Rentner in der PKV – verstärkte Tarifoptionen geplant

Die allgemeinen Kosten der Gesundheitsversorgung sind gestiegen und damit auch die Beiträge in der PKV. Besonders die Rentner sind betroffen, da sich hier oftmals chronische Erkrankungen einstellen. Auch die höhere Lebenserwartung der Bundesbürger ist ein Grund für die steigenden Preise und Kosten.

Tarife wechseln in der PKV

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Die AOK hat zudem eine Studie durchgeführt, dass die Hälfte aller Rentner eine wesentlich höhere Selbstbeteiligung haben, um die Kosten zu decken. Auf der anderen Seiten können sich das viele nicht leisten und es ist gesetzlich ein Recht eines jeden Versicherten, das er in einen günstigeren Tarif wechseln kann, wenn beispielsweise eine Preisanhebung durchgeführt wurde. Ein günstiger Tarif bedeutet aber auch weniger Leistungen. Da die Prämienzahlungen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der privaten Krankenversicherung spielt, hat sich nunmehr herausgestellt, dass beispielsweise mehr als 33 Prozent der Beamten eine geringere Zahlung zu erwarten haben.

Erschwerter Wechsel führt zur Neueinführung

Die Versicherten sind damit gezwungen, das sie durch eine höhere Selbstbeteiligung und durch die Verringerung der Prämienzahlungen, die Kosten eigenständig zu regulieren. Eine Umfrage bestätigt diese Feststellung. Es soll jedoch einen weiteren Stein auf dem Weg geben. Viele private Krankenkassen machen es den Versicherten sehr schwer einen Wechsel vorzunehmen. Neue Kunden werden mit günstigen Angeboten „gefangen“, die Bestandkunden haben jedoch kaum eine Chance in diese Tarife zu wechseln. Hier liegt das Interesse nicht bei dem Kunden, sondern vielmehr an dem Wettbewerb und der Kundenhaltung. Da sich jedoch gerade die Rentner vehement dagegen wehren, sind die Krankenkassen gezwungen einen speziellen Tarif für diese Zielgruppe zu erarbeiten. Viele Versicherungen bieten diese Tarif-Option bereits an und es wichtig, das ein Vergleich durchgeführt wird. Ein Krankenversicherungswechsel muss gut durchdacht sein.