Weniger Krankenversicherungen mit Zusatzbeiträgen

Die erste gesetzliche Krankenversicherung (GKV), die geschlossen wurde, ist die City BKK. Diese Krankenkasse ging Pleite.  Die finanziellen Leistungen konnten nicht mehr gewährleistet werden.


Demnach kann die City BKK keine Zusatzbeiträge mehr verlangen. Die BKK EON fordert ebenfalls keine Zusatzbeiträge mehr. Jetzt gibt es nur noch 11 gesetzliche Krankenkassen, die überhaupt Zusatzbeiträge verlangen. Zwei Krankenkassen weniger erheben nun Zusatzbeiträge. In der letzten Zeit haben die Einführungen der Zusatzbeiträge einige Kassen Mietgliederverluste gekostet. Deshalb werden sich die Krankenversicherungen zukünftig vorher genau überlegen, ob ein Zusatzbeitrag eingeführt wird. Denn die Gewinne durch die Zusatzbeiträge sind häufig niedriger als die Verluste durch die Mitgliederabwanderungen zu anderen gesetzlichen Krankenkassen. Die City BKK wurde amtlich geschlossen. Die City BKK versuchte durch den Zusatzbeitrag an der Insolvenz vorbei zu kommen und scheiterte. Bei der DAK wanderten viele Mitglieder ab aufgrund der Zusatzbeiträge. Andere Kassen ziehen derzeit nicht nach mit der Einführung der zusätzlichen Beiträge.