Gibt es Menschen ohne Krankenversicherung in Deutschland?

In Deutschland besteht laut Gesetz die Krankenversicherungspflicht. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man sich privat versichern. Selbständige und Menschen ohne Arbeit stehen trotz Versicherungspflicht, oft ohne Krankenversicherung da.

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Wenn die gesundheitliche Situation ernst wird, kann der Arztbesucht teuer werden. Zu der Behandlung kommen in der Regel noch die Medikamente, die ebenfalls ins Geld gehen. Fast 140.000 Menschen in Deutschland haben immer noch keine private oder gesetzliche Krankenversicherung laut dem statistischen Bundesamt. In anderen Ländern wie z.B. in den USA ist die Situation ohne Krankenversicherung nichts Neues. Vor 2007 konnte jeder Deutsche noch selbst darüber entscheiden, ob er sich krankenversichert oder nicht. Die derzeitige Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt bei 53.350 Euro. D.h. wer darüber liegt, darf sich in der Privaten versichern. Familienangehörige, die unter 400 Euro verdienen können sich beim Ehepartner kostenlos mitversichern lassen über die sogenannte Familienversicherung. Dies gilt auch für Kinder, die im gleichen Haushalt leben und noch nicht über eine eigene Versicherung verfügen. Erst wenn das Kind die Schule verlässt, kann es sich selbst versichern.

Studenten und die Krankenversicherung

Studenten brauchen eine Krankenversicherung, dürfen sich aber, wenn die Eltern in der gesetzlichen Krankenkasse sind, bis Sie 25 Jahre alt werden, kostenfrei über die Familienversicherung, mitversichern lassen. Wenn Sie über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen, haben Sie die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob Sie sich in der PKV oder GKV versichern.  Wer in Deutschland nicht versichert ist, kann dies nachholen, doch die Krankenkassen lassen sich je nach Vorversicherung, Beiträge nachzahlen. Dies gilt z.B. wenn jemand drei Monate nicht versichert war und meldet sich dann wieder an.

Ärzte müssen behandeln

Mit bestimmten Begründungen, dürfen Ärzte Menschen ohne Versicherung ablehnen. Wenn sich jemand in einer Notsituation befindet und dringend behandelt werden muss, darf ein Arzt die Behandlung nicht ablehnen, auch wenn der Patient keine Versichertenkarte vorlegen kann. Die Rechnung kann der Arzt allerdings stellen, wenn der Patient keine Versicherung nachweist. Wer Pech hat, muss die Kosten eines Privatversicherten leisten.

Quelle:

http://www.berliner-zeitung.de/vorsorge/nicht-krankenversichert-krankenversicherung-beitragsschulden-kv,21115686,28346834.html

Private Krankenversicherung ist weiterhin stabil

Morgen & Morgen
Die Analysten von MORGEN & MORGEN nehmen den PKV-Markt regelmäßig unter die Lupe. In den letzten Jahren wurde heftig über die Zukunft der Privaten diskutiert und einige Billigtarife wurden vom Markt genommen. Dauerhaft setzt sich hohe Qualität durch, selbst wenn die Tarife preislich teuer sind, bleibt ein gutes Preisleistungsverhältnis bestehen. Privatversicherte werden statistisch gesehen älter als die gesetzlich Versicherten.

Positiver Trend der PKV

Die Situation des Kapitalmarktes im Jahr 2013 war nicht der einzige Faktor, der die Lage von Versicherern veränderte. Eine ganz neue Tarifwelt entstand durch die Unisextarife, was für die Praxis bedeutet, dass Mann und Frau tariflich in der privaten Krankenversicherung gleich gestellt sind. Der Rechnungszins für das Neugeschäft wurde bei diversen Versicherern gesenkt und zwar von 3,5 Prozent auf 2,75 Prozent. Diese Senkung hat sich auf die Krankenversicherer ausgewirkt und den Gesellschaften das Leben schwer gemacht.

 
Die Ratingspezialisten MORGEN & MORGEN zeigen trotz schwieriger Zeiten für den PKV-Markt, dass die Krankenversicherer sich auf einem aufsteigenden Ast befinden. Der Trend geht endlich mal wieder in die richtige Richtung. Die Nettoverzinsung sowie die Bewertungsreservequote sind im Vergleich zum letzten Jahr leicht heruntergegangen, doch die Werte sind aufgrund der schwierigen vergangen Situation, dennoch akzeptabel.

 
„Eine sehr positive Entwicklung, die zeigt, dass die Branche ein stetiges Kostenbewusstsein entwickelt hat“, so Geiberger zu dem aktuellen Trend.
Quelle:
MORGEN & MORGEN PRESSEMITTEILUNG vom 20. August 2014
Mehr Infos unter http://www.morgenundmorgen.de.

Stiftung Warentest: Für Selbstständige bietet die Provinzial Hannover den besten Tarif

Als Testsieger der PKV sieht Stiftung Warentest die Provinzial Hannover mit ihren Tarifen für Selbstständige und Angestellte. Beide Tarife  punkten mit günstigen Beiträgen und überzeugen mit einem Leistungskatalog, der die Mindestanforderungen beinhaltet. Damit gehört die Provinzial Hannover mit ihren Tarifen für Selbstständige und Angestellte  zu den Siegern bei Stiftung Warentest. In der Ausgabe Finanztest vom Mai 2014 sind die Ergebnisse nachzulesen.

Seit 2001 gehört die Provinzial Krankenversicherung Hannover der VGH Versicherungen an. Neben der Provinzial gehören zu den VGH Versicherungen die Provinzial Lebensversicherung, die Provinzial Pensionskasse Hannover  sowie die Landschaftliche Brandkasse  Der Standort aller Gesellschaften ist Hannover.

Bei der privaten Krankenversicherung der Provinzial Hannover beinhalten die Tarife für Selbstständige und Angestellte ein Leistungsniveau, das sich im mittleren Bereich ansiedelt. Mit diesem Leistungskatalog erfüllt die Provinzial die Mindestvoraussetzungen und bietet mehr, als die gesetzliche Krankenkasse. Die Leistungen für Beamte liegen dagegen höher, was auch höhere Beiträge zur Folge hat.

Verschiedene andere Versicherer schneiden beim Test mit ihren Leistungskatalogen besser als die Provinzial Hannover ab. Versicherte, die den Fokus auf günstige Beiträge legen, sind bei der Provinzial Hannover richtig. Diejenigen, die Wert auf sehr gute Leistungen legen, greifen bei den Beiträge tiefer in die Tasche und profitieren vom Leistungskatalog der PKV. Wer die Möglichkeit hat, eine private Krankenversicherung abzuschließen, sucht sich den Tarif, der seinen Bedürfnissen entspricht. Dazu nutzt er den Krankenversicherungsvergleich, den er auf einschlägigen Websites findet. Zu erwähnen wäre noch, dass die PKV Provinzial Hannover ihre Angebote auf Niedersachsen und Bremen und Niedersachsen beschränkt.

Der Leistungskatalog der privaten Krankenversicherung

Die Bausteine einer Versicherung sind in der Regel in den unterschiedlichen Verträgen festgelegt. Hier sind die zahlreichen Versicherungsleistungen zu erhalten, die darüber hinaus dafür genutzt werden können, um sich individuell nach den eigenen Wünschen eindecken zu können. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Versicherungsanbieter kann in der Regel nicht leicht eine Auswahl gestartet werden, die sich auf eine Versicherung bezieht. Aus diesem Grund werden immer wieder Versicherungsmakler in Anspruch genommen, die darüber hinaus umfangreiche Beratungen durchführen sollen. Auf der anderen Seite ist es aber durchaus einfacher, die Hilfe des kostenlosen Internetservices in Anspruch zu nehmen, der Versicherungen nach Bedürfnis untersucht und herausfiltert. Um eine private Krankenversicherung abzuschließen, müssen lediglich einige persönliche Angaben gemacht werden. Geschlecht, Alter und Einkommen sowie Gesundheitszustand sollten ein wenig näher beleuchtet werden. Anschließend bieten die meisten Versicherungssuchmaschinen das richtige Angebot an. Eine private Krankenversicherung kann dabei immer, je nach Einkommen, auf die Leistungen untersucht werden, die erhalten werden möchten. Unter anderem wird natürlich ein Grundschutz angeboten, der ebenso wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung gehalten ist.  Darüber hinaus sollten unterschiedliche Tarife genutzt werden, die unter anderem Heilbehandlungen umfassen, Massagen, Krankengymnastik und noch mehr. Auch Kuren können je nach Tarif durch die private Krankenversicherung übernommen werden.

Bei der stationären Behandlung ist zu erwähnen, dass die Unterkunft und Pflege natürlich durch die Versicherung übernommen wird. Allerdings können die Versicherten das Krankenhaus auswählen und entscheiden, ob sie ein Einzelzimmer haben möchten oder nicht. Auch eine Chefarztbehandlung kann unter anderem erhalten werden. Weitere Details sind beim Abschluss des Vertrages aufzuführen, um zu sichern, dass alle Leistungen nach Wunsch erhalten werden.


 

PKV Verband : Tagung

Auf der Jahrestagung des PKV-Verbandes sprach der scheidende Verbandsvorsitzende Reinhold Schulte. Er ist der Meinung, die PKV sei für die Zukunft gut gerüstet, müsse sich aber noch in der Zukunft mit Reformen auseinandersetzen. Die Branche der privaten Krankenversicherer sei wetterfest und bereit für die anstehenden Herausforderungen. Er begrüßte die Tatsache, dass fast alle PKV-Versicherer von den Billigtarifen weggekommen sind. Die Einführung der Unisextarife erweiterte mit neuen Leistungen den Katalog. Dennoch sei die Beitragsstabilität gesichert, insbesondere durch die Alterungsrückstellungen, die aktuell eine Höhe von 180 Milliarden Euro haben.

Der Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr griff diese Zahl auf und meinte, dass die Versicherer diesen über den Daumen gepeilten Betrag jährlich ausgeben. Ob die Alterungsrückstellungen in Relation mit der Kostendynamik ausreichen, sei fraglich. Wichtig sei, dass eine Vorsorge stattfinde. Keine Antwort auf die Entwicklung biete eine Einheitskasse wie die viel zitierte Bürgerversicherung. Das duale Krankenversicherungssystem müsse erhalten bleiben, die Mischung werde gebraucht, sagte Bahr weiter. Beide Versicherungsarten, die GKV und PKV, sollten nicht nur voneinander lernen, sondern auch im fairen Wettbewerb zueinanderstehen. Insbesondere für ältere Versicherte forderte Bahr einen bezahlbaren Schutz, den auch die PKV zu gewährleisten hätte.

Bahr beklagte, dass sich die PKV bislang wenig im Bereich der Vorsorge engagiert habe. Aufgrund des Kostenanstiegs durch die demografische Entwicklung und den Fortschritten im medizinisch-technischen Bereich müsse die PKV-Strukturen für die Vorsorge anbieten. Er verwies auf Beispiele aus der gesetzlichen Krankenversicherung.

Bahr begrüßte die Öffnung einige PKVs für freiwillig gesetzlich Versicherte und deren Angehörigen. Diese können ohne Risikozuschlag für Vorerkrankungen in die Krankenversicherung wechseln. Bahr forderte gleiche Regeln für beide Systeme und Chancengleichheit für die Versicherten.

Zahnzusatzversicherungen – ein Thema für Patienten und Zahnärzte

Die gesetzlichen Krankenkassen ziehen sich aus der Erstattung zahnärztlicher Leistungen immer mehr zurück, die Zuschüsse werden zunehmend gekürzt und die Leistungskataloge der gesetzlichen Krankenversicherungen werden immer schmaler.

Hinzu kommt, dass durch die Änderung der GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) Anfang vergangenen Jahres Zahnersatzmaßnahmen noch teurer geworden sind – die Höhe der Kassen-Zuschüsse bleibt jedoch bestehen. Aus diesen Gründen gehört die Zahnzusatzversicherung zu einer der meist vermittelten Krankenzusatzversicherungen in Deutschland.

Mittlerweile gibt es mehrere Hundert Tarife auf dem deutschen Markt. Doch nicht jeder Tarif, dessen Name vielversprechend klingt, ist auch leistungsstark. Erst auf den zweiten Blick lassen sich die Unterschiede feststellen.

Welche Zahnzusatzversicherung erfüllt meine Erwartungen?

Die Stiftung Warentest verglich 147 Tarife der Zahnzusatzversicherung miteinander und nahm sie genauestens unter die Lupe. 33 Tarife schnitten dabei sehr gut ab, 23 wiederum nur ausreichend. Daran lässt sich erkennen, wie wichtig eine genaue Analyse ist.

Zahnzusatzversicherungs-Tarife haben immer einen Leistungsschwerpunkt und lassen sich somit in 4 grundsätzliche Gruppen einteilen.

Prävention und professionelle Zahnreinigung

Diese Tarife sind speziell für Patienten geeignet, welche eine gute Zahnsubstanz aufweisen und regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung (PZR – nach GOZ 1040) durchführen lassen. Die Tarifgruppe erstattet in unterschiedlicher Höhe die Kosten für eine PZR und bietet weitere Leistungen zur Prävention an (z. B. Fluoridierungen, Beurteilung des Mundhygienestatus und Fissurenversiegelung).

Einige Tarife enthalten darüber hinaus Leistungen für zahnerhaltende Maßnahmen, wie zum Beispiel Kunststofffüllungen, Paradontose- und Wurzelkanalbehandlungen. Im Vergleich zu anderen Tarifgruppen sind die Prophylaxe-Tarife günstig.

Tarife für die „doppelte Kassenleistung“

Tarife dieser Gruppe verdoppeln den Festkostenzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen. Dadurch müssen Patienten bei Regelleistungen nur noch selten eine Zuzahlung leisten. Auch Kosten für hochwertige Materialien und Maßnahmen werden durch diese Tarifgruppe erstattet, jedoch in derselben Weise.

Ein Beispiel dafür sind die Leistungen für Inlays. Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen eine solche Zahnersatzmaßnahme nur durch den Festkostenzuschuss für mehrflächige Amalgamfüllungen. Die Tarife verdoppeln diesen Betrag (i. d. R. 46 EUR). Doch den erheblichen Restbetrag – meistens mehrere Hundert Euro – müssen die Patienten selbst tragen.

Tarife für die doppelte Kassenleistung werden von den Direktversicherern oft etwas irreführend mit einer „100 %“ -Leistungsangabe beworben. Die 100%-Erstattungen gelten dabei allerdings ausschließlich für Regelleistungen. Nicht selten sind Versicherte dann über die Restbeträge erstaunt.

Hochleistungstarife

Diese Tarife leisten nicht nur für präventive Maßnahmen und erstatten 100 % der anfallenden Kosten für Regelleistungen, sie unterstützen ihre Kunden auch durch zusätzliche Erstattungen für Zahnersatz und sind besonders für hochwertige Zahnersatzmaßnahmen und Behandlungen empfehlenswert. Die Leistungskataloge beinhalten unter anderem Implantate, Inlays und hochwertige Kronen.

Auch Behandlungen, welche die gesetzlichen Krankenkassen gar nicht bezuschussen, werden von diesen Tarifen (teilweise anteilig) bezahlt. Dazu zählen zum Beispiel Wurzelkanal- und Paradontosebehandlung (bei Taschentiefen unter 3,5 mm).

Die Leistung für hochwertigen Zahnersatz liegt bei diesen Tarifen zwischen 70 und 100 %.

Tarife speziell für Kinder – Leistung für Kieferorthopädie

Tarife dieser Gruppe wurden um Leistungen für kieferorthopädische Maßnahmen erweitert, welche in den meisten Fällen nur bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Versicherten in Anspruch genommen werden können.

Mit dem Erreichen der Volljährigkeit verfällt der Anspruch darauf oder die Leistungen werden auf einige Maßnahmen (z. B. Aufbissschienen) reduziert. Dies gilt aber nur dann, wenn die Maßnahmen nicht im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung angeraten wurden.

Zahnzusatzversicherung in der Zahnarztpraxis – Bedeutung für Zahnmediziner

 

Zahnzusatzversicherungen stellen einige Anforderungen an die Praxismitarbeiter und Zahnärzte, haben allerdings auch viele Vorteile. Grundsätzlich gilt aber: Ob der Patient zusätzlich versichert ist oder nicht, wird den Zahnarzt in seinen Entscheidungen nicht beeinflussen, denn die medizinische Notwendigkeit steht hier immer im Vordergrund.

Vorteile

Die gesetzlichen Krankenkassen leisten lediglich für „wirtschaftliche“, „zweckmäßige“ und „ausreichende“ Maßnahmen – diese sind aber nicht immer zufriedenstellend und laut Studien weniger langlebig als hochwertige Maßnahmen. Eine Zahnzusatzversicherung bietet den Versicherten die Möglichkeit, auch diese finanzierbar zu machen.

Auch Präventionsmaßnahmen, wie zum Beispiel professionelle Zahnreinigungen, können von Zusatz-Versicherten besser finanziert und somit häufiger in Anspruch genommen werden.

Dadurch wird die Zahnarztpraxis nicht mehr nur für die Notfallversorgung aufgesucht und es entsteht ein regelmäßiger Kontakt mit vielen Vorteilen für den Zahnstatus des Patienten.

Patienten mit einer Zahnzusatzversicherung haben denselben Status wie privat Versicherte. Daraus ergeben sich weitere Vorteile für den Praxisbetrieb: In der Regel werden Leistungsforderungen schneller beglichen, wodurch sich ein hohes Liquiditätslevel der Praxis sichern lässt.

Nachteile

Die meisten Zahnzusatzversicherer begleichen Rechnungen, die über der Erstattungshöchstgrenze (3,5-facher GOZ-Satz) liegen nur, wenn eine detaillierte Erläuterung der Gründe vorliegt. Dies kann in der Abrechnung einen Mehraufwand bedeuten.

Darüber hinaus entsteht ein erhöhter Beratungsbedarf. Zu Beginn der Laufzeit einer Zahnzusatzversicherung – spätestens aber bei der ersten Rechnung – erkundigt sich die Versicherung beim Zahnarzt nach dem Zahnstatus des Patienten.

Bei der Erstellung des Heil- und Kostenplans ist eine Kopie für den Patienten notwendig. Diese reicht er dann bei seiner Versicherung ein.

Und auch vor dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung entsteht für Zahnärzte und zahnmedizinische Fachangestellte ein erhöhter Beratungsaufwand. Denn die meisten Patienten wenden sich mit ihren Fragen vertrauensvoll an ihre Zahnarztpraxis. In den meisten Fällen möchten sie wissen, welche Zahnzusatzversicherung zu empfehlen ist.

Die Praxen sind in den meisten Fällen mit derartigen Fragen überfordert, die Beratung ist sehr zeitintensiv und wird nicht vergütet. Darüber hinaus ist das Risiko, trotz bemühter Beratung einen Tarif zu empfehlen, der im Endeffekt nicht das leistet, was der Patient erwartet, sehr hoch. Das könnte später auf die Praxis zurückfallen und das Arzt-Patientenverhältnis negativ belasten. Zahnärzte sollten in solchen Fällen auf einen kompetenten und erfahrenen Berater verweisen.

Wo bekommen Interessierte eine bedarfsgerechte Beratung?

Interessierte sollten einen unabhängigen Versicherungsvermittler wählen, um sich bedarfsgerecht beraten zu lassen. Dieser kann nicht nur genauestens auf die Vorstellungen eingehen und aus einem breiten Angebot, das jeweils beste für den Kunden herausfiltern, sondern auch bei Problemen zwischen Versicherer und Versichertem vermittlen.

Reiserücktrittsversicherung

Die Reiserücktrittsversicherung wird in Österreich auch als Reisestornoversicherung bezeichnet und ist eine spezielle Reiseversicherung. Diese wird vor dem Antritt einer Reise abgeschlossen um Stornokosten abzuwenden, die anfallen würden, wenn die Reise kurzfristig und unerwartet abgesagt werden muss. Die Fluggesellschaft oder der jeweilige Veranstalter stellt dem Kunden nämlich in der Regel die Stornokosten zumindest anteilig in Rechnung. Je nachdem kann sich die Rechnung sogar über die gesamte Summe der Reisekosten belaufen. In vielen Fällen greift der Versicherungsschutz auch für Mitreisende, sowie Angehörige von Mitreisenden, sowie Angehörige der versicherten Person.

Eine Reiserücktrittsversicherung zahlt diese Kosten, wenn man den Grund der Absage im Voraus versichert hat. Beispiele für einen Reiserücktritt können zum Beispiel sein:

* eine schwerwiegende Unfallverletzung

* der Tod

* eine plötzlich eingetretene und nicht zu erwartende Krankheit

* Schwangerschaft

* drohender Verlust des Arbeitsplatzes

* Kündigung des Arbeitsplatzes

* Schaden am Eigentum des Versicherten verursacht durch Feuer, Wasser oder Diebstahl und die daraus resultierende Unzumutbarkeit des Reiseantritts

* eine Impfunverträglichkeit und vieles andere mehr

Die meisten Versicherungsgesellschaften lehnen die Beanspruchung der Reiserücktrittsversicherung aufgrund eines bereits bestehenden Gebrechens von vorne herein kategorisch ab. Deutsche Reiseveranstalter sind nach Paragraph 6 Absatz 2 Nr. 9 BGB-InfoV verpflichtet, ihre Kunden mit der Reisebestätigung gleichzeitig auf die Möglichkeit einer Reiserücktrittsversicherung aufmerksam zu machen.

Kunden, die nicht durch das Reisebüro auf diese Möglichkeit hingewiesen worden, haben die Möglichkeit unter bestimmten Voraussetzungen einen Schadensersatz geltend zu machen.

Der jeweilige Preis der Versicherung ist immer abhängig von der Höhe des Reisepreises und natürlich vom Umfang der mitversicherten Gründe, die zu einer eventuellen Erstattung führen. Dazu kommen noch weitere Faktoren wie die Gewinnspannen des Anbieters und die Vertriebskosten, sowie der Selbstbehalt.

Die Abschlussfristen der Versicherer sind sehr unterschiedlich. Sinnvoll ist es sicherlich, eine solche Versicherung unmittelbar mit Abschluss der Buchung oder 14 Tage nachdem Sie die Reise gebucht haben, abzuschließen. Die Fristen kann man beim Veranstalter, im Reisebüro oder bei der Versicherung an sich erfragen. Es gibt Versicherer, die einen Selbstbehalt, der bis zu 25 % des Reisepreises betragen kann, in deren Verträgen vereinbart.

Manche Unternehmen, bieten beispielsweise in Versicherungspaketen (z.B. bei einigen Kreditkarten) eine pauschale Reiserücktrittsversicherung an, die Sie unter bestimmten Voraussetzungen nutzen können (etwa wenn Sie die gebuchte Reise mit dieser Karte gezahlt haben).

In einem solchen Fall müssen Sie selbstverständlich keine zusätzliche Versicherung mehr abschließen.

Völligen Schutz erhalten Sie jedoch ausschließlich bei einer Versicherung ohne Selbstbehalt. Fast alle marktführenden Versicherungsgesellschaften bieten dies in der Regel an. Wenn Sie eine Versicherung mit Selbstbehalt abschließen, müssen Sie im Fall der Fälle 20 % der entstandenen Kosten durch die Stornierung selber tragen. Mehr Infos finden Sie beim Expedia Reiseportal.

Rentenvorsorge

Mit einer Rentenversicherung sind Sie als freier Bürger in der Lage für das eigene Alter vorzusorgen. Ein abgeschlossener Vertrag führt Sie durch das weitere Leben. Sie bekommen eine Rente und zusätzlich, die im Vertrag fest verankerte Überschusszahlung. Bei einer privaten Rentenversicherung trägt die Versicherungsgesellschaft das Risiko. Sie entscheiden über einen wichtigen Beitrag der eigenen Altersvorsorge. Die finanziellen Gegebenheiten und das Risikoverhalten sind bei einer Vermögensanlage stets eingehend zu prüfen. Sie sollten zwischen den verschiedenen Produkten eine passende Auswahl treffen. Über die besten Rentenversicherungen informieren die Finanzexperten.

Die gesetzliche Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland dient zur finanziellen Absicherung der abhängig Beschäftigten. Aber auch eine freiwillige Versicherung ist möglich. Neben den Altersrenten werden auch Renten wegen geringfügiger Arbeitsfähigkeit und Hinterbliebenenrenten ausgezahlt. Für die gesetzliche Rentenversicherung ist es charakteristisch, dass sie durch eine Umlage finanziert wird. Die arbeitenden Beitragszahler finanzieren die Renten für die, aus dem Erwerbsleben ausscheidenden Arbeitsnehmer und sichern sich damit, selbst einen Anspruch auf eine eigene zukünftige Rente. Der öffentliche Träger der gesetzlichen Rentenversicherung ist die deutsche Rentenversicherung. Wer eine Rente bei Erreichen der festgelegten Altersgrenze beantragt, erhält nach geltendem Recht eine Rente ausgezahlt.

Die private Rentenversicherung

Als private Rentenversicherung wird ein Versicherungsvertrag bezeichnet, bei dem ab einem bestimmten Zeitpunkt, dem Versicherten eine Leibrente gezahlt werden soll. Der Vertrag ist im rechtlichen Sinne einer Lebensversicherung sehr ähnlich. Er wird jedoch nicht auf das Risiko eines Todesfalles abgeschlossen, sondern soll das wirtschaftliche Risiko eines längeren Lebens absichern.

Die Altersrückstellung bei der privaten Versicherung

Mit dem Sparanteil des Beitrags werden die sogenannten Altersrückstellungen bei PVK aufgebaut, um die steigenden Kosten im Alter zu decken. Der Versicherte zahlt in jüngeren Jahren einen höheren Beitrag, als das statistische Risiko aktuell aussagt. Die Kalkulation mittels Altersrückstellungen bei PVK bewirkt, dass frühzeitig finanzielle Mittel für die im vorgerückten Alter zunehmenden Kosten zurückgelegt werden. Im Alter ist der Beitrag dann niedriger. Diese Beitragskalkulation erspart dem Versicherten hohe Beiträge. Die Alterungsrückstellung übernimmt eine zeitliche Ausgleichfunktion. Die Nettoprämie ist in jungen Jahren höher als die Risikoprämie.
Personen in Deutschland, die ab dem Jahre 2009 eine private Krankenversicherung abgeschlossen haben und zu einem anderen Versicherer wechseln möchten, können ihre Alterungsrückstellungen mitnehmen.

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Immer mehr Versicherte bleiben den Beitrag schuldig

Ein leidiges Thema, das sich seit einiger Zeit hinzieht, ist die Beitragsschuld der Versicherten. Sie sind Schuldner ihrer Krankenkasse, denn sie bezahlen ihre Beiträge nicht. Damit haben sich die Beitragsrückstände bis Anfang 2013 auf etwa 2,2 Mrd. Euro erhöht, das sind 620 Mio. Euro mehr als ein Jahr davor. Eine Übersicht des Spitzenverbandes der GKVs belegt diese Zahlen. Damit die Versicherten nicht noch tiefer in die Schuldenfalle rutschen, sollen per Gesetz die Zinsen für die ausstehenden Beiträge abgeschafft werden.

Krankenversicherung Zahlung

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Freiwillig Versicherten schulden Milliarden

Die Spirale der Forderungen, die die Kassen an ihre Versicherten haben, dreht sich nach oben. Aktuell sind es ca. 870 Millionen Euro, die den Kassen fehlen. Befristet waren weitere Forderungen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro von Kassen zu verkraften. Die Beitragsschuldner sind in der Regel freiwillig Versicherte bzw. Selbstzahler, die keinem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis unterliegen und somit die Beiträge selbst an die Kassen abführen müssen.

Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat mit einem Gesetzentwurf reagiert, der die Probleme der nicht bezahlten Beiträge in den Griff bekommen soll, ein Gesetz, das in den nächsten Tagen durch das Bundeskabinett abgesegnet werden soll. Wie eine Sprecherin bekannt gab, sei die Abstimmung innerhalb der Bundesregierung abgeschlossen. Schon vor einiger Zeit waren die Pläne für dieses Gesetz bekannt geworden.

Im Fokus ist das Ziel des geplanten Gesetzes, dass die Säumniszuschläge, die 5 % im Monat betragen, gesenkt werden. Vorgesehen ist ein Säumniszuschlag von 1 % je Monat für gesetzlich und privat Versicherte. Kann das Mitglied nicht bezahlen, soll sein Vertrag in einen Notfalltarif kommen. Dieser Tarif sieht vor, dass die Versicherung nur noch in akuten Fällen bezahlen muss, was Erkrankungen und Schmerzen beinhaltet, die nicht vorhersehbar sind und waren. Auch Leistungen während der Schwangerschaft und Mutterschaft sind mit diesem Tarif abgedeckt.

Bis Ende 2006 hatten die Kassen das Problem der Nichtzahler nicht; dieses kam erst 2007 mit der Einführung der Versicherungspflicht zustande. Derzeit sind es in der Regel die Mitglieder, die sich selbstständig gemacht haben.

In Bezug auf hohe Prämien im Alter sind allerdings nur kleine Änderungen im Gesetz eingeplant, ganz im Gegensatz zum ersten Entwurf. Die Altersrückstellungen von privat Krankenversicherten sollen nicht so stark, wie ursprünglich vorgesehen, in den Notlagentarif fließen. Waren es beim Entwurf von 50 % vom angesparten Kapital, so sind jetzt nur noch bis zu 25 der Prämie. Damit sollen im Alter die betroffenen Versicherten vor ansteigenden Prämien abgesichert werden.

Viele Fragen bleiben jedoch offen, doch die Frage, was mit den Altschulden passieren wird, könnte die Thematik in weiteren Gesprächen sein.

Als Schnellschuss wird das vom Gesundheitsminister geplante Gesetz von Karl Lauterbach, dem SPD-Gesundheitsexperten, kritisiert. Es sei nicht nur die Verzinsung, die ein Problem darstelle, so Lauterbach, sondern auch der Notlagentarif. Mit so einem minimalen Versicherungsschutz hätte man bald amerikanische Verhältnisse. Besser wäre es, wenn der Gesetzgeber den betroffenen privat Versicherten den Weg öffnen würde, der in eine Bürgerversicherung führt.

Firmenhaftpflichtversicherung: wozu ist sie gut?

private und gesetzliche Krankenversicherung

Firmenversicherung Vergleich

Bei der Firmenhaftpflichtversicherung besteht die Möglichkeit den Versicherungsschutz einer Privathaftpflicht-Versicherung zu integrieren. Unternehmer sind häufig diversen Risiken ausgesetzt. Schäden die im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit verursacht werden, sind vom Unternehmer zu tragen. D.h. der Selbständige kann im Rahmen dessen haftbar gemacht werden. Verfügt er aber über eine Firmenhaftpflichtversicherung, kann der die Schäden auch darüber regulieren lassen, insofern er nicht grob fahrlässig gehandelt hat. Lt. §823 BGB wird folgende Regelung berücksichtigt: “Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet.”. Ein Unternehmer ist nicht immer davor geschützt, wenn einer Mitarbeiter einen Schaden verursacht. Dies muss nicht immer mit Absicht erfolgen. Doch eine solcher Schaden kann den Unternehmer mehrere Tausend Euro kosten und auch schnell mal eine Million. Es kommt immer auf den Sachverhalt an. Der Firmeninhaber haftet mit seinem gesamten Privatvermögen, wenn er im Falle eines Schadens nicht über eine solche Versicherung verfügt.

Bei einer solchen Versicherung stellt man sich mehrere Fragen. Was genau ist überhaupt eine Firmenhaftpflichtversicherung und welche Leistungen deckt sie ab?

In der Firmenhaftpflichtversicherung sind Personenschäden und Sachschäden abgedeckt, die der Firmeninhaber selbst oder einer seiner Mitarbeiter einer dritten Person zufügt. Insbesondere für die Absicherung der Mitarbeiter ist diese Versicherung so wichtig für den Unternehmer. Die Firmenhaftpflicht übernimmt nicht nur die Schadenersatzansprüche, sondern prüft auch die Schadensvoraussetzungen. Nicht immer ist klar, ob ein berechtigter Schadenfall gemeldet wurde. Insofern kann die Versicherung auch unberechtigte Schadenersatzansprüche abwehren. Auch diese Kosten einer Überprüfung des Schadensfall werden bezahlt.

Bevor man eine Firmenhaftpflicht abschließt sollte man die Versicherungen untereinander vergleichen. Nicht nur der Preis ist ein relevantes Merkmal für die Entscheidung ob man abschließt oder nicht, sondern auch die Leistung. Ohne gute Leistungen, lohnt sich keine Versicherung. Im Web gibt es verschiedene Vergleiche von Firmenhaftpflichtversicherungen. Am besten ist es immer, wenn der Vergleich unabhängig von nur einer Gesellschaft ist.

Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann eine große Auswahl und eine große breite an Angeboten anbieten.Der Einzelvertreter hat meistens nur ein bis zwei Gesellschaften im Portfolio. Die Betreuung und Erreichbarkeit einer Gesellschaft ist ebenfalls ein wichtiger Punkt für die Entscheidung. Es gibt auch spezielle Versicherungen mit Spezialleistungen. Vorher vergleichen ist das A und O, bevor man gleich abschließt. Beratungen diesbezüglich sind meistens kostenlos. Mehr Infos finden Sie hier.