Krankenkassen Auswertung über Missbrauchsdiagnosen

In Deutschland besuchen mehr als 4000 Minderjährige den Arzt aufgrund eines Missbrauchs. Die Techniker Krankenkasse hat aus einer Hochrechnung die Auswertung von Patientendaten vorgenommen. Heute wurden diese Daten in München veröffentlicht.

Krankenversicherung: Missbrauch Fälle

Unter Missbrauch fällt nicht nur körperlicher, sexueller oder psychischen Missbrauch, sonder auch Vernachlässigung lt. Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Die Dunkelziffer lässt sich von Fachleuten schwer einschätzen. Wichtig ist eine zweifelsfreie und schnelle Diagnose betont die Krankenkasse. Nur in diesem Fall könne sachgerecht reagiert werden. Institutionen und Berufsgruppen sollten eng zusammenarbeiten. Kinder die missbraucht wurden brauchen eine spezielle Behandlung, die nicht von einer Einrichtung oder einer fremden Person direkt erbracht werden kann. Ein psychologische Betreuung ist ausgesprochen wichtig für das Opfer. Selbst strenge Gesetzte helfen dem Kind in diesem Fall nicht weiter. Die Gewalt kann das komplette Leben eines Kindes umkrempeln. Nahestehende Personen sollten nicht vor Ungewissheit die Augen verschließen. Mehr Informationen bietet die Techniker Krankenkasse.

Gesetzlich Versicherte zahlen selbst

Die Continentale Krankenversicherung hat eine Studie durchgeführt. Pro Jahr zahlt der gesetzlich Versicherte durchschnittlich 380 Euro pro Jahr selbst. Diese Zahlung erfolgt über den gewöhnlichen Krankenkassenbeitrag hinaus.

Praxisgebühren als Zuzahlung

Die Selbstbeteiligung und die Zuzahlungen für Medikamente ergeben den Betrag von 380 Euro. Drei bis vier verschiedene Leistungsarten sind in den letzten Jahren angestiegen. Die medizinische Versorgung in Deutschland wird dennoch als relativ gut bis sehr gut eingeschätzt. Das deutsche Gesundheitswesen wird als eines der leistungsfähigsten der Welt eingestuft. Fast alle gesetzlich Versicherte haben in über den Zeitraum von einem Jahr schon einmal Gesundheitsleistungen aus eigener Tasche gezahlt. Praxisgebühr, Zuzahlungen oder IgeL-Leistungen gehören dazu. D.h. mehr als 30 Euro im Monat zahlt der gesetzlich Versicherte im Schnitt für seine Versorgung. Wenn man zur Massage oder zur Physiotherapie muss, zahlt man beispielsweise extra. Medikamentenzuzahlung oder Praxisgebühr zahlt man ebenfalls immer selbst, außer man ist befreit. Das Meinungsforschungs-Institut TNS hat im Auftrag der Continentale Krankenversicherung die Gesundheitsleistungen unter die Lupe genommen. Fast 1300 Menschen wurden befragt. Das Alter der Bundesbürger lag ab einem Alter von 25 Jahren. 1118 davon waren gesetzlich versichert und 167 privat.

Frauen mit hohem Einkommen bezahlen am meisten

Da wo das Haushaltsnettoeinkommen über 2500 Euro liegen die Zuzahlungen bei bis zu 440 Euro. Bei geringerem Einkommen sind die Zuzahlungen geringer. Praxisgebühr steht an Platz1 von der Häufigkeit. Danach kommt die Apotheke sowie der Haus- und Facharzt. Gesetzlich Versicherte sollten auch Krankenkassen vergleichen.