ERGO erneut in den Schlagzeilen, – Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatanwaltschalt ermittelt gegen die ERGO wegen Betrugs in über 3500 Fällen.
Es soll sich laut Hamburger Staatsanwaltschaft um Betrug bei Riester Verträgen handeln. Inzwischen hat bereits ein Sprecher der Unternehmensgruppe die Ermittlungen bestätigt. Im Detail soll es um betrügerische Riester Verträge gehen, bei denen die Vertragsnehmer mehr zahlen mussten, als bei Abschluss vereinbart. Teilweise bis zu 25 % mehr. Die ERGO spricht von einem Druckfehler im Formular das für die ganze Misere Schuld sei. Fakt ist, dass erst Jahre später Opfer entschädigt wurden und die Staatsanwaltschaft trotz dieser Tatsache den Verdacht des Betrugs aufrecht erhält. Gegen vier teilweise Aktive, teilweise nicht mehr Aktive wird wegen des Betrugsverdachts ermittelt, gegen sieben wegen der Beihilfe zum Betrug.
Momentan kommt das Unternehmen nicht mehr aus den negativen Schlagzeilen heraus. Die Berichterstattung der letzten Wochen bez. Sexreisen und Sexorgien hat der Gruppe bereits ordentlich Schaden zugefügt. Die Glaubwürdigkeit in Anbetracht dieser Praktiken und die neuerlichen Vorwürfe wegen Betrugs tragen sicher nicht zur Glaubwürdigkeit bei. Es werden Unsummen in Werbeetats gesteckt, die die Glaubwürdigkeit der ERGO bestärken und wiederherstellen sollen. Eine fragwürdige Strategie, denn momentan sorgt das Unternehmen mit seiner Dauerpräsenz in den Schlagzeilen eher für Spott und Häme.

Sexskandale: Ergo & Deutscher Herold, wer noch?

Wieder ein Sex Skandal bei einer deutschen Versicherung: Bis dato war der ERGO Sex Skandal einmalig, doch nun ist bekannt geworden, dass auch die deutsche Herold Versicherung sogenannte Lust Reisen unternommen hat. Die Versicherung spendierte dreißig ihrer “besten Pferde” eine Orgie inklusive Hotel auf Jamaika.

Ergo und Deutscher Herold mit Sex-Skandalen

Momentan will die Versicherungsbranche einfach nicht zur Ruhe kommen. Erst die ERGO Versicherung mit skandalösen Vorfällen und brisanten Details und nun eine weitere Versicherung im Fokus der Öffentlichkeit. Unter den Umständen nicht verwunderlich, dass es dem Bürger schwer fällt, Vertreter der Branche generell noch ernst zu nehmen. Gerade die Vertreter der Versicherung sind ja durchaus bemüht, einen seriösen und adäquaten Eindruck an ihre Kunden zu vermitteln. Am letzten Montag zeigte die Bild einschlägige Bilder mit Polonaise tanzenden Versicherungsmitarbeitern. Der Ort des Geschehens war wohl ein Hotel auf Jamaika, das auch auf dessen Website keinen Hehl aus dem Geschäft mit der Lust macht. Laut Bild Zeitung stammen diese Bilder aus dem Jahr 1998 und zeigen die erfolgreichsten Mitarbeiter des Versicherungskonzerns.

Vesicherungen investieren in Sex

„Wer wollte, konnte jederzeit und überall Sex haben. Auf dem Club-Programm standen so illustre Veranstaltungen wie Gruppen-Sex und ‚Stola-Party‘ in der Clubdisco“, sagt ein Teilnehmer laut Bild. Schon bei Ankunft soll es laut Aussage eines weiteren Mitarbeiters am Strand nackt liegende, sich liebende Gäste gegeben haben. Der Deutsche Herold gehört zur Zurich Gruppe, einer der Versicherungsriesen in Deutschland. Ein Sprecher des Unternehmens hat die Sex Reisen bereits bestätigt und “natürlich” gesagt, dass man sich selbstverständlich von einem derartigen Honorierungssystem distanziere. Außerdem darf man gespannt bleiben, denn es können noch weitere brisante Details an Licht der Öffentlichkeit kommen. Die Prüfung des Falls durch die Zurich Versicherung dauert noch an.

Quelle: http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/neuer-sex-skandal-deutscher-herold-feierte-nackt-polonaise-auf-jamaika_aid_830044.html

Neue brisante Details im Sexskandal der ERGO Versicherung

Ein Jahr nachdem die dubiosen Machenschaften bei der ERGO Versicherung an die Öffentlichkeit gedrungen sind, gibt es nun brisante neue Details.Der Ergo Chef Torsten Oletzky gab sich von Anfang an einsichtig, wenn nicht gar reuevoll. Er bezeichnete die „Veranstaltung als groben Fehler“ und sagte weiter, dass noch Untersuchungen in der Sache am Laufen seien.


Das Handelsblatt hatte damals den wohl größten Skandal der Geschichte aufgedeckt. Die Ergo, eine Tochter der Hamburg Mannheimer, hat 2007 Mitarbeitern mit hervorragenden Verkaufszahlen in eine Therme in Budapest eingeladen. 20 Prostituierte standen sozusagen zur freien Verfügung. Inzwischen wurden hunderte von Daten ausgewertet um die Misere aufzuklären. Unter dem Namen „Party total“ wurden zwei „Check Reisen“ nach Budapest unternommen, bei denen nach „Mädels“ Ausschau gehalten wurde und man dann letzten Endes bis zu 70 Damen „geordert hatte.

In dem Bericht der Ergo ist auf Seite 10 wie folgt zu lesen:


Gegen 18:00 Uhr begann die Veranstaltung mit einem Empfang im Spoon (Schiff auf der Donau). Nach bestätigten Aussagen von sieben Teilnehmern ist an dem Schiff eine Barkasse mit barbusigen Hostessen vorbeigefahren. Diese sollen ein Schild mit der Aufschrift ‚We love HMI‘ hochgehalten haben.“


HMI ist das Kürzel für Hamburg-Mannheimer Inter-Organisation. Den Unterschied zwischen gebuchten Hostessen und Prostituierten kennzeichnete man „praktischerweise“ mithilfe von farbigen Armbändchen. Dieses obzöne Treiben war laut Aussage von Mitarbeitern des Unternehmens keine einmalige Sache. Zur Entlastung von anderen Mitarbeitern muss man fairer Weise sagen, dass nicht alle begeistert waren. Einige sollen aus Budapest abgereist sein, nachdem ihnen klar geworden war, was dort geplant war. Der Imageschaden für das Unternehmen ist immes und die Glaubwürdigkeit doch enorm angekratzt.

Quelle: Handelsblatt und

Krankenversicherer: Zahlen und Fakten

Die Nettorendite bei den meisten privaten Krankenversicherern liegt bei über 3,5 Prozent. 6 Gesellschaften erreichten diese Nettorendite nicht. Der Durchschnittswert ging um 0,32 Prozentpunkte zurück in 2011 im Vergleich zu 2010.

Renditen der PKV

Die Debeka ist Sieger in punkto Nettorendite. Letzter Platz bekam die Mannheimer Krankenversicherung. Die Firma Kvpro hatte 34 Krankenversicherer unter die Lupe genommen. Die Rendite der privaten Krankenversicherer im Jahr 2010 entwickelte sich nicht schlecht. Der Höchstrechnungszins wurde von einigen Anbietern der privaten Krankenversicherung lt. Analyse der Kvpro.de GmbH deutlich übertroffen im Jahr 2010. Außer der Münchener Verein.

Doch 2011 ist dies nicht mehr der Fall. In diesem Geschäftsjahr sahen die Renditen deutlich geringer aus. Weniger als 2,5 Prozent erreichte die Mannheimer. Landeskrankenhilfe (LKH), Münchener Verein, Ergo Direkt, HUK und Württembergische lagen zwischen 3 und 3,48 Prozent. 3,5 Prozent erzielte die Pax-Familienfürsorge in 2011. Rückgänge erzielten Mannheimer, Ergo Direkt, Alte Oldenburger, R+V und LKH.

Die Inter Krankenversicherung erzielte die größten Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr. Allianz, Central, Concordia, DKV und Gothaer verbesserten die Nettorendite. Freie Arzt- und Medizinkasse (FAMK) verbesserte sich um 0,01 Prozentpunkte.