Entbindung oder Geburt

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Die Geburt eines Kindes wird Endbindung oder Niederkunft genannt. Das ist das Ende der Schwangerschaft, der Fötus verlässt die Gebärmutter und das Kind ist geboren. Die Endbindung selbst unterliegt verschiedenen Phasen und Begleiterscheinungen.
Es kann sein, dass die Gebärende vor den Wehen einen leicht blutigen  Ausfluss bekommt, der kurz vor der Entbindung oder aber schon einige Tage zuvor  einsetzen kann. Der Blasensprung erfolgt kurz vor dem Einsetzen der Geburtsphase. Sobald der Blasensprung stattgefunden hat, muss die Geburt eingeleitet werden.

Die Geburt besteht aus mehreren Phasen:

  • Eröffnungsphase
  • den Eröffnungswehen, die etwa 1-2 Stunden anhält. In dieser Zeit kommen die Wehen etwa alle 10 Minuten.
  • Übergangsphase
  • das sind die eigentlichen Wehen, die immer in kürzeren Abständen und immer heftiger zu spüren sind. Das resultiert daher, weil sich das Kind um 90° dreht und sich in den Geburtskanal schiebt.
  • der Geburtsphase oder Austreibungsphase
  • das ist die Phase, in der das Kind die Gebärmutter verlässt und das Licht der Welt erblickt. Diese Phase ist sowohl für Mutter als auch für das noch nicht geborene Kind am gefährlichsten und anstrengendsten.
  • Die Nachgeburt
  • die Nachgeburt ist der Abgang der Plazenta, auch Mutterkuchen genannt), die nachdem das Kind geboren ist.
  • Nach deutschem Recht ist das ungeborene Kind bereits während des Einsetzens der Eröffnungswehen ein menschliches Lebewesen. Nachdem das Kind geboren ist, ist es rechtsfähig. Mit der Geburt des Kindes geht das elterliche Sorgerecht auf die Eltern über, die das Kind beim Standesamt anmelden bzw. eintragen lassen müssen. Die vom Standesamt ausgestellte Geburtsurkunde ist eines der wichtigsten Dokumente der Menschen.

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