Umso älter, umso teuer die Krankenversicherung?

Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt. Ein großer Teil der Deutschen sind älter als 65 Jahre; eine Reihe über 80 Jahre und so mancher strebt die 100 Lebensjahre an. Für die Krankenversicherer – egal ob PKV oder GKV – bedeutet diese Tatsache Mehrkosten. Sicher, im Alter kommen Krankheiten und verschiedene Gebrechen zutage; was die Menschen inaktiver macht. Diese Faktoren betreffen nicht den Hauptanteil der Senioren, die in der Regel rüstig, aktiv und gesundheitsbewusst durchs Leben gehen.

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PKV – Senioren kommen gesund durchs Leben

Der Frage, wie Senioren gesund durchs Leben kommen, nahm sich die PKV an. Mit der Förderung des BzGA-Programms versucht die Krankenversicherung, Senioren zu mehr Aktivität zu bewegen. BzGA ist die Abkürzung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die mit ihrem Programm „Älter werden in Balance“ ältere Menschen zu mehr körperlicher Bewegung, Aktivität zu bewegen und ihre Lebensqualität zu fördern und letztendlich zu erhöhen. Die Pflegebedürftigkeit will die BzGa mit diesem Programm so weit als möglich hinauszögern. „Älter werden in Balance“ richtet sich an Frauen und Männer, die das 65. Lebensjahr erreichten. Gezielte Informationen über die Gesundheit älterer Menschen sollen Senioren dazu motivieren, die Informationen im Alltag umzusetzen. Mehr Bewegung bedeutet mehr Teilnahme am Leben außerhalb der Wohnung und damit das Erreichen einer höheren Lebensqualität.
Professor Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln fungiert als einer der Botschafter für das Programm. Ein weiterer Botschafter ist Professor Dr. Andreas Kruse, Gerontologe der Universität Heidelberg. In Abstimmung mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen überprüfte die BzGA die Tauglichkeit der Programminhalte für die Zielgruppe im Alltag. Tipps und einen interessanten Film gibt es auf der Website „www.aelter-werden-in-balance.de“.

Gesetzliche Krankenkasse: Beitragsschock

Eine gesetzliche Krankenversicherung musste schließen. Die Mitglieder dieser Kasse hatten Schwierigkeiten bei anderen Kassen unter zu kommen, obwohl die gesetzlichen Krankenkassen in der Pflicht stehen, vorige gesetzlich Versicherte aufzunehmen.

Senioren wurden von Krankenkassen abgelehnt, mit Begründungen, die nicht zulässig sind. Jedoch war die Ablehnung nur ein Versuch. Letztendlich muss eine gesetzliche Krankenkasse, auch bei schlechtem Gesundheitszustand, Senioren aufnehmen, die vorher auch gesetzlich versichert waren. Einige Kassen werden noch Zusatzbeiträge einführen, um sich über Wasser halten zu können. Laut Expertenmeinungen könnten die Zusatzbeiträge zwischen 50 und 70 Euro im Monat ausfallen.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen geht von hohen Zusatzbeiträgen aus. Ob dies tatsächlich so realisiert wird, bleibt einfach abzuwarten. Hohe Krankenhauskosten machen die gesetzlichen Krankenkassen teurer. Die Kosten steigen mehr und mehr. Gesundheitsreformen verfolgten uns in den letzten Jahren. Ständig gibt es Änderungen bei den Entwicklungen der Kassen.