Geld wird von der Krankenkasse gebunkert

Die gesetzlichen Krankenkassen stöhnen über die hohen Ausgaben und andererseits wird ihr Finanzpolster immer größer. Ein Plus von 1,51 Milliarden Euro haben die Kassen bereits im ersten Quartal eingefahren und verfügen damit über 11,5 Milliarden Euro als Reserve. Die Frage, was mit dem Geld passiert, ist immer noch nicht geklärt und auch die Diskussion darüber, ob dieses Geld in naher Zukunft gebraucht wird, stirbt nicht.  

Auch wenn die Krankenkassen eine Rekordreserve in Höhe von etwa 11,5 Milliarden Euro haben, sind Experten der Meinung bzw. haben hochrangige Experten die Befürchtung, dass die GKVs mit einer neuen Welle über Zusatzbeiträgen die Versicherten zusätzlich zur Kasse bitten. Eberhard Wille, der Vorsitzende des Sachverständigenrats glaubt, dass der große Teil der GKVs Zusatzbeiträge erheben wird, spätestens im zweiten Halbjahr 2013 oder aber spätestens 2014.

Ginge es nach dem Willen von Daniel Bahr (FDP), dem Bundesgesundheitsminister, so sollten die Krankenkassen, die derzeit besonders gut dastehen das Geld an die Versicherten wenigstens teilweise zurückgeben. Die Prognose von Eberhard Wille hat der Bundesgesundheitsminister zurückgewiesen. Einige Krankenkasse, wobei es sich überwiegend um kleinere Kassen handelt, schütten derzeit Prämien an ihre etwa 700,000 Versicherten aus. Nach Ansicht von Daniel Bahr könnten dies jedoch weit mehr Kassen sein, die dazu in der Lage wären und davon könnten viele Millionen Versicherte profitieren. Er wolle jedoch zunächst die internen Beratungen der GKVs abwarten. Der Gesetzgeber habe jedoch die Möglichkeit, die Kassen zur Ausschüttung der Gelder zu zwingen

Auf eine geringere Ausgabensteigerung und außerordentlich gute Einnahmen ist das Finanzpolster der Kassen, das sich am Ende des ersten Quartals zeigt, zurückzuführen. Zu diesem Polster kommen noch rund 8,5 Milliarden Euro, die als Reserve beim Gesundheitsfonds liegen.

Gegen eine Ausschüttung ist Doris Pfeiffer, die Chefin des Kassen-Spitzenverbands. Sie bzw. die Kassen wollen für die zukünftige Versorgung der Mitglieder diese Reserven gesichert wissen. Derzeit sei jedoch positiv zu vermelden, dass keine neuen Zusatzbeiträge notwendig seien – jedenfalls nicht in absehbarer Zeit.

Auch innerhalb der Unionsfraktion differieren die Ansichten über die Verwendung des Überschusses. Jens Span (CDU) ist der Meinung, dass die beste Sozialpolitik über solide Finanzen geht. Er erwarte jedoch auch, dass die Versicherten von dem Überschuss profitieren und die Kassen endlich Prämien ausschütten sollen.

Ganz anderer Meinung ist Johannes Singhammer, der Fraktionsvize der CSU. Er ist der Ansicht, dass die Politik die Kraft aufbringen müsse, diese Rücklagen nachhaltig für die künftige Versorgung zurückzulegen. Weiterhin meinte er, dass jeder weiß, dass es auch wieder schwierige Zeiten geben wird und es sei ein Gebot der Stunde und der Klugheit, dass aufgrund der Generationsgerechtigkeit die Überschüsse angelegt und nicht verteilt werden sollten.

Die Reserven bei den GKVs betrugen am Ende des vergangenen Jahres etwa 10 Milliarden Euro; der Fonds hatte rund 9,5 Milliarden Euro Reserve. Nach dem ersten Quartal 2012 haben die Kassen ihren Überschuss um etwa 500 Millionen Euro erhöhen können. Das resultiert daraus, dass die Ausgaben bei etwa 46 Milliarden Euro angesiedelt waren und die Kassen so Ende des ersten Quartals einen Überschuss von 1,5 Milliarden Euro eingefahren haben.

Für jede Versicherte sind die Ausgaben für die Kassen um 3,5 Prozent angestiegen, weniger als die offiziellen Schätzer im Oktober 2011 mit 4,5 Prozent angenommen haben. Einen deutlichen Zuwachs von 3,7 Prozent machten die Arzneiausgaben aus. Zwar könne auch 2012 mit einer positiven Entwicklung der Finanzen bei den GKVs gerechnet werden, doch werden geringere Überschüsse auch vom Gesundheitsministerium erwartet.

Eine kurze Info, wer die Überschüsse erwirtschaftet hat und wie hoch diese sind: So haben die AOKs (Allgemeine Ortskrankenkassen) rund 553 Millionen Euro als Überschuss erreicht, die Ersatzkassen mit rund 568 Millionen Euro lagen höher und die BKKs (Betriebskrankenkassen) mussten sich mit 165 Millionen Euro begnügen.

Zusatzbeiträge: wer nimmt welche und wer nicht?

Die gesetzlichen Krankenkassen sind meist finanziell arg strapaziert und so manche fordert von ihren Mitglieder Zusatzbeiträge um über die Runden zu kommen. Davon sind die Mitglieder selten erfreut und wechseln in eine Krankenkasse, die keine zusätzlichen Beiträge fordert. Die DAK hat das am eigenen Leibe zu spüren bekommen, denn nachdem sie Zusatzbeiträge forderte wurde die DAK von fast einer halben Million Mitglieder verlassen.

Die Techniker Krankenkasse – und auch die IKK Classic – fordern keine Zusatzbeiträge; die IKK Classic auch für 2012 nicht. Die TK durfte sich über einen Mitgliederzuwachs von etwa 350.000 freuen. Die Krankenkassen scheuen die Forderung nach einem Zusatzbeitrag, wie auch die Vereinigte IKK, die den schon beschlossenen zusätzlichen Beitrag zurückgerufen hat und sich lieber einer Übernahme durch einen solventen und finanziell starken Partner zuwendet. Wie der Teufel das Weihwasser scheut, so trauen sich auch die gesetzlichen Krankenkassen fast nicht mehr einen Zusatzbeitrag zu fordern.

Was bei der Forderung nach einem Zusatzbeitrag passieren kann – dafür ist die City-BKK das beste Beispiel. Sie wurde geschlossen und das war sicher kein positiver Schachzug der Politik. Die Krankenkassen sitzen auf glühenden Kohlen und auch in einer Falle. Fordern sie einen zusätzlichen Beitrag – verlassen die Mitglieder die Kasse; fordern sie ihn nicht – haben sie finanzielle Probleme. Wie sie es auch machen, die Politik hat ihnen buchstäblich Fesseln angelegt und lässt sie kalt verhungern.

Medizinischer Dienst der Krankenversicherungen ist unverzichtbar

Für den Verwaltungsrat des GKV Spitzenverbandes bleibt der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) weiterhin unverzichtbar. Deshalb fordert der Verwaltungsrat die Politik auf, von einer Zerschlagung des bestehenden Systems abzusehen. Die Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen sollen bestehen bleiben.

Bisher war der MDK von Kranken-und Pflegekassen sowie von Leistungserbringern und Versicherten anerkannt. Der MDK ist eine selbständige Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der Medizinische Dienst lenkt z.B. ein, wenn ein Versicherter über einen längeren Zeitraum erkrankt. Dann wird durch den MDK überprüft, ob der Erkrankte wieder arbeitsfähig ist. Diese selbstverwaltete Arbeitsgemeinschaft ist unverzichtbar.

Welche Arbeiten führt der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) durch?

Der MDK ist fachlich unabhängig. Dies wird vom Medizinischen Dienst gewährleistet. Qualitätsgesicherte Begutachtungen sowie Qualitätsprüfungen führt dieser Dienst durch. Der MDK erfüllt die Richtlinien des BMG. Auch die Richtlinien der Kranken-und Pflegekassen werden vom MDK erfüllt. Durch den Dienst werden einheitliche Leistungsvoraussetzungen festgestellt. Leistungsentscheidungen der Kranken-und Pflegekassen werden durch den MDK mit entschieden. In Zukunft sollen die Begutachtungen sowie Qualitätsprüfungen bundesweit einheitlich und qualitätsgesichert durchgeführt werden. Beispielsweise wird die Einstufung in eine Pflegestufe bestimmt, was für den Versicherten lebenswichtig ist. Neue Organisationsformen waren in der Diskussion.

Quelle: GKV Spitzenverband

Krankenversicherung Wechsel: durch Zusatzbeiträge bedingt

Die gesetzlich Versicherten zahlen immer mehr Geld für die gleiche Leistung einer gesetzlichen Krankenversicherung. Um die Leistungen abzudecken gibt es die Möglichkeit für den Verbraucher eine Zusatzversicherung abzuschließen.

Bei einem Krankenversicherung Wechsel sind einige Dinge zu berücksichtigen. Es ist nicht gesagt, dass die neue gesetzliche Krankenversicherung nicht auch schnell Zusatzbeitrag einführen wird. Bei der Krankenversicherung DAK waren lt. Richter des Sozialgerichts die Zusatzbeiträge aus letztem Jahr, welche die Krankenkasse von den Mitgliedern gefordert hat unwirksam. Die Mitglieder wurden nicht ordnungsgemäß über ihr Sonderkündigungsrecht aufgeklärt. Die DAK möchte dennoch in Berufung gehen. Jedem Verbraucher steht es zu, dass er nach Einführung von Zusatzbeitrag kündigen kann. Nur wem es nicht auffällt, der hat auch nicht die Chance zu einem Krankenversicherung Wechsel. Viele Versicherte haben bei ihrer Krankenversicherung gekündigt, als die Zusatzbeiträge eingeführt wurden. Nicht nur die DAK war von Kündigungen betroffen.

Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen bleiben gleich, auch wenn der Beitrag ansteigt. Schon zu Beginn des Jahres wurde der allgemeine Beitragssatz auf 15,5 Prozent angehoben. Die Krankenversicherungen stopfen ihre finanziellen Löscher mit dem Zusatzbeitrag. Nicht alle Krankenversicherungen kommen mit dem Geld aus dem Gesundheitsfonds aus. Man muss nicht gleich die Krankenkasse kündigen wegen den Zusatzbeiträgen, wenn man ansonsten zufrieden ist.

Welche Krankenversicherung verlangt Zusatzbeitrag?

Zwölf von 80 gesetzlichen Krankenkassen verlangen Zusatzbeitrag von den Mitgliedern. Denn Zusatzbeiträge bedeuten für die Krankenversicherung ein Wettbewerbsnachteil. Zwischen 6,50 Euro und 15 Euro liegen die Zusatzbeiträge. Seit diesem Jahr können die gesetzlichen Krankenkasse Zusatzbeitrag in unbegrenzter Höhe verlangen.

Krankenkassen: Bundesversicherungsamt lenkt ein

In der letzten Zeit sind den Krankenkassen Fehler bei den Krankenhausabrechnungen unterlaufen. Die gesetzliche Krankenversicherung City BKK ging sogar Pleite. Das Bundesversicherungsamt soll in Zukunft mehr dahinter bleiben und die Arzneiverordnungen prüfen.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) haben die Möglichkeit mehr Geld einzusparen, wenn die Abrechnungen nach diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRG) gezielter überprüft werden. Die ist im Tätigkeitsbericht des Bundesversicherungsamtes (BVA) aus 2010 zu ersehen.  Das Bundesversicherungsamt beaufsichtigt gesetzliche Krankenversicherungen. Das BVA hat die Zielsetzung, die Kosten der Krankenkassen zu senken.  Dr. Maximilian Gaßner, der Präsident des BVA schreibt im Vorwort seines Tätigkeitsberichtes, dass der Prüfdienst der gesetzlichen Krankenkassen schon bei nur einer GKV über den Bereich diagnosebezogene Fallpauschalen Einsparungsmöglichkeiten von mehr als 1 Million Euro offen legen konnte.

Prüfdienst der Krankenversicherung (PDK)

Der Prüfdienst der Krankenversicherung nutzt eine Software zur Kontrolle der DRG-Rechnungen. Die Software, die der PDK entwickelte wurde noch verfeinert.  Die Fehler werden den Krankenversicherungen gezielt aufgezeigt um Verbesserungen bei den Einsparungen zu erzielen. Das Potential soll erkannt und genutzt werden. Durch die Erkennung von Einsparpotentialen dieser Software können die gesetzlichen Krankenkassen schon sehr viel sparen.

Krankenkassen: Arztpraxen sollen geschlossen werden

Gesetzliche Krankenkassen sind dafür, dass Arztpraxen geschlossen werden. Lt. Gutachten könnten 12.000 Ärzte aus der Versorgung ausscheiden. Es käme nicht zu einer Unterversorgung der kassenärztlichen Versorgung.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen würden überschüssige Arztpraxen kaufen, wenn der jeweilige Arzt in Rente geht. Ein Prognos-Gutachten wurde im Auftrag des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen erstellt. Die Investitionen dafür liegen bei ca. 1,5 Milliarden Euro. Über fünf Jahre lang wäre dies tragbar, denn der Anteil würde bei unter einem Prozent des jährlichen Honorarvolumens liegen.

Vor kurzer Zeit gab es Diskussionen über Fachärztemangel in Berlin und derzeit wird über Schließungen von Arztpraxen diskutiert.

Kinder lt. Krankenversicherung immer mehr adipös

Deutsche Kinder essen zu viel Süßigkeiten, haben zu wenig Bewegung und hängen viel zu Haus ab. Die gesetzliche Krankenkasse, DAK befindet dies für alarmierend. Denn wenn Kinder immer dicker und kränker werden, kommen Probleme auf sie zu.

Die psychischen Probleme bei Kindern haben lt. einer Studie des Forsa-Institutes mehr zugenommen. Übergewicht, auffälliges Verhalten und andere Probleme häufen sich bei den Kindern. Die Krankenversicherung, DAK hat das Forsa-Institut beauftragt mit der Studie. Kinderärzte bestätigen diese Problematiken. Die betroffenen Kinder sind häufig sehr jung. 100 Kinder-und Jugendärzte wurden befragt.

Aufgrund ungesunder Ernährung, Bewegungsmangel und zu viel Zeit vor Computer und Fernseher tauchen diese Beschwerden auf. Eltern sollten eine Vorbildfunktion für ihre Kinder darstellen. Mehr als 60 Prozent der Ärzte waren der Ansicht, dass zu wenig oder schlechter Sportunterricht stattfindet. Die Gesundheitserziehung müsse sich verbessern, sagte Christina Sewekow von der DAK. Fast alle befragten Kinderärzte stellten fest, dass Verhaltensauffälligkeiten sich häufen. Somit nehmen die psychischen Problematiken immer mehr zu. In Grundschulen gibt es eine große Zahl von Übergewichtigen.

Krankenkassen: ohne Zusatzbeiträge

Es gibt einige gesetzliche Krankenversicherungen (GKV), die keine Zusatzbeiträge verlangen. Wenige könnten aber noch zu einem späteren Zeitpunkt Zusatzbeiträge einführen. Manche Krankenkassen kündigten schon an, 2012 keinen Zusatzbeitrag zu verlangen.

Der Gesundheitsfonds wird 2011 einen Milliardenüberschuss bringen. Den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) geht es nicht wirklich schlecht. Die City BKK ging Pleite. Lt. Presse gibt es dennoch einige Kassen, die sich in einer schlechten finanziellen Situation befinden. Die BKK-Versicherten wurden teilweise von anderen gesetzlichen Krankenkassen abgelehnt, obwohl ein gesetzlich Versicherter aufgenommen werden muss.

Trotz Überschüssen gab es solche Fälle in Deutschland. Die älteren Menschen sollten nicht aufgenommen werden. Ein Plus von 1,5 Milliarden machten Deutschlands 150 Krankenkassen im ersten Quartal. Experten vermuten ein Plus von 7 Milliarden Euro bis Ende 2011. Die Kassen, denen es finanziell schlecht geht, profitieren davon aber nicht. Doris Pfeiffer, Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes fordert Entlastung der Beitragszahler. Diese Aussage gefällt den Versicherten.

Krankenversicherung: fast 1,5 Milliarden Euro Überschuss

Die gesetzliche Krankenversicherung verzeichnet fast 1,5 Milliarden Euro Überschuss. Das Bundesgesundheitsministerium teilte dies mit. Im ersten Quartal dieses Jahres lagen die Einnahmen bei über 45 Milliarden Euro und die Ausgaben bei ca. 44,3 Milliarden Euro.

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erwirtschaften Einnahmen. Der Gesundheitsfonds zahlte 44,74 Milliarden Euro aus und nahm aus Beiträgen sowie Bundeszuschüssen 44,22 Milliarden Euro ein. Klar ist noch nicht, ob zum Jahresende genauso viel Geld übrig bleiben wird. Die Krankenkassen haben mehr Geld ausgegeben und lagen damit dennoch unter den Erwartungen des Schätzer-Kreises der gesetzlichen Krankenkassen. Die Krankenhausbehandlungskosten sind gestiegen. Auch die Vorsorgeuntersuchungen sind teurer geworden in diesem Jahr. Die stationären Behandlungen im Krankenhaus kosten auch mehr als vorher.

Das Einsparen über Arzneimittel funktionierte. Die Kosten konnten um fast 5 Prozent reduziert werden. Krankengeldauszahlungen kosteten die Krankenkassen in diesem Jahr  ebenfalls mehr als im Vorjahr. Krankengeld kostet die Krankenkassen somit mehr.

 

Gesetzliche Krankenkassen könnten erhöhen

Mehrere gesetzliche Krankenkassen haben die Möglichkeit Zusatzbeiträge zu erheben. Derzeit befinden sich einige gesetzliche Krankenkassen in einer schwierigen finanziellen Situation. Dies teilte ein Sprecher beim Bundesversicherungsamt mit. Die Sparmaßnahmen der Krankenkassen werden als nächste Möglichkeit ausgeschöpft, um eventuell vor Zusatzbeitrag zu schützen.

Sollten die Sparmaßnahmen jedoch scheitern, so müssen die Versicherten mit Zusatzbeiträgen rechnen. Der Sprecher des Bundesversicherungsamtes teilte mit, dass sich einige Kassen in einer schwierigen Situation befinden. Mehr als 20 gesetzliche Krankenversicherungen schreiben rote Zahlen. Mehr als 90 Kassen stehen derzeit unter der Aufsicht des Bundesversicherungsamtes. Momentan haben die Kassen geringe Reserven. Dabei geht es nicht nur um die kleinen Krankenkassen, sondern auch um größere Krankenversicherungen.

Im Leistungsbereich könnte eingespart werden oder Zusatzbeitrag kann verlangt werden. Damit müssen die gesetzlich Versicherten rechnen. Das heißt nicht unbedingt, dass Krankenkassen mit Pleite zu tun haben werden, aber es könnten schlechte Zeiten auf die Krankenkassen zukommen. Die Namen der Krankenkassen wurden vom Bundesversicherungsamt nicht mitteilen.

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