Krankenversicherung: Unisextarife kommen

In der privaten Krankenversicherung werden Unisextarife eingeführt. Durch die Unisex-Kalkulation in der PKV soll lt. Dem Vorstand der Debeka Versicherung Der Mix der Geschlechter ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor darstellen. Unternehmen, die einen größeren Anteil von Frauen verzeichnen dürften teuer sein als Unternehmen mit großem Männeranteil.

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat mit dem Urteil den Unisex-Tarif ins Leben gerufen. Der Private Krankenversicherung Verband, die Deutsche Aktuarvereinigung und BaFin führen momentan Verhandlungen über die gesetzlichen Änderungen, die durch das Urteil in Kraft treten. Bestimmt wird dies vom Bundesministerium der Finanzen (BMF). „Ich gebe es noch nicht verloren, dass es zu einer vernünftigen Lösung kommt.“, sagte Weber, der langjähriges Mitglied in den mathematisch-statistischen Ausschüssen des PKV-Verbands und des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Krankenversicherungen in Deutschland Unisex-Tarife anbieten müssen, wo die Prämien nicht vom Geschlecht abhängig sind.

Männer und Frauen zahlen gleich viel. Frauen werden somit nicht mehr diskriminiert. Dennoch bleiben nach dem Urteil einige Fragen offen. Junge Frauen zahlen zukünftig weniger für ihre private Krankenversicherung.