Lockangebote haben Risiken

Stiftung WarentestDie Stiftung Warentest warnt immer wieder vor sogenannten „Lockangeboten“ der PKV. Verbraucherschützer weisen gemeinsam mit dem Verband der privaten Krankenversicherung auf Werbung mit unhaltbaren Versprechen hin. Werbung, die sich im Internet befindet und gutgläubige Interessenten mit billigen Prämien und leeren Versprechen in die PKV lockt.
Der PKV-Verband erwägt schon länger rechtliche Schritte gegen diese Machenschaften. Eine Anfrage des Verbandes bei den privaten Krankenversicherern ergab: Keine Gesellschaft kennt und bietet derartige Tarife an. PKV-Tarife mit monatlichen Beiträgen ab Euro 59 bei optimalen Leistungen versprechen viele Anzeigen, die hauptsächlich im Internet auftreten. Der PKV-Verband und Stiftung Warentest warnen vor diesen unseriösen Angeboten. Um rechtliche Schritte einzuleiten, muss der Verband den Anbieter ermitteln, der hinter dieser Werbung steht. Die Vermutung, dass es sich dabei um unseriöse Versicherungsmakler oder Datenhändler handelt, liegt nahe.

Für Wechselwillige gilt: Vor einem Wechsel in die private Krankenversicherung achtet der Interessent auf den Leistungsumfang; erst dann auf den Preis. Um einen Überblick zu erhalten, führt er den Versicherungsvergleich durch oder lässt sich von seriösen Maklern und anderen Experten individuell und umfangreich beraten.
Quellen:
http://www.pkv-private-krankenversicherung.net/stiftung-warentest-warnt-vor-lockangeboten-5348

Das Kölner Finanzgericht lässt Selbstbehalt bei Sonderausgaben nicht zu!

Viele privat Krankenversicherte nutzen die Chance des Selbstbehalts, um ihre monatlichen Prämien zu reduzieren. Belege über selbst bezahlte Arznei- und Hilfsmittel sowie die eine oder andere Arztrechnung machen sie bei der Einkommenssteuer-Erklärung geltend. Das Finanzgericht Köln setzte mit Aktenzeichen 15 K 1858/12 dem einen Riegel vor.

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Bei voll bezahlten PKV-Prämien haben Versicherte die Möglichkeit, weitere Kosten über die Steuererklärung einzureichen, um damit die Steuerlast zu vermindern. Nutzt der Versicherte den Selbstbehalt, kann dieser nicht als Sonderausgabe bei der Einkommenssteuer abgesetzt werden. Beiträge für die Krankenversicherung sowie anfallende versicherungstechnische Nebenkosten sind vom Grundsatz bei der Steuer abzugsfähig. Der Selbsterhalt dient weder zum Erlangen noch zur Aufrechterhaltung des Versicherungsschutzes für den Steuerpflichtigen. Aus diesen Gründen sind Selbstbeteiligungen bei der Einkommenssteuer nicht als Sonderausgaben zu bewerten.
Das Urteil ist für die alle privat Krankenversicherten interessant, insbesondere für diejenigen, die ihre Beiträge reduzieren und einen Selbstbehalt erhöhen oder einfügen wollen. Mit dem Urteil des Finanzgerichts Köln spielen steuerliche Gründe keine Rolle. Privat Versicherte und Neukunden sollten sich bei der Höhe des Selbsterhaltes an ihre finanziellen Möglichkeiten halten. Der Selbstbehalt ist nicht zu hoch anzusetzen, denn auf Wunsch passen ihn die Versicherer während der Versicherungszeit an. Daneben besteht für die Anbieter die Möglichkeit, den Selbstbehalt ihm Rahmen von Beitragsanpassungen nach oben auszudehnen. Wer seine Selbstbeteiligung von vornherein zu hoch ansetzt, kommt bald an sein finanzielles Limit und damit zu richtigen Problemen.
Quellen:

http://www.pkv-private-krankenversicherung.net/private-krankenversicherung-keine-steuerentlastung-durch-selbstbehalt-5357

Gehören individuelle Gesundheitsleistungen zum Katalog der PKV?

Leistungen, die für privat Krankenversicherte eine Selbstverständlichkeit sind, müssen gesetzlich Versicherte selbst bezahlen. Die kontinuierliche Kritik der Versicherten steht im Raum, wenn Mediziner ihnen zu sogenannten „IGel-Leistungen“ raten. IGel bedeutet „individuelle Gesundheitsleistungen“. Kritik gibt es deshalb, weil die Ärzte an diesen Maßnahmen wie Untersuchung, Behandlung und Prophylaxe Geld verdienen. Geld, das sie dem Patienten berechnen. Lächelnd reicht der privat Versicherte seine Belege bei seinem Anbieter ein und staunt nicht schlecht, wenn dieser die Leistung verweigert. Die PKV bezahlt nur die Leistungen, was der Versicherte mit der Gesellschaft vertraglich vereinbarte.

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Über Sinn und Zweck der IGel-Maßnahmen diskutieren Verbraucherschützer seit geraumer Zeit zum wiederholten Male. Im Leistungskatalog der GKV befinden sich IGel-Leistungen nicht. Wenn die GKV diese bezahlt, geschieht dies ausschließlich als freiwillige Leistung.
Bei der PKV sieht die Sachlage anders aus. Die PKV bezahlt ausschließlich die vereinbarten Leistungen, die sich aus Versicherungsvertrag ergeben. Beim Basisschutz sind IGel-Maßnahmen nicht enthalten; dieser Tarif entspricht dem der gesetzlichen Versicherer. Teure TOP-Tarife beinhalten ein umfassendes Leistungsspektrum und decken einen großen Teil der Kosten für diese Maßnahmen ab.
Im Zweifelsfall überprüfen privat Krankenversicherte ihren Vertrag. Generell hilft das Nachfragen bei ihrem Anbieter, der sie über die vertraglich vereinbarten Leistungen informiert. Sind IGel-Maßnahmen nicht vereinbart, lehnt die Gesellschaft das Erstatten der Kosten beim Einreichen der Belege ab.
Einen leistungsstarken Tarif finden Interessierte beim Versicherungsvergleich im Internet. Dieser unabhängige Vergleich eignet sich sowohl für einen Tarif- als auch Anbieterwechsel. Grundsätzlich sollte jeder, der in die PKV wechseln will, den Versicherungsvergleich durchführen. Anders als bei der GKV bedeutet ein optimales Leistungsspektrum höhere monatliche Prämien. Lassen Sie sich von einem Berater helfen, damit Sie das Leistungs-Kosten-Verhältnis im gesunden Gleichgewicht halten.
Quellen:

http://www.pkv-private-krankenversicherung.net/zahlt-die-pkv-igel-leistungen-5362

Stiftung Warentest nimmt PKV unter die Lupe

Regelmäßig testet Stiftung Warentest die privaten Krankenversicherungen. So auch 2014, wo es mehrere Tarife der PKV zum Testsieger schafften.
Es ist eine Entscheidung, die sich kaum rückgängig machen lässt – der Wechsel zur privaten Krankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung nimmt ausgeschiedenen Mitgliedern den Abzug übel und verweigert mehrheitlich die Rückkehr. Für Wechselfreudige ist es wichtig, die PKV zu finden, die mit ihren Tarifen die Bedürfnisse von Neukunden erfüllt. Die Testergebnisse der Stiftung Warentest und dem Magazin „Finanztest“ bieten mit ihren Ergebnisse eine Hilfe bei der Auswahl der Anbieter.

Krankenversicherung Finanztest
Im Jahr 2014 testete Stiftung Warentest die PKV auf ihre Tarife für Selbstständige, Angestellte und Beamte. Bei den Tarifen für Beamte gehören Concordia, Debeka und HUK-Coburg zu den Testsiegern. Anders bei Selbstständigen. Hier punkten Provinzial Hannover, HUK-Coburg und die Bayerische Beamtenkasse. Die HUK-Coburg sowie die Provinzial Hannover machen neben der Nürnberger PKV einen Eindruck bei ihren Tarifen für Angestellte.
Die Testergebnisse beziehen sich ausschließlich auf einen Kundenkreis mit bestimmten Mustern. Voraussetzungen bilden bei der Errechnung der Prämien und Tarife eine Variable, die sich individuell bei jedem Kunden ändert. Damit unterwerfen sich die Ergebnisse starken Veränderungen.
Die Testergebnisse der PKV von Stiftung Warentest sind eine Hilfe. Wechselwillige sollten der Beitragsentwicklung der jeweiligen PKV ebenfalls Beachtung schenken. Prämien für viele Tarife erhöhte die PKV in den vergangenen Jahren, was ihre Kunden verärgerte. Mit einem Blick auf die Testergebnisse und den Informationen über die Beitragsentwicklung fällt die Entscheidung für einen bestimmten Anbieter leichter. Die Testergebnisse finden Sie auf der Website von Stiftung Warentest.
Quellen:

Beitragserhöhungen 2015 bei der PKV

Privat Krankenversicherten flattert – wie jedes Jahr – zum Jahresende die Beitragserhöhung für 2015 ins Haus. Zwar rechnen Experten mit einer geringen Beitragsanpassung, doch Überraschungen mit hohen Beitragsanstiegen schließt derzeit niemand aus. Derartige Schreiben ermutigen viele Beitragszahler zum Tarifwechsel. Ein Wechsel zu einer anderen Gesellschaft lohnt sich aufgrund der drohenden Nachteile, wie beispielsweise der Nicht-Mitnahme von Altersrückstellungen, nicht. Kunden, die erst wenige Jahre eine private Krankenversicherung haben, sollten im Rahmen einer Beitragserhöhung die Konditionen anderer Gesellschaften überprüfen.

Beitrag Krankenversicherung
Die Ankündigung einer Beitragserhöhung erhalten Versicherte in der Regel im November. Aus diesem kann jeder nur spekulieren, ob, in welchem Umfang und welcher Höhe die Erhörung erfolgt. Erste Zahlen gibt es dagegen bereits im Neugeschäft. Neukunden wissen, welche Beiträge sie ab Januar 2015 zu leisten haben.
UniVersa und Barmenia passen einige ihrer Tarife zum Jahreswechsel an. Einige Tarife werden teurer, andere günstiger. Im Durchschnitt halten beide Versicherer ihre Beitragserhöhungen im moderaten Bereich. Während bei der uniVersa die Beiträge durchschnittlich um ein halbes Prozent steigen, sind es bei der Barmenia 0,71 Prozentpunkte. Teuerer verkauft die Barmenia allerdings den Versicherungsschutz für Neukunden mit Beitragserhöhungen bis zu 7,25 Prozent. Auch Allianz, Gothaer und R+V wollen ihre Beiträge erhöhen. Die angestrebten Erhöhungen zwischen einem und fünf Prozent entbehren bisher der Genehmigung.
Quelle:
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Neue Regeln für eine attraktivere PKV

 

Dem Verhaltens-Leitfaden für einen transparenten Tarifwechsel stimmten 25 Krankenversicherer des PKV-Verbandes zu. Damit verpflichtet sie sich zu einer kundenorientierten Beratung, wenn Versicherungsnehmer einen Tarifwechsel ins Auge fassen. Leider kommt der Verhaltensleitfaden erst 2016 zum Einsatz.
Tarifwechsel ist bis heute bei den Versicherern ein äußerst ungeliebtes Thema. Schrumpfen beim Wechsel in einen günstigeren Tarif die Mitglieder des „alten“ Tarifs, wodurch sich die Kosten der Gesellschaft erhöhen. Bisher praktizierten die Versicherer die sogenannte „Vogel-Strauß-Politik“, wenn es um die Thematik Tarifwechsel ging. Makler hingegen spezialisierten sich, um ihre Kunden zu halten, auf die Bereiche Beitragsoptimierung und Tarifwechsel.
Die Gruppe der Beitrags-Optimierer beinhaltet eine Reihe „schwarze Schafe“, die Kunden mit extrem günstigen Tarifen locken. In diesen Tarifen sind keine Leistungen enthalten, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen. Diese Handlung ist für Beitrags-Optimierer vorteilhaft, da sich ihre Provision aus der Höhe der Einsparungen errechnet. Die ab 2016 verbindlichen, neuen Verhaltensregeln sollen diese Machenschaften stoppen.

PKV Leistung
Einige Versicherer begrüßen die Initiative des PKV-Verbandes, andere nicht. Fakt ist, dass bei der Assekuranz Rating-Agentur Assekurata die PKV mehr Attraktivität gewinnt. Mit dem Leitfaden schließen die Versicherer eine Beratungslücke, auf die der Bund der Versicherten seit Jahren hinweist.
Am Verhaltens-Leitfaden beteiligen sich mehr als die Hälfte der Krankenversicherer. Wünschenswert wäre, wenn sich alle beteiligen und sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Derzeit beteiligt sich die Central nicht am Leitfaden.
Die aktuellen Teilnehmer am Leitfaden sind:
Allianz, Alte Oldenburger, AXA, Barmenia, Versicherungskammer Bayer, Concordia, Debeka, Deutscher Ring, DEVK, DKV, Freie Arzt- und Medizinkasse, Gothaer, Hallesche, HUK-Coburg, Inter, Nürnberger, LVM, Versicherer im Raum der Kirchen, VGH, R+V, Signal Iduna, SDK, UKV, Universal, Württembergische.
(Quelle:

Die private Krankenversicherung hat ihren Service verbessert: Leitlinien der PKV

Das Krankenversicherungsunternehmen gewährleistet eine kostenlose Beratung für Kunden, die einen Tarifwechsel anstreben. Dabei besteht auch ein gesetzliches Recht auf den Wechsel des Tarifes. Damit bietet die PKV noch mehr Wahlfreiheit der Tarife an. Die Leistungen werden durch die PKV im Detail aufgezeigt, so dass im Interesse des Kunden gehandelt wird.

entspannung zu hause
Versicherer die an dem neuen Leitfaden beteiligen, bieten sogar an, dass bei einer Beitragserhöhung, ihren Kunden ab dem 55. Lebensjahr, Alternativen zu ihrem Tarif anzubieten. Anfragen zum Tarifwechsel werden binnen 15 Arbeitstagen beantwortet.
Der Versicherte hat in der PKV Wahlfreiheit und erhält zudem bestimmte garantierte Leistungen. Wer sich erstmalig in der Privaten versichert, hat die Möglichkeit, den Umfang seiner Leistungen frei zu wählen, d.h. Einsteigertarife mit ähnlichen Leistungen wie in der gesetzlichen Krankenkasse sind möglich, aber auch Komforttarife mit Zweibettzimmer und Chefarztbehandlung oder sogar ein Einbettzimmer und eine hohe Zahnersatzleistung, während in der gesetzlichen die Leistung für Zahnersatz eher gering ausfällt. Der PKV-Tarif kann immer wieder angepasst werden, an die Lebenssituation des Versicherten, wobei der Gesundheitszustand eine entscheidende Rolle spielt. Wer kerngesund ist, kann sein Leistungen von niedrig auf hoch umstellen, ist man aber krank, wird es schwieriger werden, von der schwachen auf die starke Leistung umzustellen. Der Versicherte kann jederzeit in einen gleichartigen Tarif wechseln und erhält eine individuelle Beratung durch die Gesellschaft, was die neuen Leitlinien der Privaten vorsehen.
Versicherte können sich an den PKV Ombudsmann wenden, wenn z.B. die Unternehmen, die sich an den neuen Leitlinien der privaten Krankenversicherung beteiligt haben, nicht daran halten. Der Versicherte kann sich darauf berufen. Gesellschaften wie Allianz, UKV, DKV, SDK oder Universa Krankenversicherung haben sich an den Leitlinien der Privaten Krankenversicherung beteiligt.

Quelle: