EHEC – kein Ende in Sicht

Ein Fortschritt ist, dass der EHEC-Erreger zum ersten Mal auf Gemüse nachgewiesen worden ist. Entdeckt wurde er auf einem Gurkenrecht, der sich in einer Magdeburger Mülltonne befand, die einer, an diesem Erreger erkrankten, Familie gehört.

So ist die Information des Gesundheitsministeriums Sachsen-Anhalt. Nachdem der Vater nur leichte Symptome zeigte und auch die Mutter ihren Krankenhausaufenthalt beenden konnte, kämpft die Tochter noch mit dem HUS-Syndrom. Lt. Aussage der Ärzte befindet sie sich aber auf dem Wege der Besserung.

Hoffnung machen die Unikliniken Greifswald und Bonn mit neuen Forschungsergebnissen. An den Unikliniken wurde herausgefunden, dass sowohl der Giftstoff Shiga-Toxin sowie die Bildung der Autoantikörper gesundheitlich schwere Schäden verursachen. So sind diese dafür verantwortlich, dass im Blut die Konzentration eines gewissen Eiweißes höher wird und dadurch die feinen Blutgefäße verstopft werden. Dabei wird die Durchblutung von Nieren und Gehirn behindert. Patienten bekommen zum Teil schwere neurologische Störungen. Durch die besondere Blutwäsche, die die Patienten erhielten, ging es ihnen am selben Tage bereits besser.