Private Krankenversicherung: mehr Transparenz?

Versicherungsmathematiker möchten neue Regelung für die Beitragserhöhungen. D.h. ein neuer Mechanismus wird gefordert.  Der Vorwurf, dass bei den privaten Krankenversicherungen die Beiträge mehr steigen als bei den gesetzlichen Krankenkassen wurde zurückgewiesen.


Zukünftig sollen die Beiträge immer zum 01. Januar eines Jahres erhöht werden. Dieser Vorschlag wurde von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) unterbreitet. Dies ist ein Zusammenschluss von Versicherungsmathematikern. Damit würde man vermeiden, dass die Beitragserhöhung in großen Schritten erfolgt. Jährlich könnten die Krankenversicherungsbeiträge um wenige Prozentpunkte steigen. Für die Versicherten der privaten Krankenversicherung ist dies sicherlich ebenfalls überschaubar. Man stößt mit diesem Vorschlag nicht auf politische Akzeptanz.

Beitragserhöhungen der privaten Krankenversicherungen

Wenn die Beiträge nach mehreren Jahren um beispielsweise 20 Prozent steigen, schockiert dies die Versicherten und in den Medien werden starke Kritiken verpasst. Mit dieser Lösung würde die private Krankenversicherung (PKV) besser in den Medien beurteilt werden. Es gab in den letzten Jahren bei Krankenversichern Steigerungen der Beiträge von mehr als 20 Prozent nach einer Gesundheitsreform der gesetzlichen Krankenkasse.