Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärtztlichen Bundesvereinigung warnt vor Sparkurs

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärtztlichen Bundesvereinigung warnt vor Sparkurs in der ambulanten Versorgung

Andreas Köhler, der Vorsitzende des Kassenärztlichen Bundesvereinigung ( KBV ) fürchtet um die ambulante Versorgung, denn laut seiner Prognose werden die Krankenkassen im kommenden Jahr weniger Geld für diesen Zweck zur Verfügung stellen. Derzeit wird in einem Beratungsausschuss mit KBV und Krankenkassen über Änderungen des Gesamthonorars von niedergelassenen Ärzten debattiert.


Zum Beispiel berät man über die maximalen Kosten für Behandlungen und Untersuchungen.Bis Ende August muss ein Orientierungswert gefunden sein, der die Basis für den Preis einer Vertragsärztlichen Leistungen beinhaltet. Der KBV foredert einen 3,5 Milliarden Euro schweren Inflationsausgleich, welcher deren Meinung nach seit 2008 fällig gewesen wäre. Besonders auf dem Land ist eine ärtliche Versorgung enorm gefährdet. Für die meisten jungen Ärzte ist eine Tätigkeit als Landarzt wenig lukrativ, denn die Wege zum Patienten sind Zeit – und Kostenintensiv. Oftmals steht der Aufwand leider nicht im Verhältnis zum Ertrag.Die Patienten werden immer älter und die Versorgung ist im Hinblick auf Diagnosen wie beispielsweise Demenz oder Alzheimer sehr komplex und teuer. Der Krankenkassenverband  hält die Forderungen für überzogen, denn dieser hält 600 Millionen Euro für die absolute Obergrenze.