Wechsel von privater in gesetzliche Krankenversicherung möglich

Der Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht ganz so einfach, aber nicht unmöglich. In manchen Fällen ist es jedoch nicht möglich in die GKV zurückzukehren. Ausschlaggebend ist die Verdienstgrenze, die man im Rahmen des Gesetzes nach unten bringen kann. Die Versicherungspflichtgrenze ist zum Jahresbeginn gestiegen, wodurch es möglich ist für einige Privatversicherte in die gesetzliche Krankenversicherung zurückzukehren.

Gesetzliche in Private

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Weil die Beiträge der privaten Krankenversicherung stark in die Höhe gegangen sind, streben viele Versicherte der PKV einen Krankenversicherungswechsel in die gesetzliche Krankenkasse an. Doch das ist nicht immer einfach oder sogar überhaupt nicht möglich. Denn die PKV zu verlassen und in die GKV zu gelangen muss durch einen bestimmten Grund haben. Ein Statuswechsel kann im Einzelfall zur Pflicht einer gesetzlichen Krankenkasse werden. D.h. wenn der Selbständige plötzlich Angestellter wird und nicht mehr über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt (JAE) oder arbeitslos wird, wird er automatisch wieder in der GKV versicherungspflichtig. Die Grenze beträgt 2013 52.200 Euro. Wenn er als Angestellter weniger verdient, kann er sich nicht mehr privat versichern. Liegt man unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze, so besteht als Angestellter immer Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenversicherung. Im Jahr 2008 lag die Grenze nur bei 48.150 Euro pro Jahr. Für Privatversicherte Angestellte könnte es in der Praxis vorkommen, dass wenn sich das Gehalt nicht steigerte, der Versicherte sich auf einmal in der GKV versichern muss. Man hat dann natürlich ein Sonderkündigungsrecht, weil sich die Grenze geändert hat und der Verdienst nicht mehr ausreicht, um in der privaten Krankenkasse zu bleiben. Wenn man schon seit dem Jahr 2002 in der PKV versichert ist, beläuft sich die Grenze für den Krankenversicherungswechsel in die GKV bei 3937,50 Euro im Monat.

Arbeitszeit verkürzen und Krankenversicherung wechseln

Wenn man die Arbeitszeit von 40 Stunden auf nur 30 verändert und dadurch weniger verdient, ist ebenfalls ein Wechsel von der PKV in die GKV möglich, wenn man damit unter JAE liegt. Möchte man dann wieder von der Privaten in die Gesetzliche wechseln, so muss man wieder über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen. Früher musste man über 3 Jahre lang in Folge über JAE liegen um in die PKV zu gelangen. Dies liegt heute nur noch bei 1 Jahr. 13. und 14. Monatsgehalt kann man auf den Jahresverdienst anrechnen lassen und bei der PKV zugrunde legen, wenn man einen Wechsel von der gesetzlichen Krankenkasse vorsieht.

Ein weiterer Weg zu wechseln ist, dass man sein Bruttomonatseinkommen durch eine betriebliche Altersvorsorge mindert. Denn dies wird direkt vom Gehalt abgezogen und fließt in den Vertrag der Altersvorsorge. Bis zu 232 Euro pro Monat sind möglich. Die Gehaltsumwandlung kann sich lohnen. Der einzige Nachteil im Alter ist, dass man sich den Betrag meistens nur verrenten lassen kann in Form monatlicher Zahlungen. Dadurch könnte man unter die Pflichtgrenze gelangen.

 

Rentner haben es ab einem Alter enorm schwierig in die GKV zu gelangen. Sie kommen nämlich nicht mehr hinein, wenn sie vorher privat versichert waren. Die gilt für ein Alter über 55. Man muss einfach frühzeitig den Wechsel anstreben, denn mit 55 muss man damit leben, nicht mehr in die gesetzliche Kasse zu kommen. Eine Alternative wäre: Wenn man über geringes Einkommen verfügt, kann man sich über den Partner kostenlos in der Familienversicherung der GKV versichern.

PKV Online: arbeiten manchmal mit Tricks

Private Krankenversicherungen (PKV) haben es derzeit sehr schwer und kämpfen ums nackte Überleben. Häufig muss der Kunde darunter leiden, weil er nach einem günstigen Krankenversicherungsbeitrag fragt. Die Bürgerversicherung steht in Planung und ob sie sich durchsetzt ist noch nicht klar.

PKV Beiträge erhöhen sich

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Einige Menschen befürworten die Bürgerversicherung. Die PKV bieten zum Teil stabile Beiträge für das Jahr 2013 an. Darunter gehört z.B. die Debeka Versicherungsgruppe. Bei 100.000 älteren Menschen sollen sogar die Beiträge leicht gesenkt werden, teilte Uwe Laue, der Vorstandsvorsitzende der Debeka mit. Viele private Krankenversicherungstarife werden aber auch teurer im kommenden Jahr. Die Debeka kann stabile Beiträge halten, weil sie Marktführer im Bereich der privaten Krankenkassen ist. Von 9 Millionen Versicherten sind mehr als 2 Millionen bei der Debeka versichert. Der Versicherungsverein ist eine von mehr als 40 privaten Krankenversicherungsgesellschaften. Für Beamte ist dieser Verein eine gute Möglichkeit der PKV, insbesondere die beliebten Beihilfetarife. Experten rechnen derzeit mit fast 10 Prozent Beitragsanpassung für Januar 2013.

PKV Wechsel

Bei der PKV besteht auch die Möglichkeit innerhalb der Gesellschaft zu wechseln, was manchmal auch sinnvoll sein kann. Einige Versicherungstarife steigen sogar bis zu 30 Prozent an für Neukunden. Der PKV Wechsel muss gut durchdacht sein, weil dies nur problemlos von statten geht, wenn der Gesundheitszustand es zulässt. Risikozuschläge oder Ausschlüsse können drohen. Schlechte Krankenversicherungstarife steigen innerhalb von nur wenigen Jahren manchmal um 30 Prozent. Ein Tarif der Central Krankenversicherung mit dem Namen KEH 250 stieg teilweise beim Jahreswechsel 2010 auf 2011 um mehr als 25 Prozent. Obwohl die PKV von Verbraucherverbänden und Politik hart in die Kritik genommen wird, erhöhen sie die Beiträge weiterhin. Der Grund dafür sind steigende Gesundheitskosten. Bevor man irgend einen Wechsel der Krankenkasse oder Krankenversicherung anstrebt, ist ein Vergleich die wichtigste Voraussetzung. Beworben werden die Privaten manchmal mit Preisen ab 59 Euro pro Monat. So bewirbt in der Regel die Gesellschaft nicht selbst, aber dennoch gibt es genügend Webseiten, die eine solche Schleichwerbung betreiben, die völlig aus der Luft gegriffen ist.

Krankenversicherungswechsel lohnt sich derzeit

Noch in diesem Monat lohnt sich ein Krankenversicherungswechsel aufgrund der Einführung der Unisex-Tarife. Männer werden wahrscheinlich teurer in der PKV. Doch der Wechsel ist mit Vorsicht zu genießen.

Wechsel der PKV

Der Gesundheitszustand spielt eine Große Rolle hinsichtlich de Krankenversicherungswechsel. Eine weitere Lösung des Krankenversicherung Wechsel ist der Wechsel eines Tarifes inner­halb einer Versicherungsgesellschaft Wenn die Leistungen nicht besser werden, bedarf es dann keiner Gesundheitsprüfung. Ab dem 21. Dezember 2012 wird es für den Mann teuer in der privaten Krankenversicherung. Nur noch geschlechtsneutrale Tarife dürfen denn nur noch angeboten werden von den privaten Krankenversicherungsunternehmen. Doch man sollte auf gar keinen Fall übermäßig schnell reagieren und ohne richtige Beratung wechseln. Eine Rückkehr von der privaten in die gesetzliche Krankenkasse ist nach dem 55. Lebensjahr kaum noch möglich. Es gibt wenige Ausnahmefälle. Bedenken ist immer, dass beim Wechsel die Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen.

Private oder Gesetzliche

Erst einmal stellt sich die Frage ob sich der Wechsel der Krankenkasse lohnt. Bei Beamten ist die Angelegenheit einfacher, weil die Beiträge aufgrund der Beihilferegelungen günstiger sind bei der Krankenversicherung als bei Selbst­ständigen oder Freiberuflern. Grundlegende Unterschiede sind zu berücksichtigen wie z.B. die Kündigungsfristen von zwei Monaten zum Monatsende bei der GKV. D.h. ein Wechsel ist immer zum Quartal möglich, jedoch nur wenn eine Mindestlaufzeit des Vertrages eingehalten wurden, die bei mindestens 18 Monaten liegt. Beim Statuswechsel kann auch früher gekündigt werden. Wenn man sich z.B. selbst­ständig macht, ist die Bindefrist nicht unbedingt einzuhalten. Versicherungsvertreter bieten in der Regel nur eine Gesellschaft an. Besser ist der unabhängige Makler-Vergleich.

PKV Urteil zum Thema Selbstbeteiligung

Der Bundesgerichtshof sieht eine kombinierte Selbstbeteiligung nicht vor. Einem privaten Krankenversicherer wurde durch den BGH verboten einen kombinierten Selbstbehalt weiter zu führen.

Urteile der PKV

Einen Tarif günstiger anzubieten und dadurch den Selbstbehalt zu erhöhen für vergleichbar Versicherte war dem privaten Krankenversicherer nicht erlaubt. Wenn jemand innerhalb der Gesellschaft bzw. innerhalb des Vertrages in einen anderen Tarif wechselt, darf er nicht schlechter gestellt sein als vergleichbare Versicherungsnehmer. Dies beschloss der Bundesgerichtshof in einem Gerichtsurteil am letzten Mittwoch. Ein Selbstbehalt von 2300 Euro pro Jahr wurde bei ambulanten Leistungen festgesetzt. Der Kunde wollte in einen günstigeren Krankenversicherungstarif wechseln und sollte zu den 2300 Euro noch 10 Euro pro Behandlung zahlen. Genauso auch sah der Tarif die 10 Euro Zuzahlung bei Arzneimitteln vor.

Der Kunde klagte aus diesem Grund gegen den Krankenversicherer. Die Tarifkombination ist nicht möglich aus behandlungsbezogenem Selbstbehalt und der absoluten Selbstbeteiligung. Ein Risikozuschlag oder ein Leistungsausschluss wären denkbar, insofern der Versicherer einen umfassenderen Tarif bietet mit Mehrleistung. Auch eine Wartezeit darf dann vereinbart werden. Aber der Versicherte darf nicht schlechter gestellt werden. Das Aktenzeichen in der Sache lautet: Az.: IV ZR 28/12.

PKV wird im Alter zu teuer

Die Beiträge der privaten Krankenversicherung sind im Alter mittlerweile kaum bezahlbar. Ein Entwurf der Rechengrößen für das Jahr 2013 liegt bereits vor. Nicht nur die Beiträge der PKV steigen weiterhin sondern auch die Sozialversicherungen.

Sozialversicherungswerte steigen

Das Arbeitsministerium plant höhere Beiträge der Sozialversicherungen, obwohl die gesetzlichen Krankenkassen hohe Überschüsse verzeichnen. Der Krankenversicherung Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenkasse soll ebenfalls schwieriger werden. Der jährliche Beitrag der Krankenkasse soll für Bezieher höherer Einkommen um 110 Euro gesteigert werden. Der Renten-Beitrag soll ebenfalls angehoben werden und das um bis zu 235,20 Euro bei einem Einkommen von 69600 Euro pro Jahr. Im Osten bis zu 117,60 Euro bei 58.800 Euro pro Jahr.

Arbeitslosenversicherung und PKV Wechsel

Erhöht werden soll auch die Arbeitslosenversicherung im Westen bis zu 36 Euro und 18 Euro im Osten. Zukünftig werden gesetzlich Krankenversicherte nicht mehr so einfach in die PKV wechseln können. Die Versicherungspflichtgrenze steht mit 52200 Euro in Planung, die derzeit noch bei 50850 liegt. Die Werte werden jährlich der Einkommensentwicklung angepasst. Im Oktober werden die Werte voraussichtlich vom Kabinett festgelegt und beschlossen. Die Beiträge der privaten Krankenversicherungen steigern ebenfalls immer weiter, so dass diese im Alter kaum noch bezahlbar sind.

Die private Krankenversicherung für Angestellte

Mit der Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze Anfang diesen Jahres auf 50.850 Euro wird es Arbeitnehmern erschwert in die private Krankenversicherung zu wechseln. Ein Angestellter, welcher in die private Krankenversicherung wechseln möchte muss im Gegensatz zu Selbstständigen und Freiberuflern einige Voraussetzungen erfüllen.

 

Zunächst einmal muss sein Einkommen bei 50.850 Euro pro Jahr liegen oder 4.237,50 Euro im Monat.

Für Angestellte bietet die private Krankenversicherung Vorteile. Sie können von den hohen Leistungen der PKV profitieren. Außerdem haben Besserverdiener die Möglichkeit ihren Beitrag zu sehen durch ihre Auswahl von niedrigeren Leistungen oder der Entscheidung der Zahlung eines Selbstbehaltes. Bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung ist es wichtig, dass die Kündigungsfrist in der gesetzlichen beachtet wird, die zwei Monate zum Monatsende beträgt. Für diejenigen, die gerade erst in den Beruf eingestiegen sind, besteht die Möglichkeit schon früher als nach einem Jahr in die PKV zu wechseln. Dies hängt davon ab, ob sein Gehalt die Versicherungspflichtgrenze überschreiten wird oder nicht.

Damit sich ein Angestellter in der privaten Krankenversicherung versichern lassen kann, sind einige Schritte vorzunehmen. Erst einmal muss der Arbeitgeber des Versicherten eine Meldung an die Krankenkasse schicken, dass das Einkommen des zu Versichernden über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Ist dies geschehen, bekommt der Versicherte eine Bescheinigung, dass er nun in der Krankenversicherung privat krankenversichert ist. Nun hat der Versicherte zwei Wochen Zeit direkt in die private Krankenkasse zu wechseln. Ist diese Frist abgelaufen gilt wieder die Kündigungsfrist von zwei Monaten. Bevor der Versicherte wechselt ist es sinnvoll sich zu informieren was die privaten Krankenversicherer betrifft. 

PKV bietet Tarife für Mann und Frau zum gleichen Beitrag

Unterschiedliche Tarife zur privaten Krankenversicherung gibt es ab 21. Dezember dieses Jahres nicht mehr. Unisex-Tarife werden aktiv. Neuverträge der PKV werden zu besseren Bedingungen abgeschlossen.

Unisex Tarife PKV

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, das der Unisex-Tarif seine Gültigkeit bekommt. Frauen müssen nicht mehr wie es zuletzt der Fall war mehr als Männer in der PKV zahlen. Sie erhalten gleiche Tarife zahlen. Schwangerschaft war ein Grund dafür, dass Frauen bis dato teurer waren in der privaten Krankenversicherung. Für eine Lebensversicherung zahlen Männer aber trotzdem noch mehr als Frauen. Auch Stiftung Warentest beschäftigte sich mit der Materie Krankenkassen. Es wurde sogar ein Chat eingerichtet, indem Fragen zum Thema beantwortet wurden. Finanzexperten standen mit Rat und Tat zur Seite der Bürger.

Krankenversicherung Tarifwechsel kann hilfreich sein

Für die private Krankenversicherung gibt es die Möglichkeit zur Tarifwechsel Option. Viele Menschen streben den Wechsel in eine andere Krankenversicherung an. Doch manchmal ist der Wechsel innerhalb der Gesellschaft der einfachere Weg, weil man keine Gesundheitsfragen erneut beantworten muss. D.h. selbst wenn der Gesundheitszustand sich innerhalb der Versicherungszeit geändert hat, muss man nicht mehr bezahlen. Eine erneute Risikoprüfung findet nicht statt. Denn es nicht gesagt ob eine neue Krankenkasse den Antrag policiert. Dafür muss man gesund sein. Ansonsten drohen Risikozuschläge auf den Beitrag der neuen PKV. Auch der Wechsel der Krankenkasse in einen Unisex Tarif ist gesetzlich noch nicht geregelt lt. Finanztest-Expertin Ulrike Steckkönig. Sehr wahrscheinlich können aber die Versicherten in einen geschlechtsspezifischen Tarif uneingeschränkt wechseln. Eine günstige Krankenversicherung findet sich nicht so leicht.