KKH Krankenversicherung im ZDF

ZDF-Magazin Frontal 21 berichtete über die KKH-Allianz. Erläutert wurde, dass neue Kunden mit chronischen Vorerkrankungen bei dieser gesetzlichen Krankenversicherung nicht erwünscht sein könnten. Dabei wurde auf internes Material verwiesen, doch die Krankenkasse wies die Vorwürfe ab. Auch Menschen die arm sind oder Vorerkrankungen haben können unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben eine Mitgliedschaft bei der KKH bekommen.

GKV im Fernsehen

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Nach der Schließung der City-BKK könne man erkennen wie wichtig eine ausgewogene Versichertenstruktur sei, so die Sprecherin der KKH-Allianz. Aus diesem Grund seien zielgruppenspezifische Werbeaktivitäten notwendig. Doch Vertriebsmitarbeiter sollen ein eindeutiges Geschäftsziel verfolgen, welches lautet keine Kranken und Geringverdiener sowie alte Menschen in der Kasse zu versichern, wie Frontal 21 berichtete. Die Vertriebsmitarbeiter sollen auch nur dann ihre Provision erhalten haben, wenn das Einkommen über 1000 Euro brutto liegen würde bei dem neu versicherten Arbeitnehmer, hieß es in der Sendung des ZDF. Schwer Kranke sollen telefonisch durch die KKH-Allianz zu einem Krankenversicherungswechsel gedrängt worden sein. Die Krankenkasse möchte am 14. November ein Ergebnis der internen Untersuchung vorlegen. Bei der privaten Krankenversicherung ist es schwierig kranke Menschen unterzubringen, das der Gesundheitszustand eine wichtige Rolle spielt, doch bei gesetzlichen Krankenkassen besteht die jeweilige Kasse in der Pflicht alte, kranke und arme Menschen zu versichern.

Wahltarife können Ersparnisse bringen

Durch Wahltarife kann man eine Menge Geld sparen, natürlich eine gute Gesundheit des Versicherten vorrausgesetzt. Gesundheitsminister Daniel Bahr hat die Krankenkassen aufgefordert, die Überschüsse an ihre Versicherten auszuzahlen. Bislang haben das leider nur sechs Kassen in die Tat umgesetzt. Die anderen Versicherer wollen das Geld lieber in die Verbesserung der Leistungen investieren.

 

Wahltarife der GKV

Bei einem Selbstbehalttarif muss der Versicherte sich verpflichten einen Teil der Kosten wie z.B. Kosten für einen Arzt oder einen Krankenhausaufenthalt zu tragen. Im Gegenzug winkt eine Prämie seitens der Krankenkasse, nämlich dann wenn der Versicherte nur zur Früherkennung oder Vorsorge beim Arzt war oder nur “geringfügig” Leistungen in Anspruch genommen hat. Die Prämie beläuft sich maximal auf zwanzig Prozent des Jahresbeitrags, bzw. maximal sechshundert Euro. Sollte man sich für den Selbstbehalt entscheiden, ist man drei Jahre an die jeweilige Krankenkasse gebunden. Jedoch hat der Versicherte die Möglichkeit unter bestimmten Voraussetzungen einen Tarif wieder zu verlassen, beispielsweise wenn die Kasse einen Zusatzbeitrag erhebt. Die besten und lukrativsten Tarife sind abhängig von Einkommen und individuellen Wünschen und Anforderungen an Leistungen. Im Vorab ist es wichtig, sich genau über die Bedingungen der Krankenkasse zu informieren. Ein kostenloser Vergleich ist ratsam und angebracht.

Mehrere GKVs zahlen Prämien aus

Die Techniker Krankenkasse war die erste, die bekannt gab, dass Sie Prämien an Ihre Mitglieder weiter gibt. Auch die Hanseatische Krankenkasse (HEK) zog nach. Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen derzeit über Milliardenüberschüsse.

Prämienerstattung GKV

Lt. einem Bericht von Focus Online zufolge zahlen von 146 gesetzlichen Krankenkassen 19 Kassen Prämien aus. Zum Beginn 2013 wird die Techniker Kasse nach eigener Ankündigung 100 Euro an jeden einzelnen Beitragszahler erstatten. Eine genaue Summe wurde noch nicht genannt seitens der TK. Die 100 Euro waren nur ein Betrag, der im Raum stand. Es könnte sogar mehr sein als diese 100 Euro. Nach der Bekanntgabe der TK kündigte die HEK ebenfalls eine Prämien Auszahlung an. Der Kassenvorstand der HEK teilte mit, dass im kommenden Mai jedes Mitglied 75 Euro ausgezahlt bekommt. Mindestens 19 weitere gesetzliche Krankenversicherungen sollen mit von der Partie sein. Dem Auszahlungsmodell schließen sich nun mehrere Kassen an. 81 Krankenkassen wurden befragt und 19 stimmten zu. Die Auszahlung soll zwischen 50 und 100 Euro je nach Kasse liegen.

Mehrere Krankenkassen zahlen Prämien

Kleinere Betriebskrankenkassen wie z.B. die G+v BKK oder die BKK Wirtschaft und Finanzen wollen ab 2012 Rückerstattungen bezahlen. Andere wiederum wollen eher Leistungszuschüsse gewähren. Naturheilkunde, Präventiosprogramme oder Zahnreinigungen sind spezielle Leistungen, die in der Regel sonst nicht übernommen werden. Solche möchten die gesetzlichen Krankenversicherungen anbieten anstatt einer Auszahlung. Eine Zahnreinigung kostet auch manchmal 100 Euro. Von daher kann dies sich ähnlich für den Patienten lohnen. Gefordert wird den Beitragssatz zu senken oder zu reformieren lt. Politik. Es könnte sein, dass die Beitragssätze wieder flexibler werden und die Konkurrenz der Kassen wieder belebt wird. Somit würden Zusatzleistungen wieder in den Vergleich der Krankenversicherungen als Hauptaugenmerk mit rein fallen. Der allgemeine Satz wurde erst auf 15,5 Prozent festgeschrieben.

Krankenkassen wollen ihren Mitgliedern Geld ausbezahlen

Viele Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen können sich dank beträchtlichen Überschüssen über Rückzahlungen freuen, während andere Kassen über den Aufbau von Reserven nachdenken.

Überschüsse der GKV

22 Milliarden Euro könnten den Mitgliedern nun zugute kommen und jede dritte Krankenkasse denkt bereits über eine Auszahlung nach. Pro Versichertem werden vorraussichtlich noch in diesem Jahr 50 bis 100 Euro ausbezahlt. Der Großteil der Krankenkassen tüftelt hingegen an Modellen mit denen man die Leistungen verbessern kann. Es soll präventiv mehr für Mitglieder getan werden und auch im Bereich der Zuzahlung soll es künftig positive Veränderungen geben. Etwas mehr als ein Drittel der gesetzlichen Krankenkassen stellt sich vor, die Beitragssätze trotz enormen Aufwand wieder zu Gunsten der Versicherten zu senken. Die BKK A.T.U. hat seit 2003 kontinuierlich Überschüsse erziehlt und 2012 mehr als 2 Millionen Euro an ihre Mitglieder ausbezahlt.

Krankenkasse zahlt Prämien aus

Die Techniker Krankenkasse (TK) zahlt den Versicherten Beiträge aus. 600 Millionen Euro werden an die Mitglieder der TK ausgezahlt. Auch Menschen, die in die Techniker Krankenkasse wechseln erhalten Vorteile dadurch.

Prämienauszahlung an Mitglieder der TK

Die Rücklagen der Techniker Krankenkasse werden an die Mitglieder ausgezahlt. Die TK verfügt über Milliardenrücklagen. Sechs Millionen werden nun an die treuen Beitragszahler gezahlt. Jens Baas, der Vorstandschef der TK teilte noch keine detaillierten Zahlen mit. Der Verwaltungsrat der Krankenkasse entscheidet erst kommenden Monat darüber. Die Prämie soll lt. Berliner Zeitung mindestens 100 Euro betragen. Doch zwischen 60 und 120 Euro standen Zahlen im Raum.

Jeder Versicherte der TK soll die Prämie erhalten. D.h. dies ist für jede Person gültig die 2013 bei der Techniker Krankenkasse Mitglied ist. Wer die Prämie als anderweitig Versicherter erhalten möchte, sollte im Oktober kündigen um die volle Prämie zu kassieren. Denn so könnte er pünktlich zur Quartalsfrist zum 01. Januar zur TK wechseln. Via Überweisung oder Scheck wird der zu versteuernde Betrag an die Mitglieder ausgezahlt. Familienangehörige die in der Familienversicherung versichert sind, erhalten keine Auszahlung.

Techniker Krankenkasse: gewinnt Mitglieder

Die TK rechnet mit einem großen Zuwachs an Mitgliedern. Die Prämienzahlung soll aber nur einmalig erfolgen, das die Kosten im Gesundheitswesen weiterhin steigen werden. Es herrscht ein großer politischer Druck auf die Krankenkassen. Die TK reagierte mit der Ankündigung der Prämien Ausschüttung. Die Mehrheit der Kassen weigerte sich die Reserven des Gesundheitsfonds anzurühren.

PKV wird im Alter zu teuer

Die Beiträge der privaten Krankenversicherung sind im Alter mittlerweile kaum bezahlbar. Ein Entwurf der Rechengrößen für das Jahr 2013 liegt bereits vor. Nicht nur die Beiträge der PKV steigen weiterhin sondern auch die Sozialversicherungen.

Sozialversicherungswerte steigen

Das Arbeitsministerium plant höhere Beiträge der Sozialversicherungen, obwohl die gesetzlichen Krankenkassen hohe Überschüsse verzeichnen. Der Krankenversicherung Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenkasse soll ebenfalls schwieriger werden. Der jährliche Beitrag der Krankenkasse soll für Bezieher höherer Einkommen um 110 Euro gesteigert werden. Der Renten-Beitrag soll ebenfalls angehoben werden und das um bis zu 235,20 Euro bei einem Einkommen von 69600 Euro pro Jahr. Im Osten bis zu 117,60 Euro bei 58.800 Euro pro Jahr.

Arbeitslosenversicherung und PKV Wechsel

Erhöht werden soll auch die Arbeitslosenversicherung im Westen bis zu 36 Euro und 18 Euro im Osten. Zukünftig werden gesetzlich Krankenversicherte nicht mehr so einfach in die PKV wechseln können. Die Versicherungspflichtgrenze steht mit 52200 Euro in Planung, die derzeit noch bei 50850 liegt. Die Werte werden jährlich der Einkommensentwicklung angepasst. Im Oktober werden die Werte voraussichtlich vom Kabinett festgelegt und beschlossen. Die Beiträge der privaten Krankenversicherungen steigern ebenfalls immer weiter, so dass diese im Alter kaum noch bezahlbar sind.

Wandel der privaten Krankenversicherung

 

Auch wenn es noch kein duales System gibt, so steht jedoch fest, dass der Fortbestand der PKV außer Frage steht. Die Experten sagen, dass sich die GKV und PKV einander nähern und in vielen Sachen immer mehr zusammenarbeiten.

 

Veränderung des dualen Systems

 

Auch 2020 wird die private Krankenversicherung noch bestehen, so sind sich die Experten einig, nur wird diese dann eine deutlich veränderte Form haben. Ein Großteil der Teilnehmer der Podiumsdiskussion stimmte dem Fortbestehen der privaten Krankenversicherung zu. Es wird mit einer Annäherung der gesetzlichen an die private Krankenversicherung und umgekehrt gerechnet, so sagte es der Professor Johann-Matthias Graf. Laut Graf werden beide Versicherungen die Systeme des anderen abgucken und auch umsetzen.

 

Schleichender Abgang laut Expertenmeinung

 

Das duale System in seiner derzeitigen Form wird wohl nicht mehr lange existieren, so sind sich die Experten einig. Dass sofort ein Abschied stattfinden wird, damit rechnet jedoch keiner. Eher von einem schleichenden Abgang ist die Rede. Die Unterschiede zwischen der PKV und der GKV sind bereits jetzt zu bemerken. Die private Krankenversicherung nutzt zum Beispiel die Möglichkeit von Arztmittelrabatten, wobei die gesetzliche immer weiter in Richtung der privaten Krankenversicherung drängt. Wenn das System in jetziger Form weiterhin bestehen soll muss sich unbedingt etwas ändern, so sind sich im Moment selbst viele Versicherte einig. In diesem Punkt jedoch ist auch die Hilfe des Gesetzgebers gefragt, so sagt es der Direktor des privaten Krankenversicherungsverbandes, Herr Volker Leienbach.

Gesundheitsminister möchte Praxisgebühr ein Ende bereiten

Daniel Bahr, der Gesundheitsminister ist für die Abschaffung der Praxisgebühr. Ist die Zweiklassenmedizin am Ende?

Praxisgebühr wird eventuell abgeschafft

Der Ärztetag steht in Kürze an. Weiterbildungsordnungen und andere Dinge werden dabei beschlossen. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer leitet den Ärztetag. Er ist nicht unbedingt begeistert davon, was bei SPD und Grünen hinsichtlich der geplanten Bürgerversicherung abspielen könnte. Dabei stellt sich die Frage ob und wie lange es überhaupt noch die Zweiklassenmedizin gibt? Mit Daniel Bahr scheinen die Menschen derzeit zufrieden zu sein. Der Ärztetag soll mit diskutieren bei der gesundheitspolitischen Debatte. Gesundheitsexperte Karls Lauterbach sowie Jens Spahn sind mit von der Partie. SPD und CDU sitzen auf dem Podium und tragen vor. Die Probleme des Krankenversicherungssystems muss irgendwie gelöst werden. Bleibt es bei dem derzeitigen dualen System oder kommt die Bürgerversicherung?

Abschaffung der PKV

Diskussionen über die Abschaffung der privaten Krankenversicherung sind keine Seltenheit. Lauterbach als Fürsprecher der Bürgerversicherung stellt dieses System grafisch dar. Er ist der Meinung, dass die private und die gesetzliche Krankenkasse in 10 Jahren nicht mehr bezahlbar sind. Offensichtlich kommen wir an einer erneuten Gesundheitsreform nicht vorbei. Auch Spahn stellt die Existenz der PKV in Frage. Er glaubt ebenfalls das es ohne Reform nicht geht. Täglich wird er mit Post von Menschen konfrontiert, wobei es immer um das gleiche Thema geht: „nicht bezahlbare Beiträge“. Daniel Bahr selbst war nicht zur Diskussion eingeladen. Lt. Montgomery ist die politische Bilanz für den Gesundheitsminister nicht schlecht.

Die Praxisgebühr sollte abgeschafft werden, meint nicht nur der Gesundheitsminister sondern auch Montgomery.

Mediziner sind für den Erhalt der PKV

Die Mediziner in Deutschland stimmen für den Erhalt der privaten Krankenversicherung (PKV). Dennoch sind sie der Meinung, dass eine Reform notwendig ist. Beim Ärztetag in Nürnberg sollen Zukunftspläne der PKV ein Thema sein.

PKV und die Ärztelobby

Der Präsident der Deutschen Ärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, teilte mit, dass die Mediziner zur rechten Zeit vor den Änderungen in der Politik eine Duftmarke setzen möchten. Im Jahr 2013 finden die Neuwahlen statt. Ausschlaggebend für die Existenz der PKV wird die Wahlentscheidung sein. Denn SPD und Grüne sind für eine sogenannte „Bürgerversicherung“. Dies könnte die private Krankenversicherung Kopf und Kragen kosten. «Wir wollen als Ärzteschaft rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf eine klare Duftmarke setzen», teilte Montgomery der dpa mit. «Wir gehen davon aus, dass die Systemfrage eine Rolle im Wahlkampf spielen wird», meinte er.

Politik und die Bürgerversicherung

Die SPD ist für ein einheitliches System, ohne dass PKV und GKV getrennt sind. Die Union stellt die derzeitige Form der privaten Krankenversicherung in Frage. «Ich glaube, dass es keines dramatischen Systemwechsels bedarf», so Montgomery. Er hält die Bürgerversicherung für eine Fehlentwicklung. Die Einführung dieser Versicherung würde große Leistungseinschränkungen mit sich bringen. Der Gutverdiener kauft sich einfach eine bessere Versorgung, wenn die Bürgerversicherung ins Spiel kommt. Das System mit privater und gesetzlicher Krankenkasse soll erhalten bleiben lt. dem Präsidenten der Ärztekammer. Aufgrund der Beitragsentwicklung und den großen Sprüngen der Steigerungen in der PKV hält Montgomery eine Reform für sinnvoll. Einsteigertarife sind zu Beginn bezahlbar und sind aber schwierig einzuschätzen.

Tarifbeispiel eines Einsteigertarifes mit Erhöhungen

Die Central Krankenversicherung entwickelte die Tarife „KEH“ welche für Einsteiger vor einigen Jahren enorm günstig ins Rennen gingen. Nach ein paar Jahren legte der Tarif über 25 Prozent zu mit einer Beitragserhöhung. Lt. Montgomery müssen diese Probleme reguliert werden. Einige private Krankenversicherer wie DKV, Central und Co. haben bereits Billigtarife vom Markt genommen. Der Trend geht in die Richtung Qualität. «Diese Dinge müssen wir regulieren.» Insgesamt sei Schwarz-Gelb in der Gesundheitspolitik durchaus erfolgreich gewesen. «, sagte der Ärztekammer-Präsident. Bei der Wahl möchte er dies auch betonen.

Gesetzliche Krankenversicherung und finanzielles Polster

Die GKV verfügt derzeit über mehr als 5 Milliarden Euro Polster. Montgomery meint, dass diese Mittel für eine eventuelle Krise bei der gesetzlichen Krankenversicherung verbleiben sollen. Die Abschaffung der Praxisgebühr wäre eine Alternative den Versicherten vor der Wahl Geld zurück zugeben. Diese verursacht viel Bürokratie und belastet die Patienten.

Krankenversicherungen: für 2012 eher keine Zusatzbeiträge erwartet

Gesundheitsminister Bahr teilte im Interview mit Bild mit, dass er eher nicht glaubt, dass im Jahr 2012 mehr gesetzliche Krankenversicherungen Zusatzbeitrag erheben werden. Die gesetzliche Krankenversicherung habe eine gute Konjunkturentwicklung. Derzeit besteht sogar ein kleines Finanzpolster. Dennoch kann es von Kasse zu Kasse variieren.

Nicht nur die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherungen stehen derzeit zur Diskussion sondern auch eine anstehende Pflegereform. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat die Eckpunkte der Pflegereform mit Bild in einen Interview besprochen. Bahr hatte viel zu bewältigen. Die Ehec-Krise und die Pleite einer gesetzlichen Krankenversicherung waren Aufgaben, die Bahr im neuen Amt beschäftigten. Ein großes Gesetz zur Verbesserung der Ärztlichen Versorgung wurde auf den Weg gebracht.

 

Pflegereform

Die Eckpunkte der Pflegereform sollen noch im September vorgelegt werden, teilte der Gesundheitsminister im Interview mit Bild mit. Eine Vorsorge der Pflege soll aufgebaut werden und Pflegebedürftige sollen gestärkt werden im Alter. Ob die Pflegebeiträge erhöht werden, steht noch nicht fest. Eine kapitalgedeckte Säule soll als Ergänzung in der Pflegeversicherung dienen. Eingenvorsorge soll zukünftig gestärkt werden. Menschenwürdige Pflege muss finanzierbar sein. Beitragsautonomie für die gesetzlichen Krankenkassen wurde erreicht. Weniger Zentralismus und bessere Wahlmöglichkeiten stehen dem Patienten der Krankenversicherung zur Verfügung. Bahr möchte keine Einheitskasse, wodurch Versicherte Bittsteller werden könnten.