PKV Online: arbeiten manchmal mit Tricks

Private Krankenversicherungen (PKV) haben es derzeit sehr schwer und kämpfen ums nackte Überleben. Häufig muss der Kunde darunter leiden, weil er nach einem günstigen Krankenversicherungsbeitrag fragt. Die Bürgerversicherung steht in Planung und ob sie sich durchsetzt ist noch nicht klar.

PKV Beiträge erhöhen sich

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Einige Menschen befürworten die Bürgerversicherung. Die PKV bieten zum Teil stabile Beiträge für das Jahr 2013 an. Darunter gehört z.B. die Debeka Versicherungsgruppe. Bei 100.000 älteren Menschen sollen sogar die Beiträge leicht gesenkt werden, teilte Uwe Laue, der Vorstandsvorsitzende der Debeka mit. Viele private Krankenversicherungstarife werden aber auch teurer im kommenden Jahr. Die Debeka kann stabile Beiträge halten, weil sie Marktführer im Bereich der privaten Krankenkassen ist. Von 9 Millionen Versicherten sind mehr als 2 Millionen bei der Debeka versichert. Der Versicherungsverein ist eine von mehr als 40 privaten Krankenversicherungsgesellschaften. Für Beamte ist dieser Verein eine gute Möglichkeit der PKV, insbesondere die beliebten Beihilfetarife. Experten rechnen derzeit mit fast 10 Prozent Beitragsanpassung für Januar 2013.

PKV Wechsel

Bei der PKV besteht auch die Möglichkeit innerhalb der Gesellschaft zu wechseln, was manchmal auch sinnvoll sein kann. Einige Versicherungstarife steigen sogar bis zu 30 Prozent an für Neukunden. Der PKV Wechsel muss gut durchdacht sein, weil dies nur problemlos von statten geht, wenn der Gesundheitszustand es zulässt. Risikozuschläge oder Ausschlüsse können drohen. Schlechte Krankenversicherungstarife steigen innerhalb von nur wenigen Jahren manchmal um 30 Prozent. Ein Tarif der Central Krankenversicherung mit dem Namen KEH 250 stieg teilweise beim Jahreswechsel 2010 auf 2011 um mehr als 25 Prozent. Obwohl die PKV von Verbraucherverbänden und Politik hart in die Kritik genommen wird, erhöhen sie die Beiträge weiterhin. Der Grund dafür sind steigende Gesundheitskosten. Bevor man irgend einen Wechsel der Krankenkasse oder Krankenversicherung anstrebt, ist ein Vergleich die wichtigste Voraussetzung. Beworben werden die Privaten manchmal mit Preisen ab 59 Euro pro Monat. So bewirbt in der Regel die Gesellschaft nicht selbst, aber dennoch gibt es genügend Webseiten, die eine solche Schleichwerbung betreiben, die völlig aus der Luft gegriffen ist.

Die private Krankenversicherung für Angestellte

Mit der Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze Anfang diesen Jahres auf 50.850 Euro wird es Arbeitnehmern erschwert in die private Krankenversicherung zu wechseln. Ein Angestellter, welcher in die private Krankenversicherung wechseln möchte muss im Gegensatz zu Selbstständigen und Freiberuflern einige Voraussetzungen erfüllen.

 

Zunächst einmal muss sein Einkommen bei 50.850 Euro pro Jahr liegen oder 4.237,50 Euro im Monat.

Für Angestellte bietet die private Krankenversicherung Vorteile. Sie können von den hohen Leistungen der PKV profitieren. Außerdem haben Besserverdiener die Möglichkeit ihren Beitrag zu sehen durch ihre Auswahl von niedrigeren Leistungen oder der Entscheidung der Zahlung eines Selbstbehaltes. Bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung ist es wichtig, dass die Kündigungsfrist in der gesetzlichen beachtet wird, die zwei Monate zum Monatsende beträgt. Für diejenigen, die gerade erst in den Beruf eingestiegen sind, besteht die Möglichkeit schon früher als nach einem Jahr in die PKV zu wechseln. Dies hängt davon ab, ob sein Gehalt die Versicherungspflichtgrenze überschreiten wird oder nicht.

Damit sich ein Angestellter in der privaten Krankenversicherung versichern lassen kann, sind einige Schritte vorzunehmen. Erst einmal muss der Arbeitgeber des Versicherten eine Meldung an die Krankenkasse schicken, dass das Einkommen des zu Versichernden über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Ist dies geschehen, bekommt der Versicherte eine Bescheinigung, dass er nun in der Krankenversicherung privat krankenversichert ist. Nun hat der Versicherte zwei Wochen Zeit direkt in die private Krankenkasse zu wechseln. Ist diese Frist abgelaufen gilt wieder die Kündigungsfrist von zwei Monaten. Bevor der Versicherte wechselt ist es sinnvoll sich zu informieren was die privaten Krankenversicherer betrifft.