Pflege für Demenzkranke gestaltet sich schwierig

Die Kosten für Demenzkranke sind enorm hoch. Sie befinden sich in einer Zwickmühle. Einerseits soll die neue Pflegereform einen positiven Effekt für diese Menschen bedeuten und andererseits bringt die Reform nicht das beste Ergebnis für Demenzkranke.

Allzeimer und Demenz fordern die Aufmerksamkeit der Sozialkassen

Rudi Assauer hat es erwischt. Die Krankheit Demenz hat sein Leben verändert. Er beschreibt in seiner Biographie wie das Leben als Demenzkranker abläuft. Alzheimer-Demenz ist unheilbar und gegen das Vergessen lässt sich kaum was tun. Patienten mit einer solchen Krankheit bedürfen Hilfe. Sie können im Alltag nicht mehr ihrem normalen Leben nachgehen. Die Hilfen kosten sehr viel Geld. Nicht jeder kann sich so etwas leisten. Sozialkassen unterstützen Demenzkranke zu wenig lt. Günther Schwarz, dem Leiter der Fachberatung Demenz der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart. Auch wenn die Pflegekassen den Höchstsatz von 1900 Euro zahlen würden, kann dies niemals zur Betreuung bei einer solchen Krankheit ausreichen. Viele Unterstützungsleistungen werden bei Menschen die eine umfangreiche Betreuung benötigen und im Pflegeheim wohnen nicht oder nur zum Teil gezahlt. Die Rund-um-Betreuung ist nicht abgedeckt.

Zwischen 2200 und 3500 zahlt man für einen Patienten für die Unterbringung in einem Pflegeheim. Diese Zahl hat die Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege erhoben. Gültig waren die Zahlen für 2010. Abweichungen gibt es natürlich immer wieder. Ohne Zuzahlung ist die Unterbringung für den Pflegebedürftigen nicht machbar. Dies klappt nur wenn der Versicherte über eine private Pflegezusatzversicherung verfügt. Durch die Pflegereform soll sich alles ändern.