Kinder lt. Krankenversicherung immer mehr adipös

Deutsche Kinder essen zu viel Süßigkeiten, haben zu wenig Bewegung und hängen viel zu Haus ab. Die gesetzliche Krankenkasse, DAK befindet dies für alarmierend. Denn wenn Kinder immer dicker und kränker werden, kommen Probleme auf sie zu.

Die psychischen Probleme bei Kindern haben lt. einer Studie des Forsa-Institutes mehr zugenommen. Übergewicht, auffälliges Verhalten und andere Probleme häufen sich bei den Kindern. Die Krankenversicherung, DAK hat das Forsa-Institut beauftragt mit der Studie. Kinderärzte bestätigen diese Problematiken. Die betroffenen Kinder sind häufig sehr jung. 100 Kinder-und Jugendärzte wurden befragt.

Aufgrund ungesunder Ernährung, Bewegungsmangel und zu viel Zeit vor Computer und Fernseher tauchen diese Beschwerden auf. Eltern sollten eine Vorbildfunktion für ihre Kinder darstellen. Mehr als 60 Prozent der Ärzte waren der Ansicht, dass zu wenig oder schlechter Sportunterricht stattfindet. Die Gesundheitserziehung müsse sich verbessern, sagte Christina Sewekow von der DAK. Fast alle befragten Kinderärzte stellten fest, dass Verhaltensauffälligkeiten sich häufen. Somit nehmen die psychischen Problematiken immer mehr zu. In Grundschulen gibt es eine große Zahl von Übergewichtigen.

EHEC Jagd geht weiter

Die Zahl der EHEC-Neuerkrankungen ist zwar zurückgegangen, aber dennoch werden weitere Vorgehen geplant um die Krise in den Griff zu bekommen.

NRW berät sich mit den norddeutschen Ländern über EHEC und die Folgen. Heute werden weitere Vorgehensmaßnahmen in Erwägung gezogen. Auch die Folgen und die Produzenten werden besprochen. Minister aus Bremen, Niedersachen, Schleswig-Holstein, Hamburg und anderen Bundesländern werden anwesend sein. Der Agrarminister, Till Backhaus aus Mecklenburg-Vorpommern lädt nach Boizenburg ein. Die Gemüsebauern sollen mit 210 Millionen Euro aus der EU entschädigt werden. Derzeit wird etwas weniger über EHEC berichtet. Uneinig sind sich die Experten, ob eine Gefahr der EHEC-Übertragung aus dem Trinkwasser möglich ist.