Bürgerversicherung

Bürgerversicherung der Krankenversicherung

Die Bürgerversicherung soll, wenn es nach dem Willen von SPD, Bündnis90/die Grünen und der Linkspartei geht, das gesetzliche Gesundheitswesen reformieren und dabei sowohl die gesetzlichen Krankenkassen als auch die privaten Krankenversicherungen ersetzen.

In die Beitragsfindung sollen alle Erwerbseinkommen fließen, sowie die Einkünfte aus Kapitalvermögen, Mieteinnahmen und sämtliche Zuschüsse. Es soll eine einheitliche Versicherung werden bzw. sein, sodass eine Bürgerversicherung Vergleich nicht stattfinden kann.

Daneben, so will es die SPD, soll es eine solidarische Absicherung im Gesundheitswesen werden, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt. Ein einheitlicher Beitragssatz, der unter dem jetzigen der gesetzlichen Krankenkassen liegt, soll des Weiteren mehr Geld in die Geldbörsen der Bürger bringen und somit den Wettbewerb der Industrie steigern.

Es soll keine Versicherungspflichtgrenze bei der Bürgerversicherung geben und sowohl gesetzliche Krankenkassen als auch die privaten Krankenversicherungen müssen die Bürgerversicherung anbieten und jeden Interessenten aufnehmen.

Da die Frage des dualen Systems, ob es auch weiterhin die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen geben soll, noch nicht geklärt ist, bleiben viele Fragen offen. Sollte das duale System weiterhin Bestand haben, dann ist auch der Bürgerversicherung Vergleich notwendig, damit die besten Leistungen zum günstigsten Beitrag gefunden werden.

Viele Fragen sind noch offen. Noch ist die Bürgerversicherung nicht da und ob diese kommen wird, ist ebenfalls fraglich. Die Fragen der beitragsfreien Mitversicherung von Familienangehörigen sowie der Arbeitgeberzuschuss und ob Rücklagen gebildet werden sollen – diese Fragen sind noch offen.

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