Privat krankenversichert: und schnell dran beim Arzt

Eine Studie der AOK Rheinland in Hamburg zeigt, dass Menschen mit privater Krankenversicherung schneller einen Termin beim Facharzt bekommen und auch schneller dran kommen beim Arzt als Menschen mit einer gesetzlichen Krankenkasse.

 

Beim Kardiologen war der Unterschied ziemlich groß. Denn der Privatpatient hatte eine Wartezeit für den Termin von 19 Tagen und der gesetzliche Krankenversicherte von 71 Tagen lt. Der Studie, auf die sich Spiegel unter Berufung bezieht. Neu sind diese Probleme überhaupt nicht. Bekannt ist schon lange, dass man mit einer privaten Krankenversicherung bevorzugt behandelt wird beim Arzt. Der Arzt kann zu einem höheren Satz der Gebührenordnung für Ärzte abrechnen als bei der gesetzlichen Krankenkasse. Viele Menschen befinden das deutsche Gesundheitssystem für ungerecht. Bei anderen Fachärzten ist es ähnlich mit den Wartezeiten. Der Privatpatient hat Vorrang. Sogar Testanrufe als Privatpatient oder Kassenpatient wurden durch die Krankenkasse AOK Rheinland in Hamburg durchgeführt. Mehr als 800 Testanrufe wurden durchgeführt. Es wurde nach einem normalen Untersuchungstermin gefragt.

Kinder lt. Krankenversicherung immer mehr adipös

Deutsche Kinder essen zu viel Süßigkeiten, haben zu wenig Bewegung und hängen viel zu Haus ab. Die gesetzliche Krankenkasse, DAK befindet dies für alarmierend. Denn wenn Kinder immer dicker und kränker werden, kommen Probleme auf sie zu.

Die psychischen Probleme bei Kindern haben lt. einer Studie des Forsa-Institutes mehr zugenommen. Übergewicht, auffälliges Verhalten und andere Probleme häufen sich bei den Kindern. Die Krankenversicherung, DAK hat das Forsa-Institut beauftragt mit der Studie. Kinderärzte bestätigen diese Problematiken. Die betroffenen Kinder sind häufig sehr jung. 100 Kinder-und Jugendärzte wurden befragt.

Aufgrund ungesunder Ernährung, Bewegungsmangel und zu viel Zeit vor Computer und Fernseher tauchen diese Beschwerden auf. Eltern sollten eine Vorbildfunktion für ihre Kinder darstellen. Mehr als 60 Prozent der Ärzte waren der Ansicht, dass zu wenig oder schlechter Sportunterricht stattfindet. Die Gesundheitserziehung müsse sich verbessern, sagte Christina Sewekow von der DAK. Fast alle befragten Kinderärzte stellten fest, dass Verhaltensauffälligkeiten sich häufen. Somit nehmen die psychischen Problematiken immer mehr zu. In Grundschulen gibt es eine große Zahl von Übergewichtigen.