Hilfe für Griechenland von Pharmakonzernen

Griechenland Gesundheit

Isabella Pechlivanis / pixelio.de

Der Hilfestrom für Griechenland reißt nicht ab. Erst sind viele Gelder geflossen und jetzt haben sich die Pharmakonzerne dazu entschlossen Griechenland entgegen zu kommen. Die Konzerne leiden an der schlechten Zahlungs-Moral von Griechenland. Es gibt einen Haufen unbezahlter Rechnungen von Medikamenten. Der Efpia bietet Athen eine sogenannte Deckelung der Kosten an. Es wurde vereinbart, das die Kosten in diesem Jahr die 2,88 Milliarden-Euro-Marke nicht überschreiten. Viele Einschränkungen bei den Lieferanten waren die Folge der Nichtzahlung. Damit die Versorgung dennoch funktioniert, soll diese Deckelung helfen. Die Regierung von Athen wird jedoch dazu verpflichtet, die Schulden zu begleichen und vor allem, das sie keine neuen machen.

Haushalt Griechenlands nicht rosig

Viele Unternehmen haben aufgrund der Zahlungsmoral einen Tiefschlag einstecken müssen und auf Dauer ist dieser nicht zu überbrücken. Dieses neue Modell scheint vielversprechend zu sein und soll auch für andere Länder mit ähnlichen Schwierigkeiten genutzt werden. Griechenland ist zudem auf Originalpräparate angewiesen und daher sind die Kosten pro Kopf sehr viel höher. Dass der Haushalt Griechenlands nicht wirklich rosig aussieht weiß man bereits. Da das Gesundheitssystem jedoch eine wichtige Strategie ist, muss hier etwas getan werden und der erste Schritt in die richtige Richtung ist eben diese Deckelung. Viele Pharmakonzerne haben die Lieferung bereits eingestellt, da sie immer und immer wieder auf den Rechnungen sitzen geblieben sind. Einzig die Versorgung von Notfallpatienten mit den entsprechenden Medikamenten sei noch frei.

Einige Medikamente sind auch noch in den griechischen Apotheken zu erhalten. Damit den deutschen Konzernen nicht der Bankrott droht und die eigene Bevölkerung darunter leiden muss, ist ein Riegel geschoben worden, der wahrscheinlich schon hätte früher existieren müssen.

Neue Behandlungsrichtlinien bei Diabetes – Teil 2

Die neuen Leitlinien der Behandlungen bei Diabetes orientieren sich nah an dem Patientenalltag. Anders sieht es da wieder bei der Genetik aus, die ebenfalls auf dem Berliner Kongress besprochen wurde. Pfeiffer sagt dazu, dass die Grundlagenforschung bereits neue Erkenntnisse gebracht hat, jedoch auch noch immer viele Rätsel offen lässt. Mehr als 60 Gene wurden für die Beeinflussung zur Diabetes-Erkrankung nachgewiesen.

Diabetes und die neuen Richtlinien

Jedoch erklären diese lediglich 10 Prozent des Risikos. Es wird davon ausgegangen, dass epigenetische Faktoren durchaus eine entscheidende Rolle spielen. Epigenetik bedeutet, dass bereits bei der Befruchtung der Eizelle die Gene festgelegt werden. Im Laufe des Lebens kann jedoch eine Modifizierung durchgeführt werden, denn der Lebensstil ist entscheidend dafür, ob bestimmte Gene an- oder auch ausgeschaltet werden. Dadurch kann die Erkrankung an Diabetes entscheidend beeinflusst werden.

Auswirkung der Faktoren

Bereits im Mutterleib kann der Fötus und nachher auch der Säugling beeinflusst werden, ob er an Diabetes erkrankt oder nicht. Jedoch ist dies eine sehr schwierige Verantwortung für die werdenden Mütter. Viele sind bereits an Diabetes erkrankt, sind Raucherin oder gar übergewichtig. Diese Faktoren beeinflussen die Gene entsprechend. Die Ernährung des Babys im ersten Lebensjahr wird ebenfalls als entscheidend für die Erkrankung angesehen. Wird es überfüttert und dick, steigt das Diabetes-Risiko enorm. Gerade Raucherinnen bekommen sehr kleine Kinder und diese legen dann zu schnell an Gewicht zu. Die epigenetischen Faktoren sind jedoch noch nicht bis aufs Kleinste untersucht und daher sind dies nur Vermutungen, wie sich günstige oder ungünstige Faktoren auswirken.

 

Erhöhtes Risiko bei Schichtarbeitern

Nicht nur Raucherinnen und Übergewichtige tragen ein Diabetes-Risiko in sich, sondern auch Schichtarbeiter. Dieser Lebensstil wirkt sich extrem auf den Stoffwechsel aus. Daher steht auch dieses Thema auf der Agenda des Kongresses. Es gibt fünf Gene, die zentral die innere Uhr steuern. Mit ein paar anderen dabei macht das bis zu 15 Prozent aus, die die Stoffwechselvorgänge beeinflussen. So ist ein Wechselschichtarbeiter einem höheren Risiko unterlegen, als ein „normal“ arbeitender. Die Schichtarbeit wird damit zu einem Problem der Gesundheit und der Gesellschaft. Dennoch gibt es zwei grundlegende Dinge, die jeder befolgen kann. Auf das Gewicht achten und sich viel bewegen. Das können Übergewichtige, Raucherinnen und auch Schichtarbeiter. Im Grunde kann jeder selbst das Risiko der Stoffwechselerkrankung steuern, so Professor Pfeiffer.

EHEC Jagd geht weiter

Die Zahl der EHEC-Neuerkrankungen ist zwar zurückgegangen, aber dennoch werden weitere Vorgehen geplant um die Krise in den Griff zu bekommen.

NRW berät sich mit den norddeutschen Ländern über EHEC und die Folgen. Heute werden weitere Vorgehensmaßnahmen in Erwägung gezogen. Auch die Folgen und die Produzenten werden besprochen. Minister aus Bremen, Niedersachen, Schleswig-Holstein, Hamburg und anderen Bundesländern werden anwesend sein. Der Agrarminister, Till Backhaus aus Mecklenburg-Vorpommern lädt nach Boizenburg ein. Die Gemüsebauern sollen mit 210 Millionen Euro aus der EU entschädigt werden. Derzeit wird etwas weniger über EHEC berichtet. Uneinig sind sich die Experten, ob eine Gefahr der EHEC-Übertragung aus dem Trinkwasser möglich ist.

EHEC: Neuigkeiten

Der Biohof in Bienenbüttel wurde angezeigt wegen fahrlässiger Tötung. Derzeit gilt dieser Hof als Ausgangspunkt der EHEC-Welle. Eine Person aus Münster erstattete Anzeige.

Da die Sprossen mit Ehec belastet waren, wurden die Betreiber des Hofes angezeigt. Der Fall wird von der Staatsanwaltschaft in Lüneburg geprüft. Ob der Vorwurf der fahrlässigen Tötung und der gemeingefährlichen Vergiftung dem an Ehec Erkrankten Münsteraner weiterhelfen, wird sich zeigen. Sein Gesundheitszustand wird sich sicherlich nicht dadurch verbessern. Das Verfahren wurde an die Staatsanwaltschaft in Oldenburg weitergegeben wegen der Zuständigkeit. Weiter Anzeigen sollen bislang noch nicht eingegangen sein, teilte der Sprecher der Zentralstelle für Landwirtschaftsstrafsachen.

Ehec gibt Rätsel auf

Unklar ist immer noch, ob noch andere Ehecquellen in Frage kommen. Derzeit stehen weitere Sprossenarten unter Verdacht. Endgültige Nachweise liegen nicht vor. Brokkoli-, Bockshorn- oder Knoblauchsprossen können als Ehec-Infektionsquellen in Frage kommen.

Studie: Bekämpfung des Übergewichts

Bis vor einiger Zeit warnten Ärzte vor den sogenannten Jo-Jo-Diäten. Sie gefährden die Gesundheit und helfen nicht, denn nach der Diät kommen der Heißhunger und damit auch eine Gewichtszunahme.

Neue Studien beweisen, dass die damaligen Warnungen unberechtigt waren. In den USA haben sich Wissenschaftler von der Ohio University mit dieser Thematik beschäftigt und festgestellt, dass Jo-Jo-Diäten der Gesundheit keinen Schaden zufügen. Die Forscher haben anhand ihrer Studien, die sie mit Mäusen durchgeführt haben, festgestellt, dass die Versuchstiere, die oft eine Diät gemacht haben, länger lebten als die Mäuse, die sich mit Übergewicht herumgeschlagen haben.

Damit ist klar, dass die Risiken, die auch die Jo-Jo-Diät mitbringt, völlig überschätzt werden. Damit soll den Menschen klargemacht werden, dass sie lieber mehrere Diäten machen sollen, als mit Übergewicht zu leben, das letztendlich gesundheitsschädlich ist. Zu den Diäten gehört natürlich auch Bewegung. Durch Bewegung bzw. Sport werden auch die Gesundheitsrisiken der Menschen reduziert, die eine Gewichtszunahme zu verzeichnen hatten.