Die Tarife der privaten Krankenversicherungen

Viele Versicherte, die in die private Krankenversicherung wechseln, orientieren sich an den Tarifen, die billig erscheinen. Damit begehen sie einen großen Fehler, denn nicht nur der Beitrag ist wichtig, sondern auch die Leistung für den Beitrag.

Bei der privaten Krankenversicherung entscheidet der Versicherte selbst, welchen Risiken er absichern möchte und welcher Umfang sein Leistungskatalog enthalten soll. Dabei kann er auf das Baukastensystem der PKVs zurückgreifen, mit dem der Versicherte seinen Schutz individuell gestalten kann.

So kann er z. B. in seine Absicherung auch die Kosten für den Heilpraktiker, der Psychotherapie sowie beim Zahnersatz einbringen, aber auch die Unterbringung in einer Privatklinik und die Behandlung durch den Chefarzt. Selbstverständlich kann er auch seine Kinder mit in den Schutz einbeziehen und auch seine Ehefrau bzw. seinen Ehemann, sofern diese /dieser nicht berufstätig ist. Das ist alles eine Frage der Beitragshöhe.

Die meisten Menschen, die in die private Krankenversicherung wechseln wollen, neigen zu einer Selbstüberschätzung, was ihren Gesundheitszustand anbetrifft. So sind viele der Meinung, dass die Leistungen im unteren Bereich bleiben können – man ist gesund und medizinische Leistungen sind derzeit nicht wirklich notwendig. Das ist eine falsche Meinung, denn man weiß nie, was kommt.

Für den Kunden ist es schwer von einem Tarif auf unterem Niveau in einen Tarif mit höherem Niveau und damit mehr Leistungen zu kommen, wenn er bereits erkrankt ist. Daher sollte vorher einen Tarif wählen, der besser als der, den die gesetzlichen anbieten.