Neue brisante Details im Sexskandal der ERGO Versicherung

Ein Jahr nachdem die dubiosen Machenschaften bei der ERGO Versicherung an die Öffentlichkeit gedrungen sind, gibt es nun brisante neue Details.Der Ergo Chef Torsten Oletzky gab sich von Anfang an einsichtig, wenn nicht gar reuevoll. Er bezeichnete die “Veranstaltung als groben Fehler” und sagte weiter, dass noch Untersuchungen in der Sache am Laufen seien.


Das Handelsblatt hatte damals den wohl größten Skandal der Geschichte aufgedeckt. Die Ergo, eine Tochter der Hamburg Mannheimer, hat 2007 Mitarbeitern mit hervorragenden Verkaufszahlen in eine Therme in Budapest eingeladen. 20 Prostituierte standen sozusagen zur freien Verfügung. Inzwischen wurden hunderte von Daten ausgewertet um die Misere aufzuklären. Unter dem Namen “Party total” wurden zwei “Check Reisen” nach Budapest unternommen, bei denen nach “Mädels” Ausschau gehalten wurde und man dann letzten Endes bis zu 70 Damen “geordert hatte.

In dem Bericht der Ergo ist auf Seite 10 wie folgt zu lesen:


Gegen 18:00 Uhr begann die Veranstaltung mit einem Empfang im Spoon (Schiff auf der Donau). Nach bestätigten Aussagen von sieben Teilnehmern ist an dem Schiff eine Barkasse mit barbusigen Hostessen vorbeigefahren. Diese sollen ein Schild mit der Aufschrift ‘We love HMI’ hochgehalten haben.”


HMI ist das Kürzel für Hamburg-Mannheimer Inter-Organisation. Den Unterschied zwischen gebuchten Hostessen und Prostituierten kennzeichnete man “praktischerweise” mithilfe von farbigen Armbändchen. Dieses obzöne Treiben war laut Aussage von Mitarbeitern des Unternehmens keine einmalige Sache. Zur Entlastung von anderen Mitarbeitern muss man fairer Weise sagen, dass nicht alle begeistert waren. Einige sollen aus Budapest abgereist sein, nachdem ihnen klar geworden war, was dort geplant war. Der Imageschaden für das Unternehmen ist immes und die Glaubwürdigkeit doch enorm angekratzt.

Quelle: Handelsblatt und

Lösung für City-Bkk-Versicherte

Die City-BKK ist Pleite und immer noch stehen ca. 40.000 Mitglieder im Regen. Denn diese Menschen haben noch keine neue gesetzliche Krankenversicherung. Am 01.07 ist kein Versicherungsschutz mehr vorhanden für diese Menschen.

Diese Krankenkassen schaffte es nicht mehr, der Krise zu entrinnen. Aber jetzt wurde doch eine Lösung für die Versicherten der City-BKK gefunden. Sie müssen nicht mehr ohne Versicherungsschutz klar kommen. Die sogenannte Brücken-Lösung wie es Bild.de beschreibt soll greifen. Die City-BKK in Abwicklung soll für einen Übergangszeitraum von 3 Monaten mit der neuen Krankenkasse abrechnen. D.h. Versicherte können weiterhin behandelt werden. Das Gesundheitsministerium bestätigte diese Lösung. Kranken- und Pflegegeld wird ebenfalls weiterhin gezahlt. Bis Ende September kümmern sich fast 300 Mitarbeiter um die Problemfälle der City-BKK. Keiner bleibt im Regen stehen. Ein schneller Krankenversicherung Wechsel soll gewährleistet sein.