Krankenversicherung Probleme der Versicherten

Einige gesetzliche Versicherte warten auf Bewilligungen von Behandlungen. Die Leistungen wurden bei der City BKK beantragt. Mittlerweile warten fast 10.000 Menschen auf Behandlungen. Einige Kassen befinden sich in einer schwierigen finanziellen Situation.

Krankenversicherungen wie AOK, DAK oder GEK Barmer könnten durch die schwierigen finanziellen Situationen der Krankenkassen an Mitgliederzahlen zulegen. Denn die ehemalig City BKK-Versicherten haben nicht mehr so viel Vertrauen zu den Krankenkassen, nach dieser Pleite. Große Kassen, die Lange am Markt sind haben somit bessere Chancen Mitglieder zu gewinnen. Die Bild Zeitung meldete, dass einige Kassen finanziell nicht ausreichend ausgestattet sind unter Berufung auf Angaben des Bundesversicherungsamtes. Einige Kassen sollen unter Aufsicht der Behörde Sparauflagen erhalten. Die BVA teilte mit, dass ein Viertel der Krankenversicherungen weniger als die gesetzliche vorgeschriebenen Mindestauflagen in Form von Finanzrücklagen erfüllen.

Situation der City BKK

Die City BKK hat noch einiges an Post zu beantworten. Dabei benötigt die gesetzliche Krankenversicherung Unterstützung. Deshalb ist diese Krankenkasse auf Hilfe angewiesen. 10.000 Anträge der City BKK sollen noch unbearbeitet sei. 130.000 Mitglieder sollen schon gewechselt haben. Die Versichertenkarte wird lt. Krankenkassenvorstand auch noch nach dem 1. Juli Gültigkeit haben. Keiner der derzeit bei der City BKK versichert ist, müsse sich Sorgen machen, dass er nicht behandelt wird.

Gesetzliche Krankenversicherungen: weniger Schließungen

Der GKV-Spitzenverband berichtet, dass die Angaben über die Schließung von 20 Krankenkassen aus dem Bericht der Wirtschaftswoche nicht richtig sind. Verschiedene Medien berichteten ebenfalls, dass 20 gesetzliche Krankenkassen von Insolvenz bedroht seien.

In einer Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbandes kann entnommen werden, dass die Berichte über die Insolvenzen der Krankenversicherungen nicht richtig sind. Die Bewertungen des Spitzenverbandes werden als Informationsquellen der wirtschaftlichen Stärken der gesetzlichen Krankenkassen genutzt. Die Kassen greifen zu Lösungsmaßnahmen, die zur wirtschaftlichen Stabilisierung beitragen sollen. Damit sollen Probleme der Krankenversicherungen vermieden werden. Dies teilte der Pressesprecher des GKV-Spitzenverbandes mit. Florian Lanz sagte, dass Krankenkassen etwas unternehmen müssen, damit sie nicht in Schwierigkeiten geraten. Die derzeitige Lage wird nicht als aktuelle Schwierigkeit gewertet. Ob jetzt wirklich einige Kassen kurz vor der Insolvenz stehen bleibt einfach abzuwarten.

Einige gesetzlich Versicherte haben in diesem Jahr schon in die private Krankenversicherung gewechselt, da die 3-Jahresfrist weggefallen ist. Für Gutverdiener im Angestelltenverhältnis ist dies eine gute Alternative zur gesetzlichen Kasse.

Gesetz: Magen-OP für Übergewichtige mit hohen Hürden bei gesetzlichen Krankenkassen

Das Gericht hat entschieden, dass Krankenkassen nur Magen-OPs bezahlen müssen, wenn alle Anstrengungen versagt haben, so dass  auf herkömmliche Weise Versicherte ihr Gewicht zu reduzieren versagt.

Dieses Urteil wurde durch einen Richter gefällt beim Sozialgericht in Detmold,  wo nicht nachweislich von der Klägerin bewiesen wurde, dass sie alle Möglichkeiten umgesetzt hat, die ihr nutzen konnten um abzunehmen. Der Richter war der Meinung, dass die Klägerin alle Diäten ausprobieren sollte, sowie Ernährungs- und Bewegungstherapien an Anspruch nehmen sollte, sogar eine Psychotherapie durchlaufen müsse oder sogar eine stationäre Behandlung absolvieren müsse. Dieser operative Eingriff ist bei der 40-jährgen nicht notwendig gewesen.

Es hieß: “Auch wenn an das Durchhaltevermögen des Betroffenen keine übersteigerten Anforderungen gestellt werden dürfen, kann der Versicherte nicht davon ausgehen, die einzelnen Schritte der konservativen Behandlung nur “abzuhaken”, um sich auf diese Weise die Voraussetzungen für eine operative Behandlung der Adipositas zu erarbeiten”.  Es sei ungewiss, dass den Versicherten auf lange Sicht nicht gelingt, seine Lebens- und Essgewohnheiten zu ändern, wird auch die Magenverkleinerung nicht das erhoffte Ziel viel bringen.

Krankenkassen: Prognose Keine freie Krankenhauswahl mehr?

Diskutiert wurden Selektivverträge bei den Krankenkassenexperten. Selektiv-Verträge lassen Krankenhäuser unruhig werden.

Der Patient soll nicht mehr die Wahl haben das Krankenhaus seiner Wahl sich auszusuchen, da die Krankenkassen nur die Kosten erstatten, wenn die Patienten in den Krankenhäusern behandelt wurden, mit dem Sie Verträge abgeschlossen haben oder wenn es das nächstgelegene Krankenhaus ist.

So werden von den Krankenkassen nur Krankenhäuser vertraglich gebunden die sehr gute Behandlungsergebnisse haben. So kamen die Experten auf die Idee von Selektivverträgen, damit die Kosten besser in den Griff zu bekommen sind. So Zwingt man Krankenhäuser, Reformen durchzuführen und nur Abteilungen  und Spezialgebiete anzubieten, bei dem sie sehr gute Behandlungsergebnisse vorweisen können. Patienten die aber Ihre freie Krankenhausauswahl beibehalten wollen, müssen wiederum mit Zusatzbeiträgen rechnen. Das sind wiederum nur Kosten für Patienten. Nach Angaben einiger Experten kann man sich diese Idee nicht vorstellen. Experten sind der Meinung, dass man die eher nicht umsetzen kann. Man sucht nach Ergebnissen, um die Kostenspirale nicht zu brechen, da ansonsten die Beiträge auf 25 bis 50 Prozent des Einkommens ansteigen würden.