KKH Allianz Skandal

Neuer Skandal in der Versicherungsbranche, – angeblich wurden Schwerstkranke aus der Versicherung gedrängt: Besonders pflegeintensive und damit kostenintensive Kranke sollen von Mitarbeitern der KKH Allianz gezielt aus der Versicherung gedrängt worden sein. Der Versicherer selbst leugnet derzeit alle Vorwürfe, hat aber versprochen den Vorwürfen intern nachzugehen um alle Zweifel auszuräumen.

 

kkh allianz skandal

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Die ZDF Sendung Frontal 21 hatte über diesen Sachverhalt berichtet. Mitarbeiter der KKH Allianz sollen in umfangreichen Telefonaktionen Mitglieder, schwer kranke Mitglieder, zum Wechsel in eine andere Versicherung bewegt haben. Die Versicherung selbst will von solchen Maßnahmen nichts wissen. Man habe lediglich eine groß angelegte Telefonaktion zur Eintreibung von Zusatzbeiträgen bei säumigen Mitgliedern veranlasst. Dass es sich bei der Zielgruppe um besonders Kranke gehandelt haben soll, streitet die Kasse ab. „Dies galt ausnahmslos für alle Schuldner und unabhängig von Alter, Geschlecht, Krankengeschichte oder sonstigen Kriterien”, so die KKH.

 
Laut ZDF soll es Protokolle der geführten brisanten Gespräche geben, die eindeutig belegen, dass systematisch versucht worden ist, die Schwächsten aus der Kasse zu befördern. Detailgetreu soll nachzulesen sein, wie die Menschen von den Mitarbeitern der KKH Allianz mit fadenscheinigen Gründen gedrängt wurden. Man darf gespannt sein wie es in dieser Sache weitergeht.

Schwere Zeiten für Rentner in der privaten Krankenversicherung

Laut einer Umfrage der AOK können sich viele Rentner ihre private Krankenversicherung nur noch schwer leisten. Ein Großteil muss in einen leistungsschwachen Tarif wechseln oder eine hohe Selbstbeteiligung in Kauf nehmen. Laut der Studie hat bereits jeder dritte Beamte auf diesem Weg seine monatlichen Versicherungsbeiträge reduziert. Es ist der Versuch die enormen monatlichen Kosten für die private Krankenversicherung im Griff zu behalten.

 

PKV für Rentner

Viele Versicherte fragen sich inzwischen ernsthaft ob sich die hohen Kosten denn auch tatsächlich lohnen, bzw. ob man als privat Versicherter wirklich bessere Leistungen gegenüber einem gesetzlich Versicherten erhält. Viele Ärzte machen keinen Hehl daraus, dass sie privat Versicherte als Patienten ganz klar bevorzugen. Manche gehen sogar noch einen Schritt weiter und sagen das sie sogar von den Privaten leben. Das äußert sich durchaus bei der Vereinbarung eines Arzttermins. Denn privat Versicherte erhalten erwiesenermaßen viel schneller einen Termin als gesetzlich Versicherte. Einige Praxen haben sogar unterschiedliche Wartezimmer für privat und gesetzlich Versicherte.

Privat Versicherte haben schnell den Vorschlag für eine rundum Zahnsanierung zum nächst möglichen Zeitpunkt auf dem Tisch. Jedoch steigen die Kosten der Privaten so langsam ins unermessliche. Das sagt der Versicherer dem Interessenten selbstverständlich nicht bei Eintritt in die Versicherung. Gerade für Rentner beträgt der Beitrag zur Krankenversicherung ein immenser Teil ihrer Rente. Viele ältere Menschen überlegen sich vor einem Arztbesuch ganz genau ob der Gang zum Arzt nicht vermeidbar ist. Das ist eigentlich ein trauriges Bild, denn diese Menschen haben das System Jahrzehnte lang entscheidend mitgetragen und nun müssen sie sich auch noch im hohen Alter ärgern. Fair ist das sicher nicht. Das System krankt und es ist bereits heute absehbar, dass es nicht auf Dauer so weiter gehen kann.

Private oder gesetzliche Krankenversicherung? Keine Entscheidung die man übers Knie brechen sollte!

Die Entscheidung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung kann fatale Folgen mit sich bringen. Einer der maßgeblichen Faktoren ist der Gesundheitszustand, welcher bei Abschluss einer PKV den Beitrag mitbestimmt. Nicht jeder Bürger kann sich privat versichern. Die Angst, dass die Beiträge im Alter nicht mehr finanzierbar sind, ist durchaus berechtigt.

Eine PKV sollte man auch nur dann in Erwägung ziehen, wenn man sich einen Premium-Tarif dauerhaft leisten kann. Die meisten Startertarife bieten eine eingeschränkte und nicht für jedermann direkt erkennbare Leistung mit dem Namen „Primärarztprinzip“ an. Dieser Passus im Vertrag  kann unter Umständen einen Menschen ruinieren. Der billige Beitrag lockt den jungen Existenzgründer schnell in die private Krankenversicherung. Doch wenn er während der Versicherungszeit erkrankt, muss er einen Arzt aufsuchen. Der Versicherte wälzt bei einer unerwarteten Krankheit nicht vorher noch schnell die Versicherungsbedingungen. Nicht immer informiert der Berater darüber, welche Folgen diese Klausel mit sich bringen kann. Das meint er nicht böse, manchmal weiß er es einfach nicht besser, weil er sich selbst noch in der Ausbildung befindet.

Was heißt das in der Praxis für den Versicherten?

Primärarztprinzip: Vorsicht!

In der Praxis bedeutet dies folgendes: Nehmen wir mal an, Sie sind in einem solchen Startertarif versichert und fühlen sich auf einmal wie erschlagen. Sie brauchen dringend ärztliche Hilfe, doch der Hausmediziner, den Sie in der Versicherungspolice als Primärarzt benannt haben, verbringt gerade seinen Urlaub auf Mallorca. Sie sind gesundheitsbewusst eingestellt, machen sich auf den direkten Weg zum nächsten Internisten. Die Formalität „Überweisung“, der es beim Primärarztprinzip bedarf, um volle 100 Prozent erstattet zu bekommen fehlt Ihnen jetzt.  In der Aufregung um Ihren Gesundheitszustand verfliegt der Gedanke daran. Sie kommen in die internistische Ambulanz, wo Sie als erstes eine Urinprobe abgeben müssen. Der Arzt kommt ins Zimmer und teilt mit, dass Sie an Diabetes erkrankt sind. Die knallharte Folge endet in einem Dilemma. Sie zahlen Ihr Leben lang eine Differenz von 20 Prozent aller Behandlungskosten, die mit dieser Krankheit in Zusammenhang stehen. Manchmal ist die Zusatzversicherung die bessere Wahl. Solch eine Diagnose einer chronischen Erkrankung wird gesetzlich Versicherten in dem Fall nur einmalig mit 10 Euro Praxisgebühr berechnet, wenn die Überweisung vergessen wurde.

IGeL Leistungen als Milliardeneinnahmequelle für Ärzte

Einnahmen aus sogenannten IGeL Leistungen sind für Ärzte eine äußerst lukrative Einnahmequelle. IGeL steht hier für individuelle Gesundheitsleistungen und diese bringen den Medizinern jährlich 1,5 Milliarden Euro. Verbraucherschützer schlagen nicht selten Alarm weil die Patienten nicht oder nur unzureichend über die Gesundheitsleistung aufgeklärt werden. Laut einer bundesweiten Online Umfrage der Verbraucherzentralen kann nur jeder vierte der Befragten eine Aussage zu eventuellen Nebenwirkungen treffen und über den persönlich konkreten Nutzen fühlte sich nur die Hälfte aller Befragten informiert.

Igel Leistungen

Kritik gibt es außerdem für eine mangelnde Bedenkzeit, Kostenbelehrung und eine fehlende Rechnung. In vielen Fällen stehen Ärzte im Verdacht, sich mithilfe der IGeL Leistungen ein zusätzliches Nebeneinkommen zu beschaffen. Die Notwendigkeit und besonders der Nutzen für den Patienten steht oftmals nicht im Verhältnis zu den aufzubringenden Kosten. Beliebte IGeL Leistungen sind beispielsweise Ultraschall, ein sog. PSA Test ( zur frühzeitigen Erkennung von Prostatakrebs ), sowie Zahnbehandlungen. Kitikerstimmen zur Folge führen diese Untersuchungen bei IGeL Leistungen zu fehlerhaften Befunden und unnötigen Eingriffen.

Enorme Preisunterschiede bei KFZ Versicherungstarifen, – eine Vergleich lohnt sich in jedem Fall

KFZ-Versicherung

Wenn auch ihre KFZ Versicherung immer teurer wird lohnt sich ein unabhängiger Vergleich. Berufstätige die auf ein Auto angewiesen sind, haben wenig zu lachen. Teure Benzin und Versicherungskosten rauben so manchem den letzten Nerv. Für einen vollen Tank muss man beachtliche Beträge hinblättern. Gerade weil man als Autofahrer keinen Einfluss auf Spritpreise nehmen kann, sollte man es wenigstens bei der Autoversicherung tun und die Tarife vergleichen.Die Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht hat herausgefunden, dass der Preisunterschied bei KFZ Versicherungstarifen bis zu 412 Prozent betragen kann. Das Preisgefälle ist regional abhängig und in Berlin durchschnittlich am höchsten. Preise sind generell abhängig von Leistungen und das ist auch schon der springende Punkt. Der Versicherte sollte sich im Vorab im Klaren sein, welche Leistungen ihm persönlich wichtig sind, wo man eventuell Abstriche machen kann. Wenn man diese Kriterien ausgewählt hat, lohnt sich der Vergleich. Trotz gleicher oder ähnlicher Leistungen variieren die Beitragstarife stark. Nicht zuletzt aufgrund des harten Wettbewerbs.

Pflege für Demenzkranke gestaltet sich schwierig

Die Kosten für Demenzkranke sind enorm hoch. Sie befinden sich in einer Zwickmühle. Einerseits soll die neue Pflegereform einen positiven Effekt für diese Menschen bedeuten und andererseits bringt die Reform nicht das beste Ergebnis für Demenzkranke.

Allzeimer und Demenz fordern die Aufmerksamkeit der Sozialkassen

Rudi Assauer hat es erwischt. Die Krankheit Demenz hat sein Leben verändert. Er beschreibt in seiner Biographie wie das Leben als Demenzkranker abläuft. Alzheimer-Demenz ist unheilbar und gegen das Vergessen lässt sich kaum was tun. Patienten mit einer solchen Krankheit bedürfen Hilfe. Sie können im Alltag nicht mehr ihrem normalen Leben nachgehen. Die Hilfen kosten sehr viel Geld. Nicht jeder kann sich so etwas leisten. Sozialkassen unterstützen Demenzkranke zu wenig lt. Günther Schwarz, dem Leiter der Fachberatung Demenz der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart. Auch wenn die Pflegekassen den Höchstsatz von 1900 Euro zahlen würden, kann dies niemals zur Betreuung bei einer solchen Krankheit ausreichen. Viele Unterstützungsleistungen werden bei Menschen die eine umfangreiche Betreuung benötigen und im Pflegeheim wohnen nicht oder nur zum Teil gezahlt. Die Rund-um-Betreuung ist nicht abgedeckt.

Zwischen 2200 und 3500 zahlt man für einen Patienten für die Unterbringung in einem Pflegeheim. Diese Zahl hat die Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege erhoben. Gültig waren die Zahlen für 2010. Abweichungen gibt es natürlich immer wieder. Ohne Zuzahlung ist die Unterbringung für den Pflegebedürftigen nicht machbar. Dies klappt nur wenn der Versicherte über eine private Pflegezusatzversicherung verfügt. Durch die Pflegereform soll sich alles ändern.

Praxisgebühr der Krankenkasse könnte wegfallen

Angela Merkel denkt darüber nach die Praxisgebühr abzuschaffen. Die Krankenkassen verzeichnen derzeit Milliardenüberschüsse. Die gesetzlich Versicherten dürfen auf ein Ende der bürokratischen Praxisgebühr hoffen.

Die gesetzliche Krankenversicherung verzeichnet über 70 Millionen Mitglieder. Vielleicht wird für diese Menschen die Praxisgebühr bald abgeschafft. Zuerst war Angela Merkel dagegen. Doch letzte Woche teilte mit, dass sie nun über eine mögliche Abschaffung der Praxisgebühr nachdenken würde. Die Bundeskanzlerin (CDU) wird sich mit den Argumenten beschäftigen, die gegen die Praxisgebühr gebracht wurden. Die FDP ist schon seit längerer Zeit für eine Abschaffung. Wird die CDU nun nachrücken? Zum Jahresende werden Rekordüberschüsse um 3,9 Milliarden Euro steigen, so wurde es prognostiziert. Der GKV-Schätzerkreis ist dieser Meinung. Diesen Sommer lagen die Überschüsse bei 12,8 Milliarden Euro. Ein Polster des Gesundheitsfonds wird erwartet. D.h. dass die Gesamtüberschüsse der gesetzlichen Krankenkassen könnten bei ca. 29 Milliarden Euro liegen.

Bahr ist für die Abschaffung der Praxisgebühr

Daniel Bahr ist aufgrund der Rekordreserven für eine Abschaffung der Praxisgebühr. 2 Milliarden Euro fließen pro Jahr in den Topf der GKV durch die seit 2004 aktive Praxisgebühr. Beim ersten Arztbesuch im Quartal ist diese fällig. FDP und CDU sind sich nicht einig. Koalitionspartner kritisierten sich gegenseitig. Die Praxisgebühr habe ihre Daseinsberechtigung verloren.Doch die GKVs kommen den Versicherten teilweise entgegen, indem sie die Praxisgebühr erstatten. Die KKH kündigte als erste Krankenkasse die Erstattung an. 1,8 Millionen Versicherten soll sie gezahlt werden. Die Voraussetzung ist ein gesundheitsbewusstes Verhalten. Von der TK werden über 6 Millionen Versicherte von einer Auszahlung einer Summe in Höhe von 80 Euro im Jahr 2013 profitieren.. Zwischen 30 und 72 Euro fällt die Prämie bei anderen kleineren Kassen aus.

PKV-Beiträge Entwicklungsprognose für 2013

Die Beiträge der PKV steigen im Jahr 2013. Experten rechnen mit Tarifanpassungen für Januar 2013. Einige Geschaffen passen die Beiträge der privaten Krankenversicherung an. Zwischen 10 und 30 Prozent liegen die Steigerungen.

Beitragsanpassung 2013

Fast jedes Jahr steigen die Beiträge der privaten Krankenversicherung. Doch nicht alle Geschaften gleichen alle Tarife an. Es gibt immer Ausnahmefälle, die eine Beitragsgarantie gewährleisten. Der Durchschnitt der Erhöhungen liegt bei rund 10 Prozent. Manche Tarife werden sogar fast um 30 Prozent ansteigen. Der Demografische Wandel wird als Hauptgrund durch die Versicherer angegeben. Dies soll Grund für die Beitragserhöhungen sein. Auch die steigenden Kosten des Gesundheitssystems spielen eine große Rolle. Der Unisex-Tarif ist auch eine Neuerung der PKV. Verzinst werden die sogenannten Altersrückstellungen mit 3,5 Prozent. Diese sind dafür da um die Tarife der PKV im Alter stabil zu halten. Häufig hört man Menschen klagen, dass sie einen Beitrag von 600 Euro im Monat für ihre PKV abdrücken müssen. Einzelfälle bestätigen, dass es Beitragszahler gibt, die 800 Euro im Monat für ihre private Krankenversicherung zahlen müssen. Einige Rentner verfügen nicht einmal über eine Rente von 800 Euro. Aufgrund der höheren Lebenserwartung steigen auch die Kosten für die Krankenversicherungen an. Durch die schlechte Lage am Finanzmarkt müssen einige Versicherungsgesellschaften den Rechnungszins auf 2,75 Prozent absenken.

Verbraucherzentralen wünschen bessere Krankenversicherungswechsel-Möglichkeiten

Seit einiger Zeit wünschen sich die Verbraucherzentralen eine einfachere Handhabung in punkto Krankenversicherung Wechsel. Die Hürden eines Wechsels müssten erst einmal genommen werden. Der Gesetzgeber schiebt einfach ein Riegel vor. Anpassungen sollen überprüfbarer gemacht werden. Kalkulationsgrundlagen müssen geschaffen werden um so etwas zu kontrollieren. Eine Beratung der Krankenversicherung ist vor Wechsel in Erwägung zu ziehen.

PKV im Rating von Morgen & Morgen

Die PKV wurde von der Ratingagentur Morgen & Morgen unter die Lupe genommen. Nicht nur die gesetzlichen Krankenversicherer werden unter die Lupe genommen, sonder auch die Private. Der Trend der PKV soll laut Rating leicht nach unten gehen.

Rating Morgen und Morgen PKV

Durch die Finanzkrise werden auch die PKVs einbüßen müssen. Es gibt nicht nur Verlierer unter den gerateten Krankenversicherer. Ein leichter Abwärtstrend ist zu erkennen. Lt. Analysehaus Morgen & Morgen verschlechterten sich die Finanzkennzahlen der Anbieter privater Krankenversicherungen. Die Unterschiede der Zahlen liegen weit auseinander. Die Jahre 2007 bis 2011 wurden ausgewertet. 32 Krankenversicherer waren mit dabei. Zehn verschiedene Werte spielen dabei eine wichtige Rolle. Nettoverzinsung, Eigenkapitalquote, Wachstumsraten, Abschlusskostenquote und weitere Werte wurden kontrolliert.

Auswertung der PKV und Zusatzversicherung

Voll- und Zusatzversicherung waren relevant für die Auswertungen. Das Verhältnis der Versicherer wird zum Durchschnitt des Marktes errechnet. Vier Gesellschaften haben schlecht abgeschnitten. Ausgezeichnet bewertet wurden z.B. Alte Oldenburger, DEVK und Debeka. Am Ende des Ratings fand man Axa, Mannheimer, Central und den Münchener Verein. Neuen Unternehmen wurden mit sehr gut bewertet. Acht waren durchschnittlich, vier sehr schwach und acht Gesellschaften schwach. Der Abwärtstrend im mittleren Bereich hat sich verstärkt. Für die Zukunft sind sie dennoch gut vorbereitet, obwohl sie im Ergebnis näher zusammen liegen als vorher. Experten gehen davon aus, dass der Rechnungszins dauerhaft abgesenkt werden muss. Die Alterungsrückstellungen der Kunden sollen schließlich bedient werden. Auch das kann wieder zu Beitragserhöhungen führen.Ein Dies wird in der Branche schon sei einiger Zeit diskutiert. Der Rechnungszins verzeichnet derzeit einen Wert von 3,5 Prozent. In Planung ist eine Absenkung auf 2,75 Prozent in 2013.

Datenschützer schlagen Alarm: Mithilfe von Selbstauskunftsbögen sammeln Krankenkassen sensible Versichertendaten

Allgemein ist die Nachfrage nach dem Gesundheitszustand eine Höflichkeit und keine verwerfliche Angelegenheit. Es sei denn, die Fragen gehen über das Übliche hinaus und sensibel ins Detail.

 

Gesundheitszustand und Krankengeld

Ein Datenschutzbeauftragter der Bundesregierung übte ganz öffentlich Kritik am Vorgehen einiger Krankenkassen. Nämlich sollen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen im Falle eines Krankengeldbezuges sehr im Detail und weit in die Privatsphäre gehend befragt worden sein. Peter Schaar ( Datenschutzbeauftragter der Bundesregierung ) sagte, dass bereits Beschwerden gegen diese Vorgehensweise vorlägen und der Verdacht bestünde, dass von Seiten der Krankenkassen bewusst Datenschutzauflagen umgangen worden sind. Die Fragen sollen weit über das Übliche hinaus reichen. Fragen nach dem allgemeinen Gesundheitszustand, der Situation am Arbeitsplatz, Witterungsbedingungen am Arbeisplatz, berufsbedingte Reisen etc.gehören nach Ansicht des Beauftragten eben nicht zu den üblichen Fragen. Unter den allgemeinen Fragen würde man beispielsweise die Frage nach der voraussichtlichen Dauer der Krankheit verstehen. Versicherte, die sich weigerten solche Auskünfte zu erteilen, wurden mit einer Einstellung des Krankengeldes bedroht.