt SZ. Für Frauen hat der Tarif 400 der LKH am besten abgeschnitten. Beim Zweibettzimmer Tarif konnte die DEVK mit dem Tarif ST-G2 für Männer punkten. Frauen passen eher in den Tarif 262 der Arag oder den WK 100 der Debeka.