IGeL Leistungen als Milliardeneinnahmequelle für Ärzte

Einnahmen aus sogenannten IGeL Leistungen sind für Ärzte eine äußerst lukrative Einnahmequelle. IGeL steht hier für individuelle Gesundheitsleistungen und diese bringen den Medizinern jährlich 1,5 Milliarden Euro. Verbraucherschützer schlagen nicht selten Alarm weil die Patienten nicht oder nur unzureichend über die Gesundheitsleistung aufgeklärt werden. Laut einer bundesweiten Online Umfrage der Verbraucherzentralen kann nur jeder vierte der Befragten eine Aussage zu eventuellen Nebenwirkungen treffen und über den persönlich konkreten Nutzen fühlte sich nur die Hälfte aller Befragten informiert.

Igel Leistungen

Kritik gibt es außerdem für eine mangelnde Bedenkzeit, Kostenbelehrung und eine fehlende Rechnung. In vielen Fällen stehen Ärzte im Verdacht, sich mithilfe der IGeL Leistungen ein zusätzliches Nebeneinkommen zu beschaffen. Die Notwendigkeit und besonders der Nutzen für den Patienten steht oftmals nicht im Verhältnis zu den aufzubringenden Kosten. Beliebte IGeL Leistungen sind beispielsweise Ultraschall, ein sog. PSA Test ( zur frühzeitigen Erkennung von Prostatakrebs ), sowie Zahnbehandlungen. Kitikerstimmen zur Folge führen diese Untersuchungen bei IGeL Leistungen zu fehlerhaften Befunden und unnötigen Eingriffen.

Krankenkassen sparen bei Patientinnen mit Brustkrebs?

Klingt makaber, stimmt aber scheinbar….

Ärzte schlagen Alarm: Patientinnen mit Diagnose Brustkrebs werden nach der Entfernung eines Knotens teilweise am nächsten Tag schon wieder nach Hause entlassen und das obwohl es einen festen Behandlungsplan gibt.

Krankenkassen, MDK und Ärzte

Immer häufiger ließt man in den Medien von Brustkrebspatientinnen im jungen Alter. Ein prominentes Beispiel war Sylvie van der Vaart mit gerade mal 31 Jahren. Sie hat den Krebs erfolgreich bekämpft und schaut absolut positiv in die Zukunft. Aber auch sie hat in einer Talkshow kürzlich ganz offen über Ängste gesprochen und zugegeben, dass sie immer noch mit der Angst lebt. Ganz besonders wenn wieder Untersuchungen anstehen und sie auf die Untersuchungsergebnisse warten muss. Auf der einen Seite ist Sylvie van der Vaart sicher finanziell privilegiert, auf der anderen Seite aber auch einer großen Masse an Öffentlichkeit ausgesetzt, die jeden Schritt kommentiert und bewertet.

Eine gesetzlich versicherte Patientin, die unter Ängsten vor und nach der OP leidet, wird manchmal länger im Krankenhaus aufgenommen um Sie psychologisch zu unterstützen. Prüft dann der MDK ( Medizinischer Dienst der Krankenkassen ) im Nachhinein den Fall, kommt er nicht selten zu dem Schluss, dass die Patienten nicht hätte stationär vor oder nachbehandelt werden müssen, sondern ambulant. Der MDK kürzt der jeweiligen Klinik dann die Kostenpauschale, was natürlich den Druck auf die Klinik und die behandelnden Ärzte um ein vielfaches erhöht. Auf der einen Seite muss das Wohl des Patienten im Vordergrund stehen, auf der anderen aber die Fallpauschalen, die nicht viel Spielraum für individuelle Entscheidungen lassen.

Der Medizinische Dienst legt einer Kostenerstattung ausschließlich die jeweilige OP zu Grunde, nicht die Menschen, die unter der Situation leiden und vielleicht mehr Hilfe benötigen, als es ein Fallkatalog vorsieht. Um diese Diskrepanz in Hinsicht auf den Kostenapparat für die Klinik wieder auszugleichen, rechnen Beobachter und Kenner der Branche mit Einsparungen am Personal. Hier wird der Kreislauf immer enger, denn die Leidtragenden sind wieder die Patienten.

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärtztlichen Bundesvereinigung warnt vor Sparkurs

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärtztlichen Bundesvereinigung warnt vor Sparkurs in der ambulanten Versorgung

Andreas Köhler, der Vorsitzende des Kassenärztlichen Bundesvereinigung ( KBV ) fürchtet um die ambulante Versorgung, denn laut seiner Prognose werden die Krankenkassen im kommenden Jahr weniger Geld für diesen Zweck zur Verfügung stellen. Derzeit wird in einem Beratungsausschuss mit KBV und Krankenkassen über Änderungen des Gesamthonorars von niedergelassenen Ärzten debattiert.


Zum Beispiel berät man über die maximalen Kosten für Behandlungen und Untersuchungen.Bis Ende August muss ein Orientierungswert gefunden sein, der die Basis für den Preis einer Vertragsärztlichen Leistungen beinhaltet. Der KBV foredert einen 3,5 Milliarden Euro schweren Inflationsausgleich, welcher deren Meinung nach seit 2008 fällig gewesen wäre. Besonders auf dem Land ist eine ärtliche Versorgung enorm gefährdet. Für die meisten jungen Ärzte ist eine Tätigkeit als Landarzt wenig lukrativ, denn die Wege zum Patienten sind Zeit – und Kostenintensiv. Oftmals steht der Aufwand leider nicht im Verhältnis zum Ertrag.Die Patienten werden immer älter und die Versorgung ist im Hinblick auf Diagnosen wie beispielsweise Demenz oder Alzheimer sehr komplex und teuer. Der Krankenkassenverband  hält die Forderungen für überzogen, denn dieser hält 600 Millionen Euro für die absolute Obergrenze.

Geschenke der Pharmafirmen anzunehmen ist keine Straftat

Krankenkassen

Ärzte, welche zu eng mit den Pharmafirmen zusammenarbeiten, wird immer wieder Korruption unterstellt, da sie verschiedene Medikamente bevorzugt verschreiben. Aus diesem Grund wurde ein Urteil des Bundesgerichthofes erwartet.

Einige Ärzte lassen sich von Pharmafirmen bezahlen

Der Bundesgerichtshof muss nun darüber entscheiden, ob Ärzte als Beauftragte der Krankenkasse arbeiten oder als Amtsträger zu sehen sind. Schecks in einer Höhe von 18000 Euro wurden durch eine Pharmareferendarin an unterschiedliche Ärzte übergeben. Ein „Verordnungsmanagement“ hatte Ihr Pharmaunternehmen etabliert und nach diesen Richtlinien hatte Sie gehandelt. Den Medizinern wurde dadurch eine Prämie von 5 Prozent für die verschriebenen Medikamente beschert. Nun sollte der Bundesgerichtshof Klarheit schaffen, ob es Rechtens ist, wie die Ärzte sich verhalten oder nicht.

Geschenke annehmen ist nicht strafbar

Ein niedergelassener Arzt ist weder ein Beauftragter der Kassen noch ein Amtsträger, so haben es die Richter entschieden. Wenn er also die Vorteile der Pharmaunternehmen annimmt, welche als Gegenleistung für die Verordnung einiger Medikamente sind, macht er sich nicht strafbar. Genauso kann keiner der Mitarbeiter wegen Bestechung angeklagt werden. Auch wenn die Kassen in die öffentliche Verwaltung eingeschlossen sind, so haben die Ärzte damit jedoch nichts zu tun.

Keine Beauftragten für die Kassen

Der Patient sucht sich seinen Arzt selbst aus, da das Verhältnis eine große Freiheit hat und durch die Krankenkassen in keiner Weise beeinflusst werden kann. Egal welchen Arzt der Patient wählt, die Krankenkassen müssen damit einverstanden sein. Die Verordnung der Hilfs- und Arzneimittel ist für die Kassen zwar sehr wichtig, doch das heißt nicht, dass aus diesen Gründen kein Arzt ein Beauftragter der Krankenkasse ist.


Bescheinigung von korruptem Verhalten

Dies jedoch wäre die Grundlage dafür, dass man die Ärzte belangen kann, dass sie bestechlich sind. Die Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie ist also für die Ärzte nicht strafbar, laut geltendem Recht. Dies jedoch ist, laut den Richtern, korruptes Verhalten. Damit die Korruption im Gesundheitswesen bekämpft werden kann, ist der Gesetzgeber nun gefordert, Straftatbestände zu schaffen.

Gebühr gefordert für den Privatversicherer – so AOK Bundesverband

Private Krankenversicherung auf dem Land bekommt man Zuschüsse von der Kasse

AOK Zuschüsse

Seit Wochen nun, wird offen über die Zukunft des Gesundheitswesens gestritten. Die Befürworter der gesetzlichen Krankenversicherung gehen mittlerweile soweit, das Aus der privaten Krankenversicherung anzukündigen, da vereinzelt immer wieder hohe Beitragsanpassungen vorgenommen werden. Jedoch für die Ärzte ist sicher, dass beide Versicherungen bestehen bleiben müssen, da sonst die medizinische Versorgung nicht mehr möglich ist.

 
Laut einem Interview durch die „Rheinische Post“ mit dem Chef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, ist es nachvollziehbar, dass an den privaten Krankenversicherungen festgehalten wird. Nicht die privaten Versicherungsnehmer sind die, welche die gesetzliche Krankenversicherung durch hohe Bezahlungen beim Arzt stützen, nein, die gesetzliche Krankenversicherung selbst, so sagt Graalmann. Letztere Krankenkasse sorgt dafür, dass es den Praxen möglich ist, sich in den ländlichen Gegenden zu halten und somit auch den privat Versicherten eine medizinische Versorgung zu gewährleisten. Aus diesem Grund fordert Graalmann eine Form von Netzgebühr für die privat Versicherten.

 
Umlageverfahren durch den Verband




 
Bei einem Interview mit dem Chef des PKV–Verbandes, Reinhold Schulte, stellt sich heraus, dass die Haltungen der Kontrahenten ziemlich gegensätzlich sind. Das Umlageverfahren führe in eine Sackgasse, so Schulte gegenüber dem „Handelsblatt“. Rentner zahlen nicht die Leistungen, welche Sie auch in Anspruch nehmen.
Der Wegfall seiner Branche würde erheblich große Auswirkungen haben, so teilte Schulte mit, die fast neun Millionen privaten Versicherten tragen rund 30 Prozent aller Kosten im Gesundheitswesen. Ein erheblicher Teil, der existierenden Praxen könnten heute nicht mehr geführt werden, ohne die private Krankenversicherung.

Mit der neuen GOÄ eine bessere Basis in der PKV schaffen


Weiterhin halten die privaten Krankenversicherungen an ihrer Reform und den darin enthaltenen zentralen Forderungen wie die Öffnungsklausel und eine angemessene Vergütung –sowie ein Honorar für das Halten von Reden.

GOÄ - Gebührenordnung für Ärzte

Ohne Bedingungen ist auch die GOÄ-Novelle nicht. Immer heftiger wird von der PKV bei den Gebührenordnungen für Ärzte und Zahnärzte auf Öffnungsklauseln gedrängt. Sie wolle jedoch nicht über eine „Billigmedizin“ mit Ärzten verhandeln, sondern vielmehr darüber, dass die neue Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte so kalkuliert sein muss, dass die Basis die betriebswirtschaftlichen Daten der Kosten sein muss. Die Untergrenze bei den Verhandlungen sei diese Basis, unter der die Vergütungen für Ärzte und Zahnärzte nicht fallen werden.

 
Mit der neuen GOÄ werden die technischen Leistungen nicht so stark gewichtet sein, sondern die, die von Arzt zu Patient gehen. Damit die Beiträge in der PKV stabil gehalten werden können, wird auch in der PKV eine GOÄ dringend gebraucht.

 
Mit der GOÄ sollen nicht die ärztlichen Leistungen preislich gedrückt werden, sondern vielmehr einer Überversorgung der Privatkrankenversicherten entgegengetreten werden, so die Kommentare aus dem Bereich der PKV. Dabei stießen vor allen Dingen die Laborkosten bei der PKV sauer auf.

 
Die GOÄ – noch nicht aktuell und schon kommt Widerstand auf. Dr. Frank Ulrich Montgomery, der Präsident der Bundesärztekammer, spricht sich offen gegen eine Öffnungsklausel aus. Den Vorwurf, dass Privatkrankenversicherte überversorgt würden, wies er zurück. Dass die Beiträge zur privaten Krankenversicherung übermäßig bzw. über den Durchschnitt ansteigen, wenn man die gesetzliche Krankenkasse gegenüberstellt, wurden von den PKVs vehement bestritten. Beide Systeme würden sich etwa gleich entwickeln, wenn man den Zeitraum zwischen 1997 und 2009 nimmt.

Den richtigen Arzt finden

Das Arzt-Patienten-Verhältnis muss von beiden Seiten klar definiert werden. Das Wichtigste ist immer das Vertrauen zu einem Arzt. Wenn das nicht gegeben ist, klappt es auch nicht mit dem Arzt-Patienten-Verhältnis. Deshalb ist die Auswahl des Arztes von großer Bedeutung. Dem Patienten wird es manchmal sehr schwer gemacht; vor allen Dingen, weil die Ärzte keine Werbung machen dürfen und so eine umfangreiche Information nicht immer gegeben ist.

Es gibt auf jeden Fall sehr wichtige Kriterien, die bei der richtigen Arztsuche hilfreich sind: Nach einem Umzug in eine neue Stadt ist die Suche im Umkreis und rund um den Wohnort das erste Kriterium. Wie sehen die Infrastruktur und die lokalen Gegebenheiten aus? Eine schnelle Erreichbarkeit des Arztes ist bei einer Erkrankung von Vorteil.

Einige Ärzte haben mittlerweile eine Internetseite. Dort ist ein erster Eindruck möglich, wenn Sie den richtigen Arzt finden möchten. Natürlich ist das Internet für viele Menschen die erste Anlaufstelle – das Internet kann allerdings keine Auskunft über die Qualität bieten, auch wenn die Qualifikationen angegeben werden. Dort kann man aber einen ersten Eindruck vom Praxisteam und vom Arzt bekommen. Es ist auch schwierig sich im Internet an die Bewertungsportale zu wenden, da diese immer subjektiv sind. Und es können nicht alle Patienten mit dem Internet umgehen oder es ist keins vorhanden. Eine Internetseite sagt aber zumindest aus, dass sich der Arzt um Serviceaspekte kümmert.

Leider ist die Qualität von Ärzten nicht zu messen beziehungsweise sie ist subjektiv. Wenn Freunde oder die Familie gefragt werden, kann man sicher davon profitieren; dies muss aber trotzdem nicht der richtige Arzt für den Suchenden sein. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Krankenkasse anzurufen. Sie hat gegebenenfalls Informationen über die Qualität des Arztes.

Das Kriterium der Praxisräume kann auch Informationen bieten: Wie sieht die Ausstattung der Praxisräume aus? Gibt es Serviceleistungen wie beispielsweise Beratung über diverse Impfungen? Gibt es Sondersprechstunden und wie sieht die durchschnittliche Wartezeit aus?

Es ist auch manchmal hilfreich einen Termin beim Arzt zu machen, um bei einem ersten Gespräch einen Eindruck zu bekommen. So ist es auch möglich, den richtigen Arzt zu finden.

Fachärztemangel in Deutschland

In den ländlichen Gebieten Deutschlands fehlen Ärzte und viele Arztpraxen, deren Inhaber aus Altersgründen aufgeben, werden nicht mehr besetzt. Die Gesundheitspolitik der derzeitigen Bundesregierung macht es auch den Ärzten nicht leicht eine Praxis zu führen, denn meist reichen die Einnahmen nicht aus um die Ausgaben zu decken. Das ist gerade in ländlichen Gebieten oft der Fall.

Nachdem die Stimmen der verschiedenen Gesundheitsminister in Berlin nicht gehört wurden hat sich jetzt Frank Ulrich Montgomery, der Ärztepräsident, zu Wort gemeldet. Er spricht sich für eine schnelle Setzung von Prioritäten in der medizinischen Versorgung aus. Auch müsse die Gesellschaft die Entscheidung treffen, welche Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen auch in Zukunft übernommen werden können und welche ausgegliedert werden müssen. Weiter sagte er der „Sächsischen Zeitung“, dass es sonst zu einer Rationierung kommen würde, die vollkommen ungeregelt sei, da die finanziellen Mittel nicht mehr ausreichen würden.

Der Präsident der Bundesärztekammer Montgomery ist der Meinung, dass die Gesellschaft in der Entscheidungspflicht stehe, wie viel Geld sie für wie viel Medizin aufwenden wolle. Angesichts der derzeitigen Lage und der immer besser werden medizinischen Möglichkeiten wird diese Frage die Politik noch lange beschäftigen. Montgomery geht so weit, dass er eine Entscheidung möchte, welche ärztlichen bzw. medizinischen Leistungen immer greifbar sein müssen und wie viel dürfen diese kosten und welche Leistungen haben noch Zeit bzw. welche können gestrichen werden. Hier sind die Politik sowie die GKVs und PKVs gefordert sich diesen Fragen zu stellen.

Partei wünscht geringere Wartezeit beim Arzt

Die Linke fordert für Verbraucher der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie der privaten Krankenversicherung (PKV) geringere Wartezeiten beim Arzt. Ein eigenes Gesetz zur Verbesserung der Patientenrechte wird gefordert.

Zukünftig sollen aufgrund dieses Gesetzes, privat und gesetzlich Krankenversicherte kürzere Wartezeiten beim Arzt haben. Eine zeitnahe Behandlung soll lt. Linke gewährleistet sein. Auch für Personen mit dem Basistarif der privaten Krankenversicherung soll dies gelten. Viele Praxen haben überfüllte Wartezimmer und können nicht zeitnah behandeln.  Allgemeine Patientenreichte sollen verbessert werden. Behandlungsort, Behandlungsmethode oder Arzt wäre nach Durchsetzung dieser Patientenrechte frei wählbar. Der behandelnde Arzt würde mit dieser Regelung kostenfrei eine Dokumentation über die Befunde und notwendigen Behandlungsschritte aushändigen. Damit ist mehr Transparenz für die Versicherten vorhanden.

Krankenkassen: Arztpraxen sollen geschlossen werden

Gesetzliche Krankenkassen sind dafür, dass Arztpraxen geschlossen werden. Lt. Gutachten könnten 12.000 Ärzte aus der Versorgung ausscheiden. Es käme nicht zu einer Unterversorgung der kassenärztlichen Versorgung.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen würden überschüssige Arztpraxen kaufen, wenn der jeweilige Arzt in Rente geht. Ein Prognos-Gutachten wurde im Auftrag des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen erstellt. Die Investitionen dafür liegen bei ca. 1,5 Milliarden Euro. Über fünf Jahre lang wäre dies tragbar, denn der Anteil würde bei unter einem Prozent des jährlichen Honorarvolumens liegen.

Vor kurzer Zeit gab es Diskussionen über Fachärztemangel in Berlin und derzeit wird über Schließungen von Arztpraxen diskutiert.