Krankenversicherungswechsel lohnt sich derzeit

Noch in diesem Monat lohnt sich ein Krankenversicherungswechsel aufgrund der Einführung der Unisex-Tarife. Männer werden wahrscheinlich teurer in der PKV. Doch der Wechsel ist mit Vorsicht zu genießen.

Wechsel der PKV

Der Gesundheitszustand spielt eine Große Rolle hinsichtlich de Krankenversicherungswechsel. Eine weitere Lösung des Krankenversicherung Wechsel ist der Wechsel eines Tarifes inner­halb einer Versicherungsgesellschaft Wenn die Leistungen nicht besser werden, bedarf es dann keiner Gesundheitsprüfung. Ab dem 21. Dezember 2012 wird es für den Mann teuer in der privaten Krankenversicherung. Nur noch geschlechtsneutrale Tarife dürfen denn nur noch angeboten werden von den privaten Krankenversicherungsunternehmen. Doch man sollte auf gar keinen Fall übermäßig schnell reagieren und ohne richtige Beratung wechseln. Eine Rückkehr von der privaten in die gesetzliche Krankenkasse ist nach dem 55. Lebensjahr kaum noch möglich. Es gibt wenige Ausnahmefälle. Bedenken ist immer, dass beim Wechsel die Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen.

Private oder Gesetzliche

Erst einmal stellt sich die Frage ob sich der Wechsel der Krankenkasse lohnt. Bei Beamten ist die Angelegenheit einfacher, weil die Beiträge aufgrund der Beihilferegelungen günstiger sind bei der Krankenversicherung als bei Selbst­ständigen oder Freiberuflern. Grundlegende Unterschiede sind zu berücksichtigen wie z.B. die Kündigungsfristen von zwei Monaten zum Monatsende bei der GKV. D.h. ein Wechsel ist immer zum Quartal möglich, jedoch nur wenn eine Mindestlaufzeit des Vertrages eingehalten wurden, die bei mindestens 18 Monaten liegt. Beim Statuswechsel kann auch früher gekündigt werden. Wenn man sich z.B. selbst­ständig macht, ist die Bindefrist nicht unbedingt einzuhalten. Versicherungsvertreter bieten in der Regel nur eine Gesellschaft an. Besser ist der unabhängige Makler-Vergleich.

Die private Krankenversicherung für Angestellte

Mit der Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze Anfang diesen Jahres auf 50.850 Euro wird es Arbeitnehmern erschwert in die private Krankenversicherung zu wechseln. Ein Angestellter, welcher in die private Krankenversicherung wechseln möchte muss im Gegensatz zu Selbstständigen und Freiberuflern einige Voraussetzungen erfüllen.

 

Zunächst einmal muss sein Einkommen bei 50.850 Euro pro Jahr liegen oder 4.237,50 Euro im Monat.

Für Angestellte bietet die private Krankenversicherung Vorteile. Sie können von den hohen Leistungen der PKV profitieren. Außerdem haben Besserverdiener die Möglichkeit ihren Beitrag zu sehen durch ihre Auswahl von niedrigeren Leistungen oder der Entscheidung der Zahlung eines Selbstbehaltes. Bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung ist es wichtig, dass die Kündigungsfrist in der gesetzlichen beachtet wird, die zwei Monate zum Monatsende beträgt. Für diejenigen, die gerade erst in den Beruf eingestiegen sind, besteht die Möglichkeit schon früher als nach einem Jahr in die PKV zu wechseln. Dies hängt davon ab, ob sein Gehalt die Versicherungspflichtgrenze überschreiten wird oder nicht.

Damit sich ein Angestellter in der privaten Krankenversicherung versichern lassen kann, sind einige Schritte vorzunehmen. Erst einmal muss der Arbeitgeber des Versicherten eine Meldung an die Krankenkasse schicken, dass das Einkommen des zu Versichernden über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Ist dies geschehen, bekommt der Versicherte eine Bescheinigung, dass er nun in der Krankenversicherung privat krankenversichert ist. Nun hat der Versicherte zwei Wochen Zeit direkt in die private Krankenkasse zu wechseln. Ist diese Frist abgelaufen gilt wieder die Kündigungsfrist von zwei Monaten. Bevor der Versicherte wechselt ist es sinnvoll sich zu informieren was die privaten Krankenversicherer betrifft.