Linksfraktion ist für die Abschaffung der PKV

Die private Krankenversicherung soll lt. Linksfraktion abgeschafft werden. Dazu wurde sogar ein Antrag im Bundestag gestellt. Die Privatversicherten sollen in die gesetzliche Krankenversicherung überführt werden. Private Vollversicherungen soll es nicht mehr geben. Am Mittwochabend sollte über die Vorlage debattiert werden. Die private Krankenversicherung soll darauf begrenzt werden, dass nur noch Zusatzversicherungen für medizinisch nicht relevante Leistungen angeboten werden.

Der Gesundheitsausschuss erhält den Antrag auf Abschaffung der PKV. Ein großer Teil der Privatversicherten ist nach Meinung der Linken genauso schutzbedürftig als die gesetzlich Versicherten. Ungefähr 50 Prozent der Privatversicherten verdienen unter dem Durchschnittseinkommen. Zudem gibt es genügend Nichtzahler in der PKV. Doch CDU und FDP halten immer noch gegen die Abschaffung der PKV. Zu Gunsten der Bürgerversicherung wird die Abschaffung der privaten Krankenversicherung debattiert. SPD und Grüne sind ebenfalls für die Einführung der Bürgerversicherung. Privatversicherte sollen solidarisch versichert werden. Aufgrund Beitragssteigerungen der PKV sei die Private nicht mehr bezahlbar. Die Preisstabilität soll auch im Alter nicht mehr tragbar sein. Ein Anbieterwechsel ist für ältere Menschen in der privaten Krankenversicherung kaum machbar. Symbolisch stehe aus den besagten Gründen für die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland.

Pflegereform vom Bundesrat freigegeben

Die Pflegereform wird vom Bundesrat bestätigt. Es sollte eine Anrufung des Vermittlungsausschusses stattfinden, die aber in der Länderkammer keine Mehrheit erzielte. Die Beitragssatzerhöhung sorgt dafür, dass bessere Leistungen für Demenzkranke finanziert werden.

Pflegereform kommt

Der Beitragssatz der Pflegeversicherung steigt von 1,95 auf 2,05 Prozent. Die privaten Zusatzversicherungen werden vom Staat bezuschusst. D.h. wer eine private Pflegezusatzversicherung abschließt, bekommt eine stattfinden Förderung oben drauf gezahlt.5 Euro im Monat zahlt der Vater Statt. Daniel Bahr ist der Initiator der Pflegereform. Der nächste Schritt ist vollzogen. Der Bundesrat bestätigte die Reform. Die Empfehlung des Gesundheitsausschusses wurde nicht berücksichtigt. Es hieß die Neuausrichtung der Pflegeversicherung werde seinem Namen nicht gerecht.

Neufassung der Pflegeversicherung Reform gefordert

Wenn es nach dem Gesundheitsausschuss ginge, müsste eine komplette Neufassung vorgelegt werden. Doch die Mehrheit im Bundesrat berücksichtigte die Forderung überhaupt nicht. Die Reform wurde bereits im Juni dieses Jahres im Bundestag verabschiedet. Demenzkranke erhalten bessere Leistungen. Finanziert werden diese durch die Beitragserhöhung von 1,95 auf 2,05 Prozent. Die privaten Pflegezusatzversicherungen werden vom Staat gefördert. Pro Monat spendiert Vater Staat 5 Euro für die Versicherungspolice.

Deutsche Hospiz Stiftung: Zukunftskonzept?

Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung ist der Meinung, dass die Pflegereform nicht weit genug geht. Die schwarz-gelbe Koalition wird kritisiert. Generationengerecht, zukunftssicher und attraktiv soll die Pflege für die Pflegeberufe gestaltet werden. Die Realität sei ernüchternd. Essen auf Rädern sei nicht mit 4 Euro pro Tag finanzierbar. Es sei nicht das Konzept der Zukunft, meinte Brysch, Vorstand der Deutsche Hospiz Stiftung. Die Abgeordneten der Bundestagswahl würden nach der Bundestagswahl ernst machen. Vor der Abstimmung der Länderkammer kritisierte die die Deutsche Alzheimer Gesellschaft das Pflegeneuausrichtungsgesetz. „Das wird die Probleme in der Pflege von Demenzerkrankten nicht lösen“, teilte Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Gesellschaft am Mittwoch in Berlin mit.