Beitragsbemessungsgrenze für 2015

Im jährlichen Turnus hebt die deutsche Regierung die Beitragsmessungsgrenze an. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlen Versicherte ab 2015 höhere Beiträge. Mit der neuen Beitragsbemessungsgrenze hebt sich auch die Versicherungspflichtgrenze auf. Damit wird der Wechsel in die private Krankenversicherung für Arbeitnehmer extrem schwierig.

PKV Beiträge

Das Kabinett entschied bisher noch nicht über die Änderungen bei Versicherungspflicht- und Beitragsbemessungsgrenze. Dennoch wissen GKV und PKV bereits im Vorfeld, wie sich diese Grenzwerte gestalten. Grund dafür ist die bekannte Formel, nach der die Berechnung erfolgt. Die Zahlen basieren auf die Lohnentwicklung in Deutschland. Für Arbeitnehmer mit hohen Gehältern und freiwillig Versicherten in der GKV ändert sich durch diese Grenzwerte einiges.
Nach der bekannten Formel steigt die Beitragsbemessungsgrenze auf Euro 49.500 an (derzeit Euro 48.600). Diese Grenze beschreibt das Einkommen, für das Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung fällig sind. Je höher diese Grenze ist, desto teurer wird für Gut verdienende Arbeitnehmer der monatliche Beitrag für die Krankenversicherung. Freiwillig Versicherte in der GKV stellen angesichts dieses Betrages Überlegungen für einen Wechsel in die private Krankenversicherung an.
Durch die gleichzeitige Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze ist es für Arbeitnehmer schwer, den Wechsel in die PKV zu vollziehen. Dabei müssen sie die Jahresarbeitsentgeltgrenze beachten, die maßgebend für das Ausscheiden aus der GKV ist. Die JAEG liegt derzeit bei Euro 53.550; im Jahr 2015 wird sie bei Euro 54.900 liegen.
Im Gegenzug müssen Arbeitnehmer aus der PKV in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren, wenn ihr Einkommen die Jahresentgeltgrenze nicht überschreitet.
Die angegebenen Werte sind ohne Gewähr, da das Bundeskabinett die genauen Zahlen erst im Oktober verabschiedet.
Quelle:
http://www.pkv-private-krankenversicherung.net/neue-beitragsbemessungsgrenze-und-versicherungspflichtgrenze-fuer-gkv-und-pkv-5378

Umso älter, umso teuer die Krankenversicherung?

Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt. Ein großer Teil der Deutschen sind älter als 65 Jahre; eine Reihe über 80 Jahre und so mancher strebt die 100 Lebensjahre an. Für die Krankenversicherer – egal ob PKV oder GKV – bedeutet diese Tatsache Mehrkosten. Sicher, im Alter kommen Krankheiten und verschiedene Gebrechen zutage; was die Menschen inaktiver macht. Diese Faktoren betreffen nicht den Hauptanteil der Senioren, die in der Regel rüstig, aktiv und gesundheitsbewusst durchs Leben gehen.

pkv alter

PKV – Senioren kommen gesund durchs Leben

Der Frage, wie Senioren gesund durchs Leben kommen, nahm sich die PKV an. Mit der Förderung des BzGA-Programms versucht die Krankenversicherung, Senioren zu mehr Aktivität zu bewegen. BzGA ist die Abkürzung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die mit ihrem Programm „Älter werden in Balance“ ältere Menschen zu mehr körperlicher Bewegung, Aktivität zu bewegen und ihre Lebensqualität zu fördern und letztendlich zu erhöhen. Die Pflegebedürftigkeit will die BzGa mit diesem Programm so weit als möglich hinauszögern. „Älter werden in Balance“ richtet sich an Frauen und Männer, die das 65. Lebensjahr erreichten. Gezielte Informationen über die Gesundheit älterer Menschen sollen Senioren dazu motivieren, die Informationen im Alltag umzusetzen. Mehr Bewegung bedeutet mehr Teilnahme am Leben außerhalb der Wohnung und damit das Erreichen einer höheren Lebensqualität.
Professor Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln fungiert als einer der Botschafter für das Programm. Ein weiterer Botschafter ist Professor Dr. Andreas Kruse, Gerontologe der Universität Heidelberg. In Abstimmung mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen überprüfte die BzGA die Tauglichkeit der Programminhalte für die Zielgruppe im Alltag. Tipps und einen interessanten Film gibt es auf der Website „www.aelter-werden-in-balance.de“.